Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Über einen Mordfall in Kärnten berichtete "Heute" und beschrieb den mutmaßlichen Täter als Sorte Mann, "die zum Glück eher hinterm Halbmond lebt. In Ländern, wo das Gesäß beim Beten höher ist als der Kopf. Partnerinnen betrachten sie als Besitz. Macht sich der selbstständig, sind sie im Stolz verletzt und drehen durch."
Christian Nusser, seit Sommer Chefredakteur von "Heute", distanzierte sich und entschuldigte sich für Rassismus. Seit Freitag gibt es intern Protest und Betriebsversammlungen. Nach STANDARD-Infos wurde der Autor der Formulierung, Wolfgang Höllrigl, vom Ressortchef zum Redakteur degradiert; er sei vorerst weiter beurlaubt, hieß es.
Der Redakteur, der den Bericht recherchiert hatte, wurde verwarnt. Die Maßnahmen dürften der empörten "Heute"-Mannschaft nach STANDARD-Informationen nicht weit genug reichen, sie protestieren vorerst weiter. (fid, DER STANDARD, 13.12.2012)
"Bild"-Chefredakteur kehrt demnächst nach Deutschland zurück - Dem deutschen "Handelsblatt" erklärte er, welche Pläne er mit der "Bild"-Zeitung hat
Bisheriger Chefredakteur von "Horizont"-Online werkt ab Juli im Ressort Kultur & Medien
Die News-Gruppe stellt "Xpress" als gedrucktes Magazin ein, bastelt am Flaggschiff
Erscheint vierteljährlich mit einer Auflage von 4.000 Stück - Erste Ausgabe am 6. Juni
G+J-Sprecher Christian Merl: "Ziehen uns sicher nicht zurück"
Christoph Bauer Vorstandschef - Zur Verlagsgruppe gehören "Kölner Stadt-Anzeiger", "Berliner Zeitung", "Kölnische Rundschau", "Hamburger Morgenpost" und "Berliner Kurier"
Neben Ida Metzger auch Hermann Sileitsch neu im Team - Michael Bachner wechselt von der Wirtschaft in die Innenpolitik
Magazin kündigt für Donnerstag erste Veröffentlichungen an
Artikel der Tageszeitung "Österreich" Anlass für das selbstständige Verfahren
Leitung übernimmt Wolfgang Unterhuber
Iris Brüggler wird "Österreich am Sonntag"-Chefredakteurin - Farbmagazin soll ab Juni ausgebaut werden
"Österreich" will laut Geschäftsführer Oliver Voigt zwei Magazine starten
Janina Lebiszczak-Schuster und Christoph Langecker übernehmen Chefredaktion
Der "Kurier" konnte "das letzte Habsburg-Rätsel" lösen und damit zurückschlagen - Dan Brown nichts dagegen
"Genuss Krone", "Business Krone", "Motor Krone Exklusiv" und "Style Krone"
Nicolas Beytout hat mit "L'Opinion" eine neue, auch gedruckte Tageszeitung auf den Markt gebracht
Alexandra Föderl-Schmid, Chefredakteurin des STANDARD: Qualitätsmedien sind moderne Aufklärer
Er war bisher Leiter der Karriere-Redaktion bei der "Presse"
Emily Bell kritisiert "völlig sexistischen Bericht über Frauen in Machtpositionen"
Unschuldsvermutung nicht verletzt - Strasser-Anwalt meldet volle Berufung
Positive Bilanz für das Jahr 2012
Deutsches Fachmedium schürte Gerüchte, Bertelsmann wolle Gruner + Jahr verkaufen
Der 30-Jährige hatte dem Boulevardblatt eine Geschichte über einen Fuchs-Angriff auf ein kleines Mädchen verkauft
Nachrichtenmagazin berichtet von Stellenabbau und Sparprogramm im Ausmaß von 20 Millionen Euro - Springer-Sprecher nennt Zahlen falsch
Wolfgang Riedler tritt mit 1. Juli die Nachfolge von Karl Schiessl an
und breitgetreten - Entschuldigt hat sich mittlerweile jeder, der da irgendwo beteiligt war, Konsequenzen gab es ebenfalls.
