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"Club 2" vom Mittwoch, 12. Dezember zum Thema " "Ausgezockt: Ist der Kapitalismus gescheitert?".

Die "Club 2"-Couch bleibt künftig leer, das Format wurde eingestellt.
Genau fünf Jahre nach der Wiederbelebung des "Club 2" am 12. Dezember 2007 ging diesen Mittwoch der letzte "Club 2" im ORF auf Sendung.
Zum Thema "Ausgezockt: Ist der Kapitalismus gescheitert?" diskutierten Gea-Chef Heini Staudinger, Autor Christian Felber von Attac, Manager Claus Raidl, Barbara Kappel (Wirtschaftssprecherin der Wiener Freiheitlichen), Ökonom Christian Keuschnigg und Bernd Riexinger, Parteichef "Die Linke" in Deutschland.
Moderiert wurde dieser letzte "Club 2" von Peter Rabl, die Folge wurde nicht live gesendet, sondern zuvor aufgezeichnet. "Letzter #Club2 aufgezeichnet, nachher kleiner Umtrunk. Direktorin Zechner war freundlicher Weise dienstlich verhindert. Time to say goodby", twittert er am Mittwoch Nachmittag. Im "Kurier" kritisiert er die Einstellung als "Fehler".
"Hätte man den Club ordentlich platziert und unterstützt, hätte er eine gute Entwicklung vor sich gehabt. Natürlich wäre vieles zu verbessern gewesen. Aber nicht einmal nach den Quotenwahnsinns-Anfällen, die den ORF plagen, wäre der Club ein Einstellungskandidat", sagt er dort. Die Einstellung der Sendung sei "Ergebnis eines gezielten Aushungerungsprozesses."
Auch "Club 2"-Moderator Michael Köhlmeier ärgert sich, vor allem über das Ende der Sendung ohne ein Gespräch mit Redaktion oder Diskussionsleitern. TV-Direktorin Kathrin Zechner wirft er wie berichtet "Lachzwang" vor und "hysterische Gier, alles irgendwie komisch zu finden".
Zechner will den "Club 2" durch Auslands-Doku und neuen Talk am Donnerstag ersetzen. Dieses neue Talkformat soll im Unterschied zum "Club 2" von einer Moderationspersönlichkeit getragen und geprägt werde.
Zu fad, langweilige Themen, falsche Einladungspolitik argumentieren "Club 2"-Kritiker. Ein Format, das doch immer wieder für spannende Diskussionen sorgt und den öffentlich-rechtlichen Auftrag erfüllt, meinen die Fans.
Wie stehen Sie zur Einstellung des "Club 2"? Was hätte verbessert werden können? Wird Ihnen diese Diskussionssendung fehlen? Oder war es an der Zeit, das Format einzustampfen? Posten Sie hier Ihre Meinung. (red, derStandard.at, 12.12.2012)
Link
Der letzte "Club 2" zum Nachsehen: tvthek.orf.at
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dumm dumm dumm!!
im dtsprachigen fernsehen war der club2 noch was wo noch aktuelles diskutiert wurde
legendär dutschke u bendit mit walden
roger willemsen brachte es auf den punkt:
was aktuelles kommt nicht im fs u wenn es im fs kommt ist nicht mehr aktuell
warum wohl??
fs nurmehr lautprecher der propaganda -club2 fiel da oft ERFRISCHEND raus !!!
ein paarmal hatte es auf servusTV spätabends son format wie den club u so ne offene athmosphäre... also eine AHNUNG dessen...
schade
was bleibt ist das internet
tschüss tv!! ende u aus!!!
wird also endgültig zugesperrt, die freud'sche couch - wo wir mitdenken und uns selbst analysieren konnten, manchmal - wirds nicht mehr geben.
dafür setzen wir uns künftig in der küche vor die glotze, wo wir beim konsumieren diverser unterhaltungs- und spaß-shows eh nicht diskutieren können weil wir alles in uns reinstopfen, was uns die werbung suggeriert.
