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Washington - Die streng geheime Weltraum-Drohne dürfte sich bereits in der Vergangenheit bewährt haben. Genaues weiß man allerdings nicht - schon gar nicht, welchem Zweck das Objekt eigentlich dienen soll. Nun ist bekannt geworden, dass das US-Militär das ominöse unbemannte Raumflugzeug erneut in den Weltraum schickt. Die experimentelle Drohne X-37 B wurde am Dienstag in Cape Canaveral (Florida) an der Spitze einer Atlas-Rakete in eine Erdumlaufbahn geschickt, wie die "Los Angeles Times" berichtete.
Es ist bereits der dritte Test einer derartigen Maschine. Den ersten Start hatte es im April 2010 gegeben, damals war das Flugzeug nach 224 Tagen im Orbit wieder gelandet. Der zweite Testflug hatte gar 469 Tage gedauert.
Die US-Luftwaffe hatte jeweils lediglich Start und Landung mitgeteilt. Zum Hintergrund der Missionen hieß es nur, es würden neue Technologien im Weltraum erprobt. Das Schweigen hat Spekulationen genährt, die Drohne könnte Vorläufer eines Waffensystems im Orbit sein, also die USA in die Lage versetzen, in Krisenfällen rasch zu reagieren.
Über X-37B selbst ist wenig mehr bekannt als Größe und Gewicht. Das Mini-Raumschiff wiegt rund fünf Tonnen. Es ist knapp neun Meter lang, rund drei Meter hoch und hat eine Spannweite von weniger als 4,50 Metern. Auf den wenigen von Boeing und der Air Force verbreiteten Fotos sieht es aus wie die Miniaturversion eines Space Shuttles.
Hergestellt wird der mysteriöse Militärflieger von Phantom Works, einer Tochter des US-Flugzeugbauers Boeing, die sich auf Hochtechnologie für militärische Zwecke spezialisiert hat.
Die Bedeutung des neuen Fluggeräts für die US-Streitkräfte ist schwer einzuschätzen, auch weil die Entwicklung sich über ein Jahrzehnt hinzog und ursprünglich in der Verantwortung der NASA lag. Im Jahr 1999 begann die US-Raumfahrtbehörde die Entwicklung des experimentellen Raumgleiters X-37 (damals noch ohne B) gemeinsam mit Boeing. Die Kosten wurden geteilt. Die Luftwaffe war nur mit einem kleinen Anteil dabei.
X-37 war zunächst eine größere Version des X-40A, mit dem die Luftwaffe kleinere Militärsatelliten ins Weltall bringen wollte. Über die Testphase kam X-40A jedoch nie hinaus. Im Jahr 2002 bekam Boeing dann einen Auftrag über 301 Millionen Dollar (223 Millionen Euro), um bis 2006 eine Version des X-37 zu bauen, die für den Raumflug tauglich sein sollte.
Im Jahr 2004 gab die NASA das Projekt an eine Entwicklungsabteilung des Verteidigungsministeriums ab. 2006 startete X-37 zu einem Testflug. Dazu wurde es von dem Trägerflugzeug "White Knight" in die Luft gebracht. Mit dem selben Flieger also, mit dem auch der erste private Raumgleiter "SpaceShipOne" auf 15 Kilometer Höhe transportiert worden war, von wo er zu seinem Raumflug aufbrach.
Kurz nach dem ersten Test übernahm die US-Luftwaffe das Projekt und ließ den X-37B entwickeln. Das Projekt ist seitdem in einer Abteilung angesiedelt, die für die schnelle Entwicklung von Kampfunterstützungs- und Waffensystemen zuständig ist. 2008 hieß es, der Raumgleiter sei für verschiedene, nicht näher bezeichnete Versuche im Weltraum vorgesehen.