Trotzdem macht ein Teil der Mannschaft gegen die eigene Firma mobil, die wollen Blut sehen.
Seltsam, in den vergangenen Jahren scheinen diese Figuren ganz gut gelebt zu haben mit und von díesem Boulevardmedium und plötzlich entdecken sie die Moral ??
Da hätten sie aber schon vor Jahren kündigen müssen, bzw. bei dem Blatt gar nicht beginnen dürfen.
Für Scheinheiligkeit ist an sich die Kirchenzeitung zuständig - vielleicht sollten die sich dort bewerben.
Es stimmt, dass nicht jede Art der Diskriminierung Rassismus ist u. gerade in der englischsprachigen Literatur gibt es seit einiger Zeit d. Tendenz, alles Mögliche unter "racism" zu subsumieren. Auch mit dem Begriff "race" wird im Englisch operiert. Nur, er bedeutet was anderes als der dte Begriff "Rasse", der sehr stark auf phänotypische u. genetische Merkmale abhebt.
Man kann, denke ich, von Rassismus sprechen, wenn man einer Gruppe von Menschen, d. als irgendwie kulturell anders angenommen wird, an s. bestimmte Eigenschaften zuschreibt, d. als der Gruppe inhärent u. unveränderlich wahrgenommen werden u. diese gegenüber dem Eigenen als minderwertig etc betrachtet werden. So kann auch Religion f. rassist. Diskr. instrumentalisiert werden
Es ist ganz einfach: Du kannst dich über die Bedeutung von Rassismus in Fachliteratur informieren (und die ist eindeutig, dass solche Aussagen Rassismus sind), oder du kannst weiter deine Privatdefinition verwenden. Nur darfst du dich dann nicht wundern, wenn andere Menschen dir widersprechen.
Naja: "diese Sorte [Gewalttäter] lebt in Ländern hinterm Halbmond, wo man zum Beten den A gen Himmel richtet" ist schon recht eindeutig sowohl eine geographische als auch religiöse Eingrenzung; implizit wird da durchaus unterstellt, dass gewalttätiges Verhalten für Männer aus betreffenden Gegenden typisch, hierzulande jedoch unbekannt und fremdartig sei.
... und dass die Neonazis seit den 1980ern nicht mehr gegen Juden hetzen, weil's ja kaum noch welche gibt in Europa, sondern in den letzten Jahren sehr intensiv die Islamparanoia ausnutzen, ist ja bekannt: Feige Neonazis gründen dann islamfeindliche Vereine a la pronrw, weil Islamhass salonfähiger ist als offener Rassismus; beliebt ist auch die Masche "Aktion gegen Kinderschänder".
"christian nusser als echter vorreiter des qualitätsjournalismus, der jetzt erbarmungslos gegen xenophobie und menschenverachtung durchgreift und die chronikredaktion in die schranken weist, um das niveau der "heute" hoch zu halten."
© Boernhard Fu. den satz hat 100%ig noch nie jemand gedacht oder geschrieben.
An all die oberg’scheiten Ahnungslosen,
Wolfgang Höllrigl (sic!!!) ist weder Praktikant noch billig, sondern ein Vollprofi, der jahrzehntelang gute Arbeit geleistet hat. Er hat beim profil begonnen, war jahrelang beim Kurier und ist – wie einer meiner Vorposter dankenswerterweise festgestellt hat – alles andere als ein faschistoider Finsterling. Dass seine jüngste Hervorbringung blöd und indiskutabel war, ist freilich unbestritten.
Hört sich nach einem Abstieg an.
Erst war er bei Profil(damals als es noch einigermaßen brauchbar war). Von Profil dann zu Kurier(würd ich nicht gerade als Aufstieg bezeichnen) und jetzt ist er bei Heute.
Ganz ehrlich. Hört sich so an als wär er ein ziemlich mieser Journalist. So als würd ich von der NYT zur Sun wechseln.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.