Anstatt einige Mängel, die sich in der zweiten Auflage des Clubs eingeschlichen haben, behutsam zu beseitigen, setzt man mit Blick auf die Quote die ganze Sendung ab. Auch gut, so zeigt der ORF wenigstens deutlich, dass er seichte RTL-Emotion bevorzugt. Nur benötigt die Gestaltung eines Massenprogrammes ebenso hohe Professionalität. Ein Ersatz des Clubs durch ein Stadel-Gespräch im Twitter-Stil wird eine pseudo-moderne Zechner-Innovation. Und auch kein Quoten-Hit. Vielmehr ein zusätzlicher Treffpunkt drittklassiger Politiker, denen eine weitere Bühne geboten wird. Vermutlich erfüllt damit der ORF seinen eigentlichen Auftrag...;-)
offenbar hilft ATV dem interessierten Zuseher heute MI, 23h aus, (mit einer diskussion ueber die schiesswuetige USA, NRA vs Barak O., usf), unser gebuehreneintreibender ORF bringt etwas mit Fritz Wepper "Mord in bester Gesellschaft" fuer alle die beim fernsehen schlafen wollen, oder umgekehrt.
Immer mehr Zwangsgebührenzahler haben es satt, für ein desaströs einfältigem Sendeschema, welches zwischen der "Kultur-Bischöfin" Barbara Rett und ihrem weihevollen Gehauche bei den ewig gleichen Pseudohöhepunkten der Austrofestivals von Reich und Schön, und dem spätpubertären Dauer-Gerülpse von Stermann, Grissemann bis zu den ewig gleichen Comedians von eigentlich durchnittlichem Format herumtorkelt, auch weiterhin Geld aus zu geben.
Der Club 2 in seiner zweiten Auflage hatte zugegeben seine Schwächen. Zu viele überschrille und selbstherrliche Selbstdarsteller haben da moderiert. Auch viele der Themenstellungen waren eher für das Wohlbefinden der Zielgruppe Bobos von Relevanz. Er kann aber auch anders !
Zeit für die Piraten
.
Dass jetzt auch das einzige halbwegs intellektuelle Diskussionsforum im ORF, der CLUB 2, abgedreht wurde, zeigt, wie tief die Debattenkultur in Österreich gesunken ist. Was kann das Sendeformat an sich dafür, dass es von parteinahen, einseitigen Journalisten (Rabl, Turnher, etc.) moderiert wird, die immer die gleichen Chefideologen (Raidl, Felderer, etc.) einladen und die andere Diskutanten nach Belieben autoritär zensurieren, wenn diese zu analytisch werden...Es liegt einfach am zunehmend antiintellektuellen Klima Österreichs, speziell des ORF, dass der Club 2 zugrunde gegangen ist. - Es schmerzt, zu sehen, wie positiv sich dagegen die deutsche Debattenkultur im ARD und ZDF (Frank Plasberg, Günter Jauch, Anne Will, Maybritt Illner) abhebt.
die den "club 2" absetzt und neue diskussionsformate entwickt um "die wichtigen Fragen der Gesellschaft hintergründig (sic!) zu besprechen" zeigt, dass das sprachliche und intellektuelle niveau eines club 2 nicht ihre welt ist.
Wenn schon eines der wenigen wirklich sehenswerten Formate des öffentlich-rechtlichen einer quotenheischenden "Diskussionssendung" mit Karlich/Stöckel/Assinger/ ..., welche, so zu befürchten, nicht einmal der belanglosen Frühstücksfernsehen-Einheitsbreiträllerei das Wasser reichen wird können, geopfert wird, so frage ich mich doch, warum das Format nicht einfach auf ORF III übersiedelt werden kann?
