Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate


Bisher nur auf der Summerstage, jetzt auch unter Dach: die Pizzeria Riva mit neuem Holzofen und ganz traditionell neapolitanischem Know-how.
Die Italiener und die Neapolitaner im Speziellen sind punkto Essen leicht zufriedenzustellen: So lange man sich exakt an ihre Vorgaben hält und die Zutaten ausschließlich bei zertifizierten Produzenten in und um den Golf besorgen lässt, ist alles gut. Ein Problem ist halt, dass so ziemlich jeder Neapolitaner seine ganz eigene und sehr fixe Vorstellung davon hat, wie es wirklich neapolitanisch zu schmecken hat. Wenn es dann auch noch um Pizza geht, ihren nicht zufällig mit ebenso viel Begeisterung wie Ahnungslosigkeit milliardenfach kopierten Teigfladen schlechthin, dann hört der Spaß ziemlich schnell auf. Längst haben die Neapolitaner eine hochoffizielle Vereinigung ins Leben gerufen, die keinen anderen Zweck hat, als die einzig wahre Art der Pizza zu kodifizieren und jene wenigen Aufrechten rund um den Globus aufzuspüren, die den Fladen tatsächlich nach dieser Manier in und aus dem Holzofen - was sonst - befördern.
In Wien hat sich in den vergangenen Jahren auch ein Bewusstsein dafür gebildet, dass es tatsächlich lohnt, seine Pizza bei sorgfältig arbeitenden Teigschleuderern zu ordern - für das ominöse Siegel der Associazione Verace Pizza Napoletana aber reicht es bislang es nur bei einem Betrieb. Bloß war der bislang nur zur Sommerszeit und noch dazu am ansonsten wenig verlockenden Donaukanal zu finden. Seit Anfang dieser Woche aber gibt es die von Alessandro d'Ambrosio initiierte und von Christian Leyerer geführte Pizzeria Riva auch unter Dach. Und wie: Mit einer Wand aus zauberhaft handbemalten Fliesen aus Vietri (ganz unten an der Costiera Amalfitana), mit langen Bänken und Tischen aus roher Eiche, mit ziemlich lässigen Leuchten aus Kupferblech, mit richtig coolen Papierläufern in Gazzetta dello Sport-Rosa und allerhand anderen Zeugnissen eines auch über den Gaumenhorizont hinausreichenden sicheren Geschmacks - nur: Ohne ordentliche Pizzen wär's dennoch nix.
Diesbezüglich ist sogar eine Steigerung zu verzeichnen. Zwar wird der Teig von den Pizzaioli Donato und Massimo (beides zertifizierte Neapolitaner, no na) unverändert aus original neapolitanischem Mehl gerührt und vor der Pizzawerdung zumindest 36 Stunden gereift, damit er nach dem Backen entsprechend elastisch wie auch bekömmlich sei. Zwar sind die Paradeiser für die Sauce unverändert und einzig aus San Marzano, die Mozzarella ausschließlich "fior di latte" oder "di bufala", die grandiosen Sardellen nur aus dem Golf, die Oliven aus Gaeta und so weiter im bis zur Borniertheit auf nachprüfbare Authentizität ausgelegten Kodex . Das Angebot wurde aber um ein paar Spezialpizzen erweitert, die selbst in Neapel nicht an jeder Straßenecke zu haben sind. Jene Pizza bianca (ohne Paradeissauce) etwa, die mit zart geräucherter Mozzarella ("Provola"), saftigen Salsiccia-Bemmerln und Friarielli (einer langstieligen, bitter-würzigen Broccoli-Art, die anderswo in Italien als Cime di rapa bekannt ist) belegt ist, hat ab dem ersten Biss extremen Suchtfaktor. Wobei es angesichts der schieren Fruchtigkeit der Paradeisersauce Überwindung kostet, etwas anderes als Margherita zu ordern.
