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Wien - Das Gesundheitsministerium erwartet sich von der am Dienstag vereinbarten Gesundheitsreform ein deutlich verbessertes ambulantes Angebot. Vor allem an den Tagesrändern und zu Ferienzeiten sei das Ausweichen der Patienten in die Spitäler derzeit unvermeidlich, weil keine offenen Arztpraxen zu finden seien, sagte Sektionschef Clemens Martin Auer. Frühestens 2014 soll es hier spürbare Verbesserungen geben.
"Der niedergelassene Bereich muss gestärkt werden, damit er für die Patienten verfügbar ist, wann immer sie irgendeine ambulante Versorgung brauchen", so Auer. An den dafür notwendigen Gruppenpraxen werde zwar schon seit Jahren herumgedoktert, die Sozialversicherung habe das Angebot aber "nicht rasend verbessert".
Mit der Gesundheitsreform werde sich das nun ändern, zeigte sich der Chef der "Sektion I - Gesundheitssystem, zentrale Koordination" überzeugt. Über den neuen Bundeszielsteuerungsvertrag könne nämlich verbindlich festgelegt werden, wie hoch der Anteil der Gesundheitsversorgung durch Ärzte im niedergelassenen bzw. ambulanten Bereich zu sein hat.
"Neu ist, dass die Sozialversicherung nicht mehr ganz allein bestimmen kann, ob sie das will", sagte Auer. Bund und Länder mit ihrem Interesse an der Entlastung der Spitäler könnten die Kassen nun in die Pflicht nehmen, die gewünschten "interdisziplinären ambulanten Versorgungsformen" tatsächlich zu realisieren.
Für die Patienten bringe das den Vorteil, künftig nicht mehr von Haus zu Haus geschickt zu werden, sondern von Tür zu Tür. Die Ärzte könnten in solchen Einheiten besser organisieren, statt in Einzelordinationen unter ihrer Belastung zu leiden, so Auer. Voraussetzung sei allerdings, dass die Ärztekammer sie nicht länger daran hindere, in Gruppenpraxen ökonomisch sinnvoll arbeiten zu können.
Die in ihrer Struktur sehr alten Kassenverträge der niedergelassenen Ärzte müssen nach Ansicht Auers geändert werden, um die ambulante Versorgung - etwa mit längeren Öffnungszeiten - optimieren zu können. "Die Exklusivität zwischen Sozialversicherung und Ärzten bei der Vertragsgestaltung wird es in Zukunft nicht mehr geben", verwies er auf die künftig gemeinsame Zielsteuerung. "Und das ist gut so; vielleicht nicht für die Sozialversicherung oder die Ärztekammer, aber gut für die Leute." (APA, 12.12.2012)
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Schade , wenn ein altgedienter Minesterialrat nur selten das Leben in den Bundesländern kennen lernt.
Alleine in OÖ gibt es unzählige Dienstsprengel , die 24 Stunden pro Tag erreichbar sind.
Das bedeutet für viele Ärzte bei 30 Praktikerarbeitsjahren neben der normalen Arbeit auch 10 Dienstbereitschaftsjahre.
Mit den " Tagesrandzeitenservice " will man jedoch gefügige Medizinersklaven, die nach einem 12 Stunden-Tag auch um 22 Uhr für Husten, Schnupfen und Wimmmerl ihre Dienste um 10 Euro anbieten sollen.
