Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Straßburg - Die iranische Anwältin Nasrin Sotudeh und der Filmemacher Jafar Panahi sind am Mittwoch in Straßburg mit dem Sacharow-Preis des Europaparlaments ausgezeichnet worden. "Der Sacharow-Preis ist auch ein Tribut an das iranische Volk", sagte Parlamentschef Martin Schulz.
Das Parlament würdige die außergewöhnlichen Anstrengungen der beiden Preisträger für Menschenrechte und für den Wandel im Iran. Weil die beiden Preisträger keine Ausreiseerlaubnis erhielten, wurde der Preis an Stellvertreter übergeben. So nahmen ihn für Sotudeh die iranische Strafverteidigerin und Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2003, Shirin Ebadi, und der Menschentrechtler Karim Lahidji entgegen. Panahi wurde durch seine Tochter und den Regisseur Costa-Gavras vertreten.
Sotudeh hatte erst vergangene Woche ihren Hungerstreik beendet. Sie wollte mit dem Protest gegen die Haftbedingungen im Teheraner Evin-Gefängnis, die Einschränkung des Besuchs ihrer Familie und deren Belästigung durch die Behörden zu protestieren. Die 47-jährige Sotudeh wurde im September 2010 verhaftet und wegen angeblicher Propaganda gegen das Establishment zu elf Jahren Haft verurteilt. Als Anwältin hatte sie zuvor selbst zahlreiche politische Gefangene verteidigt.
Schulz appellierte an das Regime in Teheran, Sotudeh "aus dieser schändlichen Haft zu befreien". "Jeden Tag werden unschuldige Menschen verhaftet, weil sie ihre Meinung sagen." Panahi sei ein "Ausnahmetalent", der Kontroversen nie ausgewichen sei. Panahi wurde mehrmals im Iran wegen Propaganda gegen die Islamische Republik verurteilt und seine Filme verboten. Schulz kritisierte "das schändliche Regime", das der Iran heute habe.
Ebadi sagte: "Zwei leere Stühle zeigen uns die wahre Natur der Islamischen Republik im Umgang mit ihren Bürgern." In einer von Ebadi verlesenen Botschaft dankte Sotudeh dem Europaparlament für die Auszeichnung. "Die Staaten sind selbst die schlimmsten Menschenrechtsverletzer." Auch in Syrien würden Verbrechen gegen die Menschlichkeit international geduldet. Als Frau aus dem Iran sehe sie, dass die internationalen Mechanismen zum Schutz der Menschenrechte nicht ausreichten, betonte die Preisträgerin.
Im Oktober war ein Besuch einer Delegation des Europaparlaments im Iran abgesagt worden. Grund dafür war die Weigerung Teherans, der Delegation ein Treffen der beiden Preisträger des vom Parlament verliehenen Sacharow-Menschenrechtspreises zu gestatten.
Der mit 50.000 Euro dotierte Sacharow-Preis wird seit 1988 an Menschen und Organisationen verliehen, die sich besonders mutig für Menschenrechte und Meinungsfreiheit einsetzen. (APA, 12.12.2012)
"Un/vermittelt" im Gespräch mit Beatrice Jaschke (schnittpunkt) und Ezgi Erol (Planet 10) - Aus der Zeitschrift der IG Bildende Kunst
Monika Pessler folgt ab Jänner auf Inge Scholz-Strasser
Der populäre Linzer Dachparcours "Höhenrausch" eröffnet heuer gemeinsam mit der "Biennale Cuvée" im OK Centrum
Umsetzung einer EU-Richtlinie: 70 statt 50 Jahre - Novelle zum Urheberrecht verschoben
Iranische Kunst, die politisch ist und Stereotype bedient, wird am Kunstmarkt gehypt. Die Kunstszene von Teheran ist aber mehr als das, zeigt ein Lokalaugenschein sechs Wochen vor der Wahl im Iran am 14. Juni
Das Kommunistische Manifest, "Das Kapital" und die Goldene Bulle wurden am Dienstag aufgenommen
Politiker posieren gerne vor Kunstwerken - Sie lassen sich auch gerne mit etablierten Künstlern ablichten
Nach neun Monaten Amtszeit - Intellektuelle hatten ihm Nationalismus und Provinzialismus vorgeworfen
Marseille, derzeit zweite Kulturhauptstadt Europas, versucht sich in seinem Image als anarchischer Stadt des Transits und der Migration zurechtzufinden
Millionenbetrug bei Bauarbeiten aufgedeckt - Starsolist Ziskaridse nach 20 Jahren gefeuert
Spitze gegen Chinas Sicherheitssystem als Vorgeschmack auf "The Divine Comedy"
Würdigung des Engagements für eine freie Gesellschaft und gegen Rassismus
Klein und unschuldig, geschichtslos und provinziell. So, haben wir gelernt, soll Österreich sein. Wie österreichisch ist Österreich?
Einigung bei Kulturreferentenkonferenz in Eisenstadt - Länder stimmen Ausstellungstermine zum Weltkriegs-Gedenkjahr 2014 ab
Eigener Pavillon erstmals für den Kirchenstaat, wo Arbeiten des Fotografen Josef Koudelka oder des Malers Lawrence Carroll zu sehen sein werden
Treffen mit Premier Letta gewünscht
Irrungen und Wirrungen in den quasi-apriorischen Grundlagen der Initiative "Kunst hat Recht"
Juryempfehlungen für 48 Gruppen, Bühnen und Institutionen
"Fest der Freude" mit den Wiener Symphonikern am Heldenplatz zum Tag der Kapitulation der Wehrmacht
Straße soll nach antisemitischer Autorin Cécile Tormay benannt werden
Die nach einem in Österreich geborenen Philosophen benannte "Promenade des Berges de la Seine - André Gorz" sorgte im Pariser Stadtparlament für erheblichen Aufruhr
"Garten in Wannsee" wurde anschließend für eine nicht genannte Summe vom Museum zurückgekauft
Die Kosten für das Hamburger Prestigeprojekt sind demnach zehnmal so viel wie ursprünglich veranschlagt
Neue Regierung hat Skica wieder gegründet
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.