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Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) erneuert angesichts der Resultate der Bildungsvergleichsstudien PIRLS (Lesen) und TIMSS (Mathematik, Naturwissenschaften) seine Forderung nach Deutsch-Unterricht vor dem Eintritt in das Regelschulwesen für Kinder mit Sprachproblemen. "An einer Integrationsreform in der Volksschule führt kein Weg mehr vorbei", so Kurz am Mittwoch in einer Aussendung. "Wir brauchen eine Veränderung nach dem Prinzip Deutsch vor Regelschule sowie einen absoluten Fokus auf die Grundkulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen."
"Jene Schülerinnen und Schüler, die bei Eintritt in die Schullaufbahn Defizite in der Unterrichtssprache Deutsch aufweisen, müssen vor dem Eintritt in den Regelunterricht einen intensiven Deutsch-Unterricht erhalten", meinte der Staatssekretär. Die Studien-Ergebnisse belegten einen erneuten Rückschritt im Bereich des Lesens. Und einmal mehr zeige sich, dass gerade in Österreich der Unterschied zwischen Kindern mit Migrationshintergrund und solchen ohne Migrationshintergrund besonders ausgeprägt sei. "In Österreich entscheidet zu oft die Herkunft anstatt die Leistung und das Talent." Besonders ausgeprägt sei die Situation in Wien, wo bereits rund 70 Prozent der Volksschüler nichtdeutscher Muttersprache seien. (APA, 12.12.2012)
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warum kapriziert man sich eigentlich so auf deutsch? wäre es nicht besser, den kindern in türkisch, jugoslawisch oder sonst was die grundlegenden kulturtechniken beizubringen? deutsch können sie dann als zweitsprache in der gesamtschule lernen ...
(ein nicht ganz ironiefreier vorschlag, zugegeben - aber andererseits muss man wohl mit der zeit gehen ...)
Das Thema ist mindestens seit dem Jugoslawienkonflikt vor 20 Jahren vakant, aber es wurde von der Politik totgeschwiegen, weil niemand sich als rechtskonservativ verstanden wissen wollte.
Mittlerweile ist es schwierig geworden, als Lehrer den Lehrplan zu erfüllen, weil die Unterrichtssprache von vielen nicht ausreichend beherrscht wird.
Es muss etwas getan werden.
Kurz kommt das Verdienst zu, das Thema endlich einmal auf den Tisch gebracht zu haben.
Besonders ausgeprägt sei die Situation in Wien, wo bereits rund 70 Prozent der Volksschüler nichtdeutscher Muttersprache seien.
Da bin ich sprachlos.
Sollte man statt auf die Karte Migration und Asyl zu setzen nicht lieber das Geld in die bessere Ausbildung von österr Kindern stecken ?
Die können schon Deutsch und haben vermutlich bessere Chancen einmal Leistungsträger (Steuerzahler) für unsere Gesellschaft zu werden.
Die Zahl der nicht Einkommenssteuerpflichtigen Erwerbstätigen steigt nämlich. Derzeit sind es schon 2,5 Mio. Tendenz: steigend.
Der Rest muss für die Show bezahlen - auch für den sechsstelligen Jahresgehalt von "Integrations" Staatssekräter Kurz.
nur so kann es gehen
Alternative: weniger Migration - weniger Asyl
Österreich stellt nur etwa 1 Promille der Weltbevölkerung - trotzdem entfallen über 6 Prozent der weltweit gestellten Asylanträge auf Österreich.
Das kann ja auch nicht sein oder ?
In Vorarlberg verschwendet man Geld für Englisch in der Volkschule, anstatt das Geld für Deutschförderung auszugeben, wo es weitaus sinnvoller eingesetzt wäre. Gerade in der Volksschule sollten viel mehr die Grundtechniken gelernt werden: die Schüler sollen sich beim Lernen auf Lesen, (Recht)Schreiben und Rechnen konzentrieren und dazu noch Musik, BGW und BE und etwas Sport zum Ausgleich. Der Rest sollte auf das Wesentliche reduziert werden.
Dann investierens doch bitte in systematische Deutschkurse ab drei Jahren und die Muttis laden wir auch dazu ein. Das Geld kommt über höhere Steuerleistungen vielfach zurück. Die vielen Dropouts der jetzigen Zeit, wird sich Ihre Generation nicht leisten können.
klingt gut. aber nur fürs erste.
Einladen könnens die Leut ja, aber wer wird da kommen? Die, die auch ansonsten sich um solche Dinge kümmern.
Die anderen müssens zwingen und da wirds schwierig. Da müsstens dann alle zwingen, auch die Mamis und Kinder, die eh deutsch können. Wer trifft die Entscheidung, welches Kind in den Kiga zwangseingewiesen wird und welche Mami (wieso eigentich nicht auch die Papis) zwangsbekurst wird.
Tja, das sind halt die Folgen verquerter Migrationspolitik.
Aber vielleicht beendet die U-Ministerin ihren Widerstand angesichts der katastrophalen Wiener Situation, wo nur VIERZEHN ! Prozent d. Haupt- bzw. NMS-Schüler den Bildungsstandard in M erreicht haben! In Kärnten warns immerhin 36%.
Migrantenkinder sind nach meinem Wissensstand rechnerisch meist ganz gut, sie scheitern aber völlig bei Textaufgaben wegen Sprachdefiziten.
Daher: höchste Zeit für Sprachkurse, Kurz bitte vor den Vorhang!
Na klar gehört türkisch gefördert. Die Mehrsprachigkeit ist ein wichtiges Kapital unserer Gesellschaft. Die Türkei ist ein riesiger Wirtschaftsraum und deutsch-englisch-türkisch sprechende FacharbeiterInnen, AkademikerInnen,....... sind wichtig.
gibt mittlerweile einige ( noch zu wenige ) VS in Wien mit dem Schulversuch VBS ( Vienna Bilingual School ). Meis Sohn besucht eine solche. Dort sind ca. 50% Österreicher mit Deutsch als Muttersprache, die anderen 50% ein buntes Gemisch von EU-Bürgern, Amerikanern, Israelis usw. Unterrichtssprache ist abwechseln E und. Sowas gibts dann auch als NMS. Die meisten EU-Bürger mit schulpflichtigen Kindern nutzen diese Schulen ( außer sie leisten sich den Luxus von Danube oder International School ).
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