Land swapt weiter

11. Dezember 2012, 18:39

Experte: Risiko liegt bei 1,7 Milliarden - oder mehr

Wien - Während die Salzburger Landesregierung die Spekulationsverluste durch "kluge Veranlagung in den nächsten Jahren wieder verdienen" will (Finanzchef Eduard Paulus), warnen Experten vor dem damit verbundenen Risiko. De facto könnte das ganze Derivate-Volumen von 1,7 Milliarden Euro ausfallen, im Worst Case sogar noch mehr, erklärt der auf Derivate spezialisierte Sachverständige Sascha Stadnikow von der Beratungsplattform Finanzbuddha.

Er verweist darauf, dass nicht nur toxische Produkte mit exotischen Währungen hohe Risiken bergen, sondern auch relativ einfach strukturierte Zins-Swaps. Der negative Marktwert des von Finanzlandesrat David Brenner Ende November bekanntgegebenen Portfolios würde sich allein bein einer geringen Zinssenkung von 0,25 Prozent " über Nacht" um 65 Millionen Euro verschlechtern, sagt Stadnikow dem Standard.

Die von Paulus beteuerte Risikobegrenzung bei den Veranlagungen kann der Experte nicht nachvollziehen. Das Land gibt den "Value at Risk" mit 74 Millionen Euro an. Diese Kennzahl bedeutet, dass der Verlust auf Jahresfrist mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit nicht höher ausfallen kann als der genannte Betrag. Allerdings hat sich dieses Messinstrument in der Finanzkrise als äußert unverlässlich erwiesen. Die Ereignisse haben sich schlicht nicht an statistische Erfahrungswerte gehalten, wie der Zusammenbruch von Lehman Brothers gezeigt hat.

Der ebenfalls bei Finanzbuddha tätige Gerald Zmuegg kritisiert, dass " die Schadensbegrenzung mit der Hoffnung auf positive Marktentwicklung nicht gelingen wird". Auch Rechtsanwalt Lukas Aigner hat betont, dass die Banken in verlustreichen Phasen gerne empfehlen, die Verluste durch mehr Risiko auszugleichen. Stadnikow thematisiert die Gewinne der Geldinstitute. Hohe Gebühren führten oft dazu, dass bei den Kunden marktunabhängige Verluste picken bleiben. (as, DER STANDARD, 12.12.2012)

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Meldung aus dem Bunker

General P. zeigte sich zuversichtlich, Stalingrad durch kluge Kriegsführung in den nächsten Monaten wieder zurückzugewinnen.

Welche Blindgänger sind denn diese "Experten"

Können offensichtlich nicht einmal zwischen Ausfalls- (Kontrahenten-) und Marktrisiko unterscheiden!!

Das Land Salzburg hat kein Ausfallsrisiko sondern ein Marktrisiko.

Guten Morgen, Ihr "Experten".

Die Dame, über die immer geschimpft wird, hat anscheinend die Schulungen bei diesen "Experten" besucht.

1,7 Milliarden sind offensichtlich als Gesamtbudget da, 340 Millionen sind verzockt.

Die sollten einfach den Rest, sprich die 1,4 Milliarden auf den nächsten Salzburger Heimsieg setzen, die gewinnen sicher gegen Mattersburg, mit dem Gewinn dann die Schulden zahlen und gut ist!

Ist doch wirklich nicht so schwer..

Eine gewisse Lernresistenz

lässt sich hier schwer leugnen.

Landesfürstentum abschaffen

Die Entwicklungen bei den Hypo-Banken in NÖ, Kärnten, Tirol und jetzt auch Salzburg zeigen doch klar, dass das Landesfürstentum abgeschafft gehört. Die Landesbanken werden ausschließlich dazu verwendet, dem jeweiligen Landeskaiser(in) finanzielle Macht zu geben, um ihn im günstigen Fall die Möglichkeit zu geben, Extravaganzen zu finanzieren und im schlimmsten Fall, wie in Kärnten unter Haider, durch überdimensionale Haftungen ein Bundesland überhaupt in den Ruin zu treiben.
Zufällig habe ich gestern in ORF III ein sehr interessantes Interview von Barbara Rett mit Fürst Adam II von Lichtenstein gehört, der einen bemerkenswerten Einblick in demokratische Staatsführung eines kleinen Landes geboten hat. Beispielhaft auch für unsere Politiker.

