Giaccones großer Keks

14. Dezember 2012, 17:14
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Knusprig, buttrig, nussig - So schmeckt das Produkt der Woche

Anderer Ort, andere Tort'. Das alte Sprichwort trifft auch auf die Haselnusstorte zu, die der auf gereifte und sonst wie besondere Barolos spezialisierte Weinhändler Peter Roggenhofer seit kurzem in seinem Geschäft in Wien-Leopoldstadt anbietet. Wer, wie hierorts üblich, mit Malakoff und Dobos großgezogen wurde, dürfte die Torta di Nocciole wohl eher als Großkeks bezeichnen: knusprig, buttrig, nussig - aber von geilem Cremezeugs keine Spur.

Lebende Legende

Das Speziellste an ihr sind weder die original piemontesischen Haselnüsse der Sorte "Tonda Gentile delle Langhe" noch der zarte Nachhall von Limone im Abgang, sondern ihr Bäcker: Cesare Giaccone, lebende Legende der piemontesischen Küchenkunst, der sie in der quasi privaten Küche seines Hauses in Albaretto della Torre, hoch über den Langhe, bäckt. Giaccone ist eines jener Unikate, wie sie wohl nur das Piemont hervorbringt. Der ehemalige Starkoch und Träger des Eckart-Witzigmann-Preises kocht mittlerweile nur noch für vier Tische in seinem Haus und bäckt diese, seine Torte. Die es nun exklusiv in Wien gibt. (corti, Rondo, DER STANDARD, 14.12.2012)

  • Torta di Nocciola "La roTonda di Langa" von Cesare Giaccone, € 12,70 bei Barolista, Alliiertenstr. 12, 1020 Wien, www.barolista.at
    foto: der standard

    Torta di Nocciola "La roTonda di Langa" von Cesare Giaccone, € 12,70 bei Barolista, Alliiertenstr. 12, 1020 Wien, www.barolista.at

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