Zu trinken gibt es Stiegl vom Fass, aber auch einige richtig spannende Biere von italienischen Mikrobrauereien, die sehr kulant kalkuliert sind. Weine gibt es ebenso, und nicht die schlechtesten. Insofern wäre durchaus zu überlegen, sie auch mitsamt ihren Jahrgängen in der Karte zu verzeichnen. (Severin Corti, Rondo, DER STANDARD, 14.12.2012)
Pizza Riva
Schlickgasse 2 / Ecke Türkenstraße
1090 Wien
Tel.: 01/310 20 88
Mo-Fr 11.30-14.30 u. 17.30-23, Sa+So 17.30- 23 Uhr
VS € 4,90-13,50, HS € 6,90-11,60
Unter Helmut Österreichers Ägide ist Artner plötzlich zu einer richtig guten Adresse für Wiener Küche geworden - Eine tolle Weinkarte gibt's jetzt auch!
Am Karmelitermarkt gibt es ein neues Lokal, das mit silbrigen Schuppen glänzt - und mit einem Hillinger-Weinshop
Wer die Gleichförmigkeit der heimischen Gastrolandschaft beklagt, findet bei François in Wien-Penzing Trost - und wie!
Schon wieder ein neues schönstes Restaurant der Stadt: Das außerordentlich tolle "On Market" am Naschmarkt
Neues Hotelrestaurant mit lahmem Schmäh, engagiertem Service und ziemlich guter Küche
Die ehemals rabiatrustikale Zirbenstube Martinjak am Opernring stellt sich als zeitgemäßes Restaurant neu auf
Das Essen im Restaurant Edvard im neuen Kempinski-Komplex am Schottenring wirft mehr Fragen auf, als der Service zu beantworten vermag
An einem diskreten Eck der Wiener Innenstadt hat Sternekoch Konstantin Filippou jetzt einen Weiheort seiner Kunst eröffnet
Ein neues libanesisches Restaurant, das sich kaum als solches zu erkennen gibt - aber dennoch gute Küche bietet
Im wilden Tal der Soča kocht die gelernte Diplomatin Ana Roš die tollste Küche Sloweniens - und vielleicht der Alpen
Drei Vorarlberger hauchen einem arg abgewirtschafteten Beisl auf der Oberen Augartenstraße schönes, neues Leben ein - Zentrales Element: Vorarlberger Käse
Frühling kommt, Hoffnung wächst - Wenn etwa ein Vietnamese aus einer öden Pizza-Döner-Bude etwas Gutes macht
Una Abraham und Carsten Philippi haben im Karmeliterviertel eine Bar aufgesperrt, in der es "halt auch etwas zu essen gibt"
Das Good Morning Vietnam zog von Wien-Fünfhaus an den Alsergrund - und hat nun eine beachtliche Weinkarte
Ein als kreativ gehandelter Koch taucht nach Jahren wieder auf - in einem Seminarhotel an der Peripherie
Roman Steger kocht jetzt in der Josefstadt - und zwar auf ebenso inspirierte wie engagierte Weise
Ausgerechnet die Kulissenküche der "Andi & Alex"-Show beherbergt jetzt eines der bestbekochten Wirtshäuser Wiens
Das gute Leben auf französisch verspricht nun auch eine neue Café-Brasserie beim Wiener Schottentor
Die Innenstadt macht sich schick, da will der Hohe Markt nicht fehlen. Nach dem Merkurmarkt jetzt auch mit "Brasserie"
Prunk und Kunst und tolle Aussicht - bei der Küche aber greift das neue Luxushotel Sans Souci spektakulär daneben
Schau an: Im neuen Bahnhof Wien Mitte wird nicht nur Junkfood verfüttert - Zum Beispiel im Ramien go
An der Ecke Rotenturmstraße / Hoher Markt wurde ein schickes Hotelrestaurant der ganz anderen Art eröffnet
Das tolle Vietnam-Standl "By Chi" ist nicht mehr am Naschmarkt - dafür aber ganz neu ums Eck vom Karmelitermarkt
Ein Inder in Wien-Alsergrund versucht sich - einstweilen noch zaghaft - an einer Neuinterpretation dieser großen Küche
Eine noble neue Adresse am Chiemsee verspricht große Alpenküche, löst das bei aller Qualität aber nicht ganz ein
Inmitten der Tourismuskulisse des Spittelbergs versucht sich ein junger Küchenchef an ambitionierten Gerichten - Die neue Küche im Lux
Das Gastro-Pub Charlie P's zündet die nächste Stufe: Dry-Aged-Burger, Pulled Pork und Desserts fast wie bei Heston Blumenthal!
