Juwelier in Wien-Favoriten überfallen: Ein Täter festgenommen

12. Dezember 2012, 18:07

Berichte über Schüsse und Geiselnahme nicht bestätigt

Wien - Nach einem spektakulären Überfall auf einen Juwelier in Wien-Favoriten ist am Mittwochabend einer der beiden mutmaßlichen Täter noch am Ort des Geschehens in der Keplergasse Ecke Keplerplatz festgenommen worden. Laut Polizei konnte ein Komplize die Flucht ergreifen. Erste Augenzeugenberichte, wonach es zu einem Schusswechsel gekommen sei und die Räuber möglicherweise sogar Geiseln genommen hätten, wurden nicht bestätigt.

Die mit Sturmhauben maskierten und dunkel gekleideten Räuber waren mit zumindest einer Pistole bewaffnet in das zu diesem Zeitpunkt vollbesetzte Schmuckgeschäft gestürmt. Zwei Angestellte kümmerten sich um fünf Kunden. Die zu Fuß erschienenen Täter versuchten, die Anwesenden mit der Schusswaffe in Schach zu halten und gleichzeitig mit den Füßen die Schaukästen zu zertrümmern.

Geschäft gegenüber Polizeiwache

Die Täter kamen um 17.20 Uhr in das Geschäft. Dass sich vis-a-vis eine Polizeiinspektion befindet, dürfte ihrer Aufmerksamkeit schlicht entgangen sein. Laut Exekutive mussten sich die Kunden auf den Boden legen. Einer der Räuber bedrohte sie mit der Pistole. Gleichzeitig begann er die Schaufenster einzuschlagen. Mit seinem Komplizen raffte er die Wertgegenstände an sich.

Doch dann begannen die beiden Angestellten sich zu wehren. Sie warfen Gegenstände auf die beiden Maskierten, die dadurch von ihrem Tun abließen. Die Mitarbeiter des Juweliers erlitten bei der Auseinandersetzung leichte Schnittwunden im Gesicht.

Beamten wurden aufmerksam

Inzwischen waren auch schon die Beamten der Polizeiinspektion Keplergasse auf die Vorgänge gegenüber aufmerksam geworden. Ein Räuber konnte flüchten, der zweite wurde noch in dem Geschäft gestellt. Er gab sich bei ersten Befragungen ausgesprochen schweigsam. Laut Polizei war unklar, ob er Deutsch verstand.

Von seinem Komplizen fehlte trotz der sofort eingeleiteten Fahndung zunächst jede Spur. Die Polizei überprüfte drei Passanten, diese hatten mit dem Coup aber nichts zu tun. Das Geschäft bot unterdessen ein Bild der Verwüstung: Scherben lagen auf dem Boden, daneben eine offene Schmuckschatulle. Türen von Kästen hatten die beiden Räuber regelrecht aus den Angeln gehoben. (APA/red, 12.12.2012)

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12 Postings
Wissen wir schon näheres?

Waren das Leute, die eigentlich gekommen sind um unsere Pensionen zu bezahlen und uns mit ihrer Kultur zu erfreuen?

Vielleicht weiß ja "Heute" mehr

Vermutlich Kriminalitäts-Touristen aus dem Osten, die offenbar lateinische Schriftzeichen (POLIZEI) nicht lesen können ... jetzt hat zumindest einer der beiden Täter genügend Zeit unsere Schriftzeichen ein klein wenig genauer zu "studieren" ...

es fehlt nicht mehr viel!

Und der 100. Räuber auf einen Juwelier wird im Rothaus geehrt und ausgezeichnet ....

Und welchen Preis bekommt der dann?

Den Österreichischen Integrationspreis?

Etwas positives hat der Bericht - der Polizei ist es von selber aufgefallen daß etwas nicht stimmt und sie haben erfolgreich eingegriffen also ganz so nutzlos wie sie manche Poster darstellen ist unsre Polizei also auch wieder nicht

Diebstahl, Einbruch, Raub, Überfall, Geiselnahme, Mord.

War das schon immer so, oder wird's schlimmer?

es weihnachtet sehr...

Er gab sich bei ersten Befragungen ausgesprochen schweigsam.

Ein Klassiker.

Was noch möglich wäre: "Ich habe keine Erinnerung an diesen Überfall".

Ein 16 jähriger Serbe, und es wird spekuliert, ob es sich dabei um ein Mitglied e-er "Pink Panther-Bande" gehören, die zur Zeit wohl ihr Unwesen in Wien treibt.

http://www.salzburg.com/nachricht... ten-39775/

Jetzt machen die schweden schon gemeinsame sache mit den serben....und lassen sie dann einfach am tatort im stich um ihnen die miese publicity anzuhängen...also wirklich...diese schweden...

Pink Panther Bande?

Wo ist Inspektor Clouseau?

Endlich ein Bekenntnis: ...es kann sein, dass meine Fantasie ziemlich lebhaft ist. Manchmal fallen mir Dinge ein, die....
Also.

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