Fragen sie einmal die Spitalskollegen, mit welchen Banalitäten zur Schlafenszeit ein Spital aufgesucht wird.
die agenda des sauberen herrn auer ist die privatisierung der gesundheit um jeden preis, zB freiberufliche kassenärzte durch privatisierte gesundheitszentren zu ersetzen. habe ich mit eigenen ohren von ihm gehört.
sein fieses spiel hier ist, uns im namen der "patientenfreundlichkeit" oder der "qualitätskontrolle" so lange das leben schwer zu machen und uns auszubeuten, bis die meisten ärzte, v.a. die allgemeinmediziner, sich die anstellung herbeiwünschen.
lieber micha do, josef malik, lieber takeshi, lieber jacky brown, watchamacallit und ihr alle, ist es euch auch so gegangen wie mir? mir haben sie meinen n!(k abgedreht. einfach so. nach acht jahren. weil man mich und meine meinung hier nicht hören will.
weil man gekaµft ist und die finanziers nicht wollen, dass kritische stimmen laut werden.
wer will, kann mich künftig kontaktieren unter hot.doc(at)gmx.at und ich habe vor, echte probleme zu machen. die werden sich beim st warm anziehen müssen.
Von Ihnen ist immer eine sachliche, nachvollziehbare Kritik gekommen.
Leichter wird es mit der Reform für uns Niedergelassenen nicht werden. Warum die Politiker immer auf uns hindreschen, obwohl die Grundversorgung ohne uns nicht funktionieren würde. Noch dazu zu einem Entgelt, wo uns jeder Handwerker auslacht. Ein Hausbesuch nicht einmal 30 Euro,... Da macht ein Installateur gerade mal seinen Koffer auf.
hot doc ?
Hab hier erst heute reingesehen. Nein, Probleme hatte ich keine bisher, auch nach dem Neueinloggen nicht.
Keep in contact.Meine Mailadresse hast Du.
NB Verbesserungen 2014?? Nehmens dann die Reform wieder zurück? Na vielleicht der Wahlgewinner...
;-)
Ansonsten glaub ich eher an mehr Schwierigkeiten.
LG
M.
hallo micha, hoffe du hattest auch ein paar ruhige und schöne Tage.
nein, solange der gesundheitsminister mit der narrenkappe vom sektionschef auer herumläuft wird sich nichts verbessern.
der stöger träumt von kassenambulatorien, aber in wahrheit macht er den weg zu auers privaten gesundheitszentren frei.
Gibt's da die Möglichkeit, auch für einen Außenstehenden (im Sinne von Nichtmediziner) etwas im Internet nachzulesen? Da würde ich schon sehr gerne Näheres wissen, bevor ich mich wieder als großer "STÖGER-Verteidiger" betätigen kann...
Die "Kassenambulatorien" gibt's doch schon! Mir iist nicht wirklich klar, was Sie damit meinen.
bubi, ich war schon wired, da hast du vermutlich noch in die windeln geschi§§en. da gabs noch gar kein html und der begriff www war noch nicht bekannt. war noch auf ftp und mail beschränkt. und auf gopher. glaub mir: ich kann mir helfen. und ich bin alles andere als ein Technologieverweigerer.
sie können mal davon ausgehen das hot doc eine neue registrierung zusammenbringt. man sollte nicht von der eigenen dummheit auf andere schließen.
viel bedenklicher finde ich die tatsache das jemand, einfach weil er nicht die meinung der blattlinie vertritt und konsequent gegenargumente bringt (und zwar handfeste gegenargumente), das so jemand einfach gelöscht wird.
das sind unglaubliche zustände! das zuckerlrosa blatt rückt damit in ein sehr gefährliches eck...
benötigt man Rahmenbedingungen, unter denen man das angestrebte durchführen kann. Derzeit gilt überspitzt formuliert: freie Wirtschaft Liberalismus ohne ENDE, Kassensystem: Relikt aus der " Planwirtschaft "
Deckelungen, kaum Möglichkeit einer sinnvollen Zusammenarbeit unter Ärzten, Honorar= 5 min pro Patient beim Allgemeinmediziner, keine wirtschaftlich sinnvollen Modelle, ÄrzteGmBh wie "normale" GmBH
usw.
Das Problem ist, dass das Kassensystem bei diesem Umbau "neoliberal" mitspielt und glaubt sie reißen längerfristig a Leiberl. Ich erinnere an "Die Revolution frisst ihre Kinder".
Die Kassen sägen auch n dem Ast auf den sie sitzen - ohne es zu realisieren.
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