Kim kocht wirklich in der Küche des neuen Merkurmarkts, wo ihre Kreationen zwischen Einkaufswagerln serviert werden
Im kulinarisch gesegneten Tullnerfeld wurde mit dem Figl in Wolfpassing jetzt noch ein Wirtshausjuwel exhumiert
Man muss schon in ein Hernalser Schutzhaus pilgern, um in Wien wirklich grandios indisch zu essen
Alexander Mayer, der als schwierig bekannte Ausnahmekönner, kocht jetzt in einem kleinen Restaurant auf der Wieden
Tolle Weine, rare Delikatessen und ein wirklich guter Koch: Spaetrot erfindet den Heurigen neu - just in Gumpoldskirchen
Vis-à-vis ist noch Baustelle, das Fabios auf der Tuchlauben aber hat nach Renovierung - und mit neuem Starkoch Joachim Gradwohl - wieder geöffnet
Wie eine Köchin aus Vietnam und eine Architekturstudentin aus Deutschland in Wien-Neubau eine Garküche schupfen
Eine Wiener Touristenmeile überrascht seit kurzem mit einem außerordentlich gut bekochten Restaurant, das Wiener Schnitzel wird in Mangalitza-Schmalz gebacken
Das neue Konzept des Taubenkobel kopiert jenes eines Zwei-Sterne-Lokals in Stockholm bis in minutiöse Details - erstaunlicherweise ohne Quellenangabe
Im Industriegebiet von Oberwart lässt sich eine der interessanteren Küchen des Burgenlands verkosten - Ausgerechnet
Ein Sternekoch aus Stuttgart siedelt sich im Südburgenland an, um fortan hochklassig vegetarisch zu kochen - Zeit war's!
Ausg'steckt ist auf dem Gut Oggau der Tscheppe-Eselböcks am Neusiedler See: Das zieht ganz offenbar eine spezielle Klientel an
Neben großen Rotweinen bietet das Weingut Wachter-Wiesler nun einen weiteren Grund für einen Ausflug nach Deutsch-Schützen: ein tolles Wirtshaus mit schöner Aussicht
In Purbach wurde ein Lesehof aus dem 16. Jahrhundert aufwändig renoviert. Pächter ist der junge Max Stiegl - was als Glücksfall gelten darf: Dank seiner fantasievollen Küche dürfte "Gut Purbach" zum neuen Hotspot am See werden
Associazione Verace Pizza Napoletana. Das ist ja wohl der Gipfel der Globalisierung.
Als ob die Pizza nicht mindestens genauso gut schmecken würde, wenn die Zutaten frisch aus Österreich kämen, anstatt sie quer über den Globus zu schiffen. Außerdem schlägt sich das sicher auch im Preis nieder... lächerlich sich so einem Diktat zu unterwerfen.
auf Ihrer Standardpizza kommen aber auch nicht aus dem Burgenland.
Man muß nicht päpstlicher sein als der Papst, wiewohl sie mit der Generalthese natürlich recht haben, daß man Lebensmittel, nochdazu welche die es auch lokal in guter Qualität gäbe, quer durch Europa/die Welt schippern sollte.
Wenn's kein Büffelmozarella ist, dann Fior di Latte (laut dem Artikel). Letzterer ist zwar aus Kuhmilch aber trotzdem nicht dieses ungenießbare, völlig langweilige Zeug, das man bei uns normalerweise im Supermarkt bekommt (meiner Meinung nach, ist von den Supermärkten fast nur dieser Pierce-Brosnan-Büffelmozarella genießbar, jetzt einmal abgesehen davon, wenn ich mir den Käse in einem Delikatessenladen kaufe).
Kennt jemand halbwegs gute Lieferdienste im 8. und 9. Bezirk?
Die Pizza im Luna Rossa ist ganz gut, die liefern in der Gegend. Sonst kenn ich eigentlich nichts.
Hab schon ein paar Restaurants mjam/netkellner ausprobiert, waren durchgehend schlecht bis ungeniessbar. Die Bewertungen sind komplett für die Fisch.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.