Kontrolle versagt: 700.000 Euro aus Tiroler Heim veruntreut

12. Dezember 2012, 18:17
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Mehrere Instanzen übersahen Kontobewegungen

Innsbruck - Sämtliche Kontrollmechanismen hätten versagt, erklärt Klaus Mayramhof, der externe Prüfer nach der Veruntreuung von rund 700.000 Euro von Konten des Wohn- und Pflegeheims St. Martin in Aldrans. Die Kontrollinstrumente seien gut, hätten aber versagt. Heimleitung, Überprüfungsauschuss und Gemeindeausschuss hätten ihre Kontrollpflichten nicht eingehalten.

Dazu komme eine "kriminelle Vergangenheit" des ehemaligen Buchhalters. Er soll das Geld zwischen 2009 und 2012 veruntreut haben. Der Mann war bereits wegen schweren Betruges verurteilt worden. Er hatte als Freigänger begonnen, für das Heim zu arbeiten. Durch Barbehebungen zu je rund 10.000 Euro soll er das Geld veruntreut haben. (ver, DER STANDARD, 12.12.2012)

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