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Peshawar - In Pakistan haben rund 150 Schülerinnen gegen die Umbenennung ihrer Schule nach der bei einem Taliban-Angriff schwer verletzten Aktivistin Malala Yousafzai protestiert. Die Schülerinnen fürchteten, dass die Schule im Swat-Tal wegen des Namens zur Zielscheibe der Taliban werden könnte, sagte ein örtlicher Regierungsvertreter am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Die Mädchen blieben dem Unterricht fern und zerrissen Fotos der 15-jährigen Namensgeberin ihrer Schule.
Die Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai war Anfang Oktober im Schulbus von zwei Mitgliedern der radikalislamischen Taliban angegriffen und von Kugeln in Kopf und Schulter getroffen worden. Sie überlebte knapp und erholt sich derzeit im Queen-Elizabeth-Krankenhaus im britischen Birmingham. Malala hatte vor drei Jahren damit begonnen, auf einer Blog-Seite der britischen Rundfunkgesellschaft BBC über Gräueltaten der Taliban im Swat-Tal zu schreiben. Sie setzte sich vor allem auch für das Recht auf Bildung für Mädchen ein.
Nach Angaben des örtlichen Regierungsvertreters waren die Mädchen "sehr wütend und aggressiv". Sie hatten wiederholt von der Schulleitung die Entfernung der Namensplakette vom Schulgebäude gefordert, um nicht die Aufmerksamkeit der Taliban auf sich zu ziehen. Diese hatten die Region im Nordwesten Pakistans im Jahr 2007 unter ihre Kontrolle gebracht und zahlreiche Mädchenschulen geschlossen und zerstört. Die Taliban wurden zwar von der Armee vertrieben, doch die Anwohner trauen dem fragilen Frieden nicht. (APA, 13.12.2012)
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Was bringt Polizeischutz, wenn man der Polizei selber nicht trauen kann und/oder wenn die Polizei selber Angst hat? Wie kann man unter diesen Bedingungen bis ans Ende der Welt verfolgen, wenn Teile von Regime, Polizei, Militär, Gehemdienst selbst Sympathisanten oder unterwandert sind? Das Regime hat ja eben das eigene Land nicht mehr unter Kontrolle.
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