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Wien/Wolfsburg/Salzburg - Die 2011 zum VW-Konzern gehörende Salzburger Porsche Holding, größter österreichischer Autohändler, ist im zu Ende gehenden Jahr wegen neuer Aufgaben deutlich gewachsen. Die VW-Konzernmarken (VW, Audi, Skoda, Seat) haben heuer mit einem Marktanteil in Österreich von 35,5 Prozent (+1,5 Prozentpunkte) einen Rekord erreicht, sagte Porsche Holding-Geschäftsführer Alain Favey am Mittwoch in Wien.
Nach den von Porsche erwarteten Zahlen wird der gesamte österreichische Pkw-Markt heuer 337.000 Neuzulassungen erreichen, nach 356.000 vor einem Jahr. Für 2013 erwartet das Unternehmen einen weiteren leichten Rückgang auf 330.000 Stück.
"Wir erwarten, dass die Kaufanreize (in Österreich, Anm.) 2013 erhalten bleiben", sagte Favey. Als Beispiele nannte er unter anderem die niedrigen Zinsen, viele Modelle und Rabatte. "Eine tiefe Krise wie in Rumänien sehen wir nicht." Für Osteuropa "hoffen wir auf eine stabile Entwicklung". Rückgänge in einzelnen Märkten sollten von Zuwächsen anderswo ausgeglichen werden. Der österreichische Markt macht rechnerisch nur etwa ein Viertel des Absatzes der Porsche Holding aus.
Einzelne südosteuropäische Automärkte sind 2012 weiter massiv verfallen - etwa Rumänien, wo es zu einem Rückgang von 25 Prozent kommen wird oder Kroatien, wo der Pkw-Absatz um etwa 23 Prozent sinken wird. Der rumänische Markt wird heuer mit 70.000 Pkw weniger als ein Viertel seiner ursprünglichen Größe haben (310.000 Pkw im Jahr 2007). Diese Entwicklung noch nach drei Krisenjahren sei für das Unternehmen "überraschend" gekommen, erklärte Favey.
Die Porsche Holding, die etwa 30.000 Arbeitnehmer beschäftigt, hat im vergangenen Jahr massiv Händler-Standorte gewonnen (von 367 auf 550). Auch die Zahl der verkauften Neuwagen ist mit 600.000 deutlich gewachsen. Die Umsatzentwicklung 2012 oder konkrete Absatzprognosen wurden am Mittwoch nicht veröffentlicht. (APA, 12.12.2012)
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