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"2013 wird das siebte Jahr sein, in dem die Märkte von der Gnade der politischen Machthaber abhängig sind." Jim Reid, der Kreditstratege der Deutschen Bank, bringt die Stimmung vieler Marktteilnehmer auf den Punkt. Auch wenn 2012 ein gutes Jahr für die meisten Anlageklassen war, die politische und wirtschaftliche Unsicherheit sei geblieben, so der einheitliche Tenor.
Ökonomen wie Willem Buiter, Chefvolkswirt von Citigroup, rechnen unbeirrt mit einem nächsten Schritt in der Eurokrise, dem Austritt Griechenlands aus der Eurozone oder einem Hilfsantrag von Spanien. Für die Leiterin des Multi-Asset-Teams beim britischen Vermögensverwalter Schroders, Johanna Kyrklund, steht die Eurozone erst vor dem "Ende des Beginns" der Krise. Tatsächlich herrscht oberflächlich noch genug Unsicherheit:
Investoren positionieren sich aber optimistischer, als die makroökonomische Unsicherheit erwarten lässt. In den vergangenen Wochen hat eine Jahresend-Rally eingesetzt, die die Aktienmärkte seit dem 16. November um vier bis acht Prozent in die Höhe getrieben hat. Seit Jahresbeginn stehen damit in den wichtigsten Märkten in Europa, den USA oder Asien Gewinne zwischen zehn und 25 Prozent zu Buche.
"Die Aktienmärkte preisen bereits eine Erholung des Wachstums im nächsten Jahr ein", schätzt Deutsche-Analyst Reid. Glaubt man den aktuellen Kursen, sollten die Volkswirtschaften in den entwickelten Ländern 2013 wieder den Wachstumskurs einschlagen. Gemessen an den Einkaufsmanagerindizes (PMI) bedeutet das, dass diese ab dem zweiten Quartal wieder deutlich über die Marke von 50 steigen sollten und damit eine Expansion anzeigen: "Wenn die Einkaufsmanagerindizes nicht sicher über die 50 kommen, werden die Märkte deutlich im Vergleich zum aktuellen Niveau fallen", so Reid.
Trotz des kurzfristigen Optimismus bleibt 2013 ein Jahr, in dem sich die Anleger eine sehr grundlegende Frage durch den Kopf gehen lassen: Wie kann man sein Kapital real (nach Inflation) erhalten? Für James Montier, Mitglied im Asset-Allocation-Team des US-Vermögensverwalters GMO, ist das die "13. Aufgabe von Herkules. Die Möglichkeiten für Anleger, ihr Kapital zu erhalten, sind ziemlich eingeschränkt." Die sicheren Anlageklassen Anleihen oder Cash bieten kaum mehr Zinsen, und riskante Vermögenswerte können in einem schlechten Jahr schnell einmal 30 Prozent ihres Wertes verlieren - und seien damit für den Kapitalerhalt ungeeignet. Für James Montier gibt es derzeit keine "verlockende Auswahl" am Kapitalmarkt:
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Die Immobilien laufen gerade in eine Blase. Die Börsen sind nach dem Anstieg der letzten Jahre massiv überbewertet. Hier droht ziemliches Ungemach. Die Staatsanleihen stecken in einer gigantischen Blase, die sich in 30 Jahren aufgeblasen hat. Die Wirtschaft der wichtigsten Nationen steht vor einer Rezession oder ist bereits in einer.
Cash zu halten erscheint ebenfalls nicht besonders klug, wenn man die reale Geldentwertung und die Bestrebungen der Zentralbanken kennt.
Die Sektoren, die heuer sehr schlecht liefen, sind z.B. der Bergbausektor (alle Arten von Metallen, Kohle, Uran, etc.).
Man sollte also auch an konträres Verhalten denken.
Wer kauft denn jetzt noch aktien, wenn der Dax auf einem 5 Jahreshoch steht? die dividendenrendite nahe 1,5% gesunken ist. (sparbuch bekommt man das auch)
Es gibt institute wie Banken, Versicherungen, Pensionskassen etc die gezwungen sind Aktien zu kaufen. nicht weil sie wollen, sondern weil sie die renditen brauchen. also investieren müssen. das ist kein optimismus, sondern eine pflicht.
So eine pflicht kann sehr schnell in Panik umbrechen.
Wer sein potfolio nicht absichert, lebt in zeiten wie diesen sehr gefährlich. Und bei den Wirtschaftsaussichten, kann 2013 für aktien ein sehr schlechtes jahr werden.....
1) Edelmetalle: profitieren von der Krise, werden zukünftig wieder als Basis neuer Währungen gebraucht werden. Silber bevorzugen, da stark unterbewertet und wichtiger Rohstoff.
2) Direkte Firmenbeteiligungen: Ab ca. 10000 Euro schon für Privatleute möglich. Firma genau anschauen!
3) Rohstoffe generell; auf Krisenresistenz achten
4) Sachwerte aller Art: Wichtig ist genaue Kenntnis des Gebiets, aber jeder ist für irgendwas Experte.
5) Wie wärs mit einer eigenen Geschäftsidee, evtl. passend zu den Veränderungen durch die Krise?
Möglichkeiten gibt es viele- warum also nicht bessere Investments suchen als Anleihen faktisch bankrotter Staaten?
In Krisenzeiten gibt es ganz wenige (clevere), die die Zeichen der Zeit richtig deuten und die dabei auch relativ zur Masse gewinnen können.
Dass die Masse mit dem Wohlstand runter muss ist klar, das sind die Folgen der Krise.
Edelmetalle sind natürlich zur Absicherung des Kapitals ganz wichtig, keine Frage. Auch Sachvermögen werden immer einen gewissen Wert erhalten können, egal was passiert.
Alle Papierwerte, die eignetlich nur Schuldscheine sind, könnten sich rasch in Luft auflösen.
Die nächsten paar Jahre werden vermutlich sehr kritisch werden!
Die sind dazu da, um die Masse der Leute mit Hilfe der Medien zu manipulieren! Deshalb hört man in den Medien immer nur von den gleichen angeblichen "Experten". Die sind in Wirklichkeit alle politisch gekauft.
Man braucht sich lediglich informieren, sich selbst ein Bild machen und dann mutig und zielgerichtet entsprechend zu handeln.
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