ja wär das Sinnvollste!! - aber das werden die

Rot-schwarz-blauen nicht zulassen- braucht man doch dafür eine verfassungsänderung und damit eine Zweidrittelmehrheit.
Es gäbe einen Weg
-ökonomisch : Umgestaltung von Bundessteuern in Landessteuern,die jedes Bundesland selbst gestalten kann und muss- dafür Ende des Finanzausgleichs. Aus diesen Landeseinnahmen muss das Land seine Ausgaben decken. Verluste werden nicht durch den Bund abgedeckt- bei Überschuldung eines Landers fallen landeseigentumsanteile an den Bund,(besonders schlecht wirtschaftende Länder schaffen sich damit irgendwann ökonomisch selbst ab)
-Finanzierungssytem : nur mehr über Bundesanleihen - eventuelle Guthaben müssen über die Bundesfinanzagentur abgewickelt werden
-politisch Begrenzung der Funktionsperioden auf2x4Jahre

"Die Ereignisse haben sich schlicht nicht an statistische Erfahrungswerte gehalten..."

Wer so was schreibt hat offensichtlich den vollen Durchblick :)

unsere Arbeit liefert das Grundkapital für's Zocken

- weltweit

und immer gegen uns.

So viel schwachsinn wie in dem artikel zusammengeschrieben wird ist tut schon ein bissl weh, value-at-risk ist ein hervorragendes riskomass allerdings haengt natuerlich sehr viel vom marktpreisrisikomodell und dessen implementierung ab.

Haben diese finanzbuddahs mehr information ueber das detaillierte portfolio oder muessen die auch kaffeesud lesen wie wir ? De aussage "wenn die zinsen nur um 0.25 fallen" , da waere es noch interessant in welcher waehrung , im eur muesste die zu erwartende zinssenkung im var bereits drinnen sein, in einer andere. Waehrung sollte das ja eher positive effekte haben.

genauso einen wie Sie brauchen wir!!!

Natürlich ist so ein Artikel verkürzt und a bisserl spekulativ - no na.Aber wenn Sie uns glauben machen wollen,dass genau Sie der Guru sind bei dem man Geld anlegen sollte und dann gibts keine Risiken bei Spekulationsgeschäften,dann.....lol !!!

derstandard

ist bekannt dafür :)

2 Fragen

1) Wieviel Spielgeld hat das Land noch?
2) Wie hoch müsste die erreichte Verzinsung sein, um den bisherigen Verlust wieder herein zu spielen?

Alleine die Antworten auf diese beiden Fragen würden zeigen, dass die Herrschaften keine Ahnung haben. Ich würde zu gerne sehen, dass Armin Wolf diese Fragen einem Hr. Paulus stellt.

zu 2): wie absurd die Aussagen dieses Hrn. Paulus (und übrigens auch Brenner, der sagt dasselbe) sind, zeigt folgende einfache Rechnung: falls doch eine nennenswerte Summe zur Veranlagung da wäre (zb 500 Mio. EUR - was aber nicht ist, da Salzburg wie alle anderen tschari ist), dann würde es zB eine Rendite von 10,93 % p.a. erfordern, dass der Verlust in 5 Jahren wieder "verdient" ist.

Und wer gestern den Paulus im Report gesehen hat, der diese ganzen Derivatspekulationen (CHF-TRY-Optionen, Ladder-Swaps etc), die von der Frau R. durchgeführt wurden, noch immer in Ordnung findet und für eine Landesveranlagung zweckmässig findet, da darf man sich schon fragen, ob dem Herrn der Ernst seiner Lage bewusst ist. Einsperren, sofort.

der herr hofrat....

...hat so viele amterl und g'schäfterl (offiziersgesellschaft, museum d. moderne, hier ein vorstand, da ein aufsichtsrat....), dass er wohl beim besten willen keine zeit hat, sich mit seinen beruflichen aufgaben angemessen zu befassen (wovon er noch dazu offenbar eh keine ahnung hat). hof-halten muss er womöglich auch noch, der hofrat.

nicht einsperren. schadenswiedergutmachung wäre angemessen.

"kluge veranlagung"

und hofrat paulus ist ein widerspruch in sich.

jetzt putzen sich alle bei der sachbearbeiterin ab und der verantwortliche wird sich bald in die höchst dotierte pension vertschüssen....

der mann gehört fristlos entlassen und vor gericht gestellt.

die wissen seit längerem bescheid und haben sich spezialisten engargiert um selber den kopf aus der schlinge zu ziehen.

ein schöner offizier, der sich vor seiner verantwortung drückt!

ich frag mich ja immer, wo die banken wären

wenn es das nicht geben würde... wäre die raika schