Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Abidjan/Den Haag - Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag darf dem ehemaligen Präsidenten Cote d'Ivoires (Elfenbeinküste) Laurent Gbagbo den Prozess machen. Die Berufungskammer des Gerichtes wies am Mittwoch einen Antrag der Verteidigung ab, die die Zuständigkeit des Gerichtes angefochten hatte. Das westafrikanische Land ist zwar kein Vertragsstaat des Gerichtes, hat es aber in einer Erklärung anerkannt.
Gbagbo ist das bisher einzige ehemalige Staatsoberhaupt in den Haftzellen des Weltstrafgerichtes. Die Anklage wirft ihm vor, nach der Präsidentenwahl 2010 zur Ermordung politischer Gegner aufgerufen zu haben. Bei Kämpfen waren damals rund 3000 Menschen getötet worden. Wann der Prozess beginnen kann, ist allerdings unklar. Im Februar 2013 ist eine Anhörung zur Überprüfung der Anklage geplant. (APA, 12.12.2012)
Richter wollen Begründungen für Anklage überprüfen - Vorwurf der Vergewaltigung, Misshandlung und Verfolgung politischer Gegner - Statement für 28. Februar erwartet
Koalition im Zwist - Unklarheit über Bildung eines neuen Kabinetts
Amnesty International kritisiert Vorgehen gegen Opposition
Simone Gbagbo wird Verantwortung für Morde und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit angelastet
Regime rechnet mit Mitarbeitern der Regierung Gbagbo ab
Anhänger von Ex-Präsident Gbagbo hinter Attacke vermutet
Vorwurf der Wirtschaftsverbrechen
Unbekannte stürmten Militärstützpunkt in Abidjan
Ouattara geht weiter brutal gegen Gbagbo-Anhänger vor - Auch Massengräber entdeckt
Jugendliche setzen UN-geschützes Lager in Brand
Wegen Verbrechen in der Zeit nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl
Weitere Anhörungen von Präsidenten-Getreuen
Aus Nigeria stammende Soldaten in Hinterhalt geraten - "Schwere Verletzung internationalen Rechts"
Von den 36 Ministern kommen 14 aus Ouattaras Partei RDR
Sieg der Präsidentenpartei bei umstrittener Parlamentswahl amtlich bestätigt
Unfähigkeit des eigenen Justizsystems zu Aufarbeitung der Bürgerkriegsverbrechen
Ouattaras "Zusammenschluss der Republikaner" (RDR) stellt 127 von 254 Abgeordneten
Zeremonie im Präsidentenpalast
Hunderte Menschen protestieren für gestürzten Präsidenten: "Dein Volk steht hinter Dir"
Ivorer am Sonntag zur Stimmabgabe aufgerufen
Angeblich lagert fast eine halbe Million Tonnen in den Häfen
Vertretet euer Land souverän und unabhängig und ihr kommt in den Knast.
Mordet mehr als euer Widersacher, aber stimmt alles mit Frankreich & Co. ab, dann seid ihr sicher.
Folge: mittelfristig werden unabhängige Länder den IStGH nicht mehr anerkennen und nur mehr - "seltsamerweise" unangeklagte - Massenmörder und Kollaborateure wie Ouattara, Bongo, Gnassingbé, Déby, Conté, Mobutu Mitglieder dieses Vereins sein, der selbst immer mehr zur Farce wird.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.