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Seoul/Washington - Die internationalen Reaktionen auf den von Pjöngjang angeordneten Test fielen durch und durch negativ aus: Die USA sahen einen "hochprovokativen Akt" darin, die Uno verurteilte ihn scharf. In Südkorea, Japan und den Philippinen teilten die Regierungen mit, dass sie das Vorgehen der Nordkoreaner auf das Entschiedenste ablehnten. Die Nato fürchtete unterdessen um die regionale Sicherheit im Fernen Osten. Und sogar im fernen Deutschland wurde der nordkoreanische Botschafter ins Außenamt einbestellt.
Russland äußerte ebenfalls Kritik, übte diese allerdings zurückhaltender. Man bedaure den Raketenstart zutiefst, erklärte das Außenministerium in Moskau. Ähnlich meldete sich Nordkoreas Verbündeter China zu Wort. Die Volksrepublik rief die Regierung in Pjöngjang dazu auf, UN-Resolutionen (siehe Wissen oben) zu befolgen. Die Antwort des Sicherheitsrats sollte aber vorsichtig und moderat sein, teilte das chinesische Außenministerium mit.
Auch Außenminister Michael Spindelegger fand diese neuerliche Provokation Nordkoreas "enttäuschend". "Mit dem heutigen Raketentest stellt sich das nordkoreanische Regime noch weiter ins Abseits und gefährdet die Stabilität in Asien. Nordkorea muss das Spiel mit dem Feuer einstellen und umgehend an den Verhandlungstisch zurückkehren." (red)
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