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vergrößern 645x430Wer sich Schi ausleihen oder einen Schikurs besuchen will, sollte noch einmal genau die Preise in den Schiorten vergleichen.
vergrößern 645x560Die Preisunterschiede sind zum Teil bemerkenswert hoch, die Gastronomie ist besonders teuer.
Der ÖAMTC hat sich gemeinsam mit dem ADAC auf Shoppingtour in 24 europäischen Wintersportorten begeben und die Preise von 31 ausgewählten Produkten miteinander verglichen. Am teuersten ist laut Testergebnis ein Einkauf in der Schweiz, Tschechien ist am günstigsten.
Sechs Orte erhielten bei den Testeinkäufen die Wertung "sehr günstig", fünf wurden als "günstig" bewertet. Sechs der 24 getesteten Orte erhielten die Note "durchschnittlich", einer "teuer" und sechs Wintersportorte wurden sogar als "sehr teuer" eingestuft.
Der teuerste Ort und damit Testverlierer ist Zermatt in der Schweiz. Hier sind die Urlaubsnebenkosten im Europa-Vergleich mit Abstand am kostspieligsten, der Warenkorb mit 31 Produkten schlägt hier mit 571,01 Euro zu Buche. Der Durchschnittspreis aller Testorte lag bei 387,50 Euro.
Genau das Gegenteil hingegen fanden die Tester im tschechischen Spindlermühle im Riesengebirge, wo der Warenkorb mit 224,97 Euro um mehr als die Hälfte günstiger war als in Zermatt.
Deutschland (326,60), Italien (355,45) und Österreich (395,97) liegen bei den Preisen insgesamt im Mittelfeld, wobei die österreichischen Wintersportgebühren eher in Richtung teuer tendieren.
Als besonders teuer stellt sich die Gastronomie heraus. In Zermatt etwa kostet ein Teller Spaghetti 18 Euro, eine Portion Pommes Frites werden in Chamonix in Frankreich für 8,50 verkauft. Der Durchschnittspreis für Spaghetti beträgt in Österreich 8,50 Euro. Am günstigsten sind auch hier Tschechien und Polen, wo die Pasta zwischen vier und sechs Euro kostet.
Am sparsamsten kauft man in Österreich in Ellmau ein. Der Wintersportort in Tirol erhielt als einziger der acht getesteten Skiorte das Prädikat „sehr günstig" mit einem Warenkorb um 327,28 Euro. Immerhin die Note „günstig" erhielt Mayrhofen in Tirol mit 356,83 Euro. Nur noch „durchschnittlich" schneiden Saalbach/Salzburg ab (378,97), Obertauern/Salzburg (381,09), Schladming/Steiermark (396,72) und Kitzbühle/Tirol (401,30) ab. In Ischgl/Tirol und Lech/Vorarlberg hingegen müssen Urlauber 446,42 bzw. 486,39 Euro für den Warenkorb bezahlen, was den beiden Skiorten die Wertung „sehr teuer" einbringt.
Ausleihen kommt teuer
Wer sich beispielsweise Schi ausleihen will, ist in Ellmau mit durchschnittlich 15 Euro Leihgebühr pro Tag besser beraten als im sehr teuren Ischgl (27 Euro) oder in Lech (25 Euro). Besonders teuer sind in Österreich die Getränke, ein Capuccino kostet hierzulande durchschnittlich 3,02 Euro. Am günstigsten ist auch hier Ellmau mit 2,58 Euro, am teuersten ist der Kaffee in Ischgl und Lech mit 3,60 Euro. Bei Produkten des täglichen Bedarfs wie etwa Sonnencreme oder Lippenpflege liegt Lech hingegen in etwa beim Preisniveau der beiden günstigsten osteuropäischen Testländer Polen und Tschechien.
Es wurden 24 Wintersportorte in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Polen, der Schweiz und Tschechien getestet. Dabei nahmen die Tester 31 Produkte und Dienstleistungen unter die Lupe, die sich den Bedürfnissen eines erwachsenen Schifahrers entsprechen, etwa Schiverleih, ein Mittagessen auf der Hütte oder Produkte wie Sonnencreme und Schokoriegel. Getestet wurde hierfür in bis zu fünf verschiedenen Einkaufsstätten. (red, derStandard.at, 13.12.2012)
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ist in Ellmau mit durchschnittlich 15 Euro Leihgebühr pro Tag
http://www.intersportrent.at/shop/de/p... /priceinfo
Intersport Elmau
Das Ganze ist ein asozialer Irrsinn: Gerade wenn die Familien mit Kindern, die ohnehin aufs Äusserste finanziell belastet sind, in den Schulferien Urlaub machen müssen, wird von den findigen Geschäftsleuten die "Wiener Woche"-Preisliste hervorgeholt. Besonders in den letzten Jahren scheint bei den Preisen, v.a. in der Gastronomie, jegliche Schamgrenze gefallen zu sein.
Ich wünsche den Abkassierern, dass sie den Bogen letztendlich überspannen, und dass der Klimawandel sein Übriges dazu tut, damit sie alle in den Konkurs gehen!
was ist darin nicht zu verstehn? warum sollten die hoteliers in der zeit, in der die meiste nachfrage herrscht nicht die preise erhöhen? sie senken sie auch den anderen zeiten. würden sie das nicht tun, würden sie vielleicht 5 wochen im jahr ihre betten verkaufen und könnten zusperren. die eigenkapitalausstattung in der gastronomie dürfte ihnen ja bekannt sein.
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