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Eric Schmidt ist überzeugt von Googles jetzigem und zukünftigen Erfolg.
Nicht nur Googles CEO Larry Page sieht Android auf einem guten Weg, auch sein Vorgänger und nunmehriger Vorstandsvorsitzender Eric Schmidt ist vom Erfolg überzeugt. "Wir gewinnen diesen Krieg derzeit ziemlich eindeutig", sagt er über den Wettbewerb der mobilen Betriebssysteme und die Konkurrenz zu Apple in einem Interview mit Bloomberg.
Dabei zieht er auch Vergleiche zur Vergangenheit. "Es ist ein großer Plattformwandel, auf einer ähnlichen Skala wie 'Microsoft gegen Apple' vor 20 Jahren", meint der Manager. Dabei sieht man sich heute in der Rolle des damaligen Gewinners. Die kostenlose Verfügbarkeit von Android ist mitunter verantwortlich für die große Anzahl an Hardwarepartnern, die mit ihren Geräten neue Kundschaft ins Ökosystem bringen.
Schmidt äußert sich auch zur weltweiten wirtschaftlichen Situation. Von den Vertretern im US-amerikanischen Senat und Repräsentantenhaus fordert er, parteipolitische Differenzen ad acta zu legen und möglichst bald ein neues Budget zu beschließen, in dem Steuern erhöht und Ausgaben reduziert werden.
In China ortet er wiederum Zeichen des Aufschwungs, Europa sagt er auf längere Zeit Wachstumsschwierigkeiten voraus, insbesondere wegen der angespannten Lage mancher Staaten in den südlichen Gefilden des Kontinents.
Google selbst steht aber möglicherweise auch Ärger ins Haus. Kartellwächter und Behörden haben das Unternehmen wegen vermuteter steuerlicher Ungereimtheiten im Visier. Laut Bloomberg hat sich das Unternehmen durch das Auslagern von knapp zehn Milliarden Dollar - beinahe doppelt so viel wie noch vor drei Jahren - an Umsätzen auf eine Briefkastenfirma auf den Bermudas rund zwei Milliarden Doller an Steuern weltweit gespart. Untersucht wird unter anderem in Frankreich, Großbritannien, Australien und Italien.
"Wir zahlen jede Menge Steuern und wir zahlen sie, wie es gesetzlich vorgesehen ist", betont Google-Manager Schmidt. "Ich bin sehr stolz auf die Struktur, die wir eingerichtet haben. Wir haben sie an die Anreize angepasst, die uns Regierungen für unsere Arbeit angeboten haben."
Man plant auch nicht, dies zu ändern und auf derlei Einsparungen zu verzichten. "Man nennt das Kapitalismus", meint Schmidt. "Wir sind stolz, kapitalistisch zu sein. Da gibt es keine Missverständnisse."
In Sachen Ökosysteme für Content, Information, und Kommunikation sieht er aktuell vier Unternehmen im Wettbewerb: Amazon, Apple, Facebook und Google. Dem könnten, schätzt Schmidt, künftig auch Twitter und Netflix hinzugesellen..
Er adressiert auch ein technisches Problem, dass den USA in wenigen Jahren bevorstehen könnte. Schon bald könnte es in den USA zu einem Engpass in Sachen Frequenzen kommen. "Alle Modelle sagen, dass uns mit der bisherigen Strategie 2016 oder 2017 die Mobilfunkbandbreite ausgehen wird", so Schmidt. Grund dafür ist die stetig steigende Nachfrage nach entsprechenden Diensten.
Eine Lösungsmöglichkeit sieht er im smarten und automatischen Teilen bestimmter Frequenzbereiche. Die Carrier könnten damit aber ein Problem haben, so sprach sich etwa Randall Stephenson, Chef von AT&T, bereits gegen derlei Pläne aus und betonte noch im Juni, dass es das Beste sei, wenn ein Spektrum jeweils vollständig einem Anbieter gehöre. (red, derStandard.at, 13.12.2012)
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vor allem, weil dieses denken und handeln der konzerne, milliarden in europa und usa zu verdienen, aber keine steuern zu zahlen (in klaren worten das geld von den staaten, die denen erlauben von ihren buergern geld zu scheffeln zu stehlen, was dann fehlt fuer infrastruktur wie gesundheit, kultur und soziales um die niedrigen gehaelter abzufedern) dafuer verantwortlich ist, dass europa und usa wirtschaftlich und sozialpolitisch am untergehen ist
aber hauptsache die vielen ungebildeten.......en finden es super, weils so hipp ist google supi zu finden
Ich sehe das problem weniger bei google und amazon (2 prominente faelle), weil diese konzerne versteuern sehr wohl auch einen teil der gewinne in den jeweiligen laendern.
Zudem schaffen sie auch massig arbeitsplaetze, investieren in f&e etc.
Es betrifft ja auch keine armen schlucker staaten.
Das system, welches sie sich zu nutze machen wird von übleren firmen in wesentlich aermen laendern ausgenutzt, siehe zb rohstoffhäendler in afrika. W kein cent im land bleibt, die umwelt verdreckt wird und die menschen zu unwuerdigrn bedingungen arbeiten muessen.
Deswegen muessen wir das system aendern. Das dann in der westlichen welt auch ein paar milliönchen von google und co liegen bleiben ist ein positiver nebeneffekt.
Eine Finanzabteilung eines globalen Konzerns hat eben die Hauptaufgabe diese legalen Möglichkeiten auszuschöpfen.
Da ist nichts böses dran. Ob die Steuergesetze gerecht sind, könnte man hingegen diskutieren. Aber Altruismus hat im Geschäftsleben nichts verloren.
Google ist wie Microsoft in den 80ern
das stimmt doch, weiß nicht warum sich die leute so aufregen, ms hat bei apple abgekupfert und jetzt kupfert google bei apple ab, der vergleich passt also..
und jetzt her mit den roten strichen, schenkt mir eure liebe android-schäfchen :-)
ich habe das gleiche erst gestern über Apple gesagt...
Grund... Apple setzt auch auf closed source, isoliert das eigene System nach außen, versucht alles zu kontrollieren und zensurieren und last but not least, kommerzialisiert mittels horrender Gewinnspannen maximal.
Die Produkte sind technisch zwar gut, aber nicht die Besten, aber natürlich insgesamt gut integriert (so wie zb der IE im Windows)
wie argumentieren sie ihre Aussage?
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