Die genauen Kosten und vor allem der Zweck des Raumgleiters sind weiter ein Rätsel. Während sich ein Space Shuttle mit einem Lastwagen vergleichen lässt, der viel Nutzlast ins All befördern kann, ähnelt der X-37B eher einem Sportwagen, dessen Kofferraumkapazität beschränkt ist. Was genau der Nutzen einer so geringen Traglast sein kann, ist unklar. Peter Wilson von der Denkfabrik Rand Corp. in Washington bezweifelt, dass das System einen großen Nutzen für kleine Militärsatelliten hätte. "Es ist rätselhaft, ob der Testflug eher der Anfang oder das Ende eines Entwicklungsprogramms ist." (APA/red, derStandard.at, 11.12.2012
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Sonst kommt noch jemand auf die Idee und streicht denen von ihrem 500Mia USD Budget was weg. Die Geschichte der teuren US-Militär-Experimente ist lang. Nur wenig davon hat a priori auf eine Nutzung abgezielt. Zuallererst will man (Halliburton, Magna, Boeing, Lockheed, BEA, uvm.) Geld verdienen. Und wenns grad nicht viel zum Zerbomben gibt, dann gibts immer noch (sinnlose) Projekte unter dem Mantel des "Schutzes geopolitischer Interessen". Dazu gehören auch Roboter für Terroranschläge (Predator, Big Dog, uvm.), ADS und ihre letale Erweiterung, die gerichteten Energiewaffen (Microwelle und Laser). Die tun einfach alles um ihr eigenes Verschwinden zu beschleunigen.
... wenn das Ding irgendwelche Dinge (Experimententräger etc.) von (Militär)Satelliten einsammeln und zur Erde zurückbringen kann, oder auch unbemannt - relativ billig - automatische Langzeitexperimente durchführt.
Möglicherweise auch Experimente, die aus Sicherheits- oder Geheimhaltungsgründen nicht an Bord einer bemannten Raumstation durchgeführt werden können.
Das X-37B Shuttle fliegt, nach Angaben von Amateurastronomen, die das Shuttle entdeckt haben, in ca 400 KM Höhe mit einer Umlaufzeit von 90 Minuten.
Entgegen der für Spionagesatelliten gebräuchlichen Umlaubahn von Pol zu Pol, umrundet das X-37B die Erde zwischen 40°N und 40°S und überfliegt damit einige Problemzonen wie Irak, Iran, Pakistan, Afghanistan und Nord Korea.
Quelle: http://www.nytimes.com/2010/05/2... ml?hp&_r=0
Ich nehme an, es werden unter Anderem neue Sensoren für die Erdbeobachtung getestet.
Tja das mag zwar ein Longshot sein , aber ich denke es ist gedacht um Feindliche Sateliten zu Untersuchen , konkret könnte es sich hier um das Heute Morgen von Nordkorea in den Orbit gesetzte Objekt handeln !
Das Würde durchaus sinn machen , denn wie bereits erwähnt es ist zu klein für Satelitentransport und zu Ungeignet für Sprengköpfe , die beste Erklärung ist das es irgendwelche Überwachungsinstrumente an Bord hat die wie bereits gesagt feindliche Sateliten Untersuchen können.
Bild 2: "... Mitarbeiter ... bei nicht näher bezeichneten Aktivitäten nach der Landung ..."
Nach der Landung wird überprüft, ob evtl. Hydrazin aus den Steuerdüsen austritt. Hydrazin wird als Raketentreibstoff für die Steuerdüsen verwendet, ist hochreaktiv, hochtoxisch und wird auch über die Haut resorbiert. Daher auch der Ganzkörper-Schützanzug.
Diese Überprüfung erfolgte übrigens auch nach jeder Space Shuttel Landung als erstes.
... oder einmal stark dafuer interessiert hat weiss doch genau, dass von den allerersten anfaengen bis zum heutigen tag, und natuerlich auch beim shuttle projekt, das militaer massiver interessent, kunde und auch immer der groesste geldgeber war. unabhaengig von der nation.
die leute die jetzt wegen diesem automatischen vehikel da hyperventilieren hat es halt bisher nicht so interessiert.
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