Man könnte so, dem offensichtlich neu eingeführtem Zielpublikum(!) der "Onkel Charlie"- und RTL-Fraktion, welches sich sowieso eher kaum auf ORF III verirren wird, deren Spiel zum Brot reichen, während die eventuell nach einem zumindest etwas anspruchsvolleren Format lüstende, auf dem Informations- und Kultursender "befriedigt" werden könnte.
Frau Kappel ist sich auch nicht zu schade coram publico zu dokumentieren, daß sie des sinnerfassenden Lesens nicht mächtig ist.
Normalerweise ist es ja bei der fpö üblich, daß völlig sinnfreie und unrichtige behauptungen einfach in den raum gestellt werden, daß aber in Anwesenheit der zitierten person Falschaussagen gemacht werden hat eine neue Dimension der realitätsverweigerung.
wie schafft es die fpö nur all die vertrottelten typen zu finden und wie ist es möglich, daß so viele menschen diese chaostruppe für geeignet hält die zukunft unseres landes zu gestalten?
habe mir grad die Wiederholung angesehen und erfahren das aus ist ......... unter google fand ich den Artikel jetzt !!
ich sah 30% der Sendungen 70 interssierten mic nicht ........ trotzdem er wird mir abgehen !
Clup 2 als mit den rauchenden honorigen Persönlichkeiten war interessnat und auftritte alle Nina Hagen hatten auch Unterhaltungswert.
Schade, Schade, Schade, Schade, ........
warum dem rabl noch nie wer eine aufgelegt hat, dieses rätsel wird der club wohl mit ins grab nehmen. sind die teilnehmer vorher alle auf tranquilizer gesetzt worden oder warum traut sich da keiner wenigstens mal "hoit bitte endlich die pappn, rabl!" sagen
der neue club 2 ist einerseits an manchen moderatoren gescheitert - die in typisch österreichischer manier glaubten, dass die zuseher aufdrehen, um an ihren persönlichen befindlichkeiten, seichten gedankengängen und selbstverliebten monologen teilnehmen zu dürfen (vor allem rabl, nagiller, schneyder), und andererseits an den gästen - denen ganz einfach sehr oft das charisma und die rhetorischen fähigkeiten fehlten, um so ein format spannend zu machen.
danke frau zechner, dass sie die einzige talksendung mit format abgesetzt haben.
fragt sich warum eine selbst produzierte qualitativ hochwertige talksendung nicht in ihr konzept "Mehr Unverwechselbarkeit durch mehr Eigenproduktionen" passt.
und die argumentation? "Wir haben im ORF eine Vielzahl von hochqualitativen und konfrontativen Diskussionen, angefangen vom Flaggschiff 'Im Zentrum"
was soll man einer person schon noch als argument für ihre falschentscheidung entgegnen, wenn sie nicht einmal in der lage ist das flaggschiff vom pseudo-luxuskreuzer zu unterscheiden?
danke für ihre "programmreform", die die einzig sehbare tv-diskussion gestrichen, und uns mehr privattv gebracht hat!
mögen sie beruflich nicht lange leben!
Es ist schade um den Club, nur er wird wieder auferstehen, denn die Idee wird auch eine Zechner überleben. Was kommt einstweilen stattdessen? Ein Stöckl moderiert gewohnt dumm oder gewohnt geil auf Schicksalschläge eine sogenannte Diskussion, oder was?
Als glühender Verfechter des ORF mit all seinen werbefreien Informations- und eben dieser einen Diskussionsendungen nehme ich nun zur Kenntnis, dass stundenlange Sportübertragungen und seichte Unterhaltungssendungen von Zechner bevorzugt werden.
Tja, wenn man jemanden den Popo vergoldet, ist das keine Garantie für gute Entscheidungen.
war nichts anderes zu erwarten.
Diskurse mit z.T. Intellektuellen sind nicht ganz das ihre.
Seichte "Unterhaltung" wie der "neue" Mittwoch schon eher.
Möglicherweise kommen mehr Stadeln.
Auch das ist aktive Volksverblödung !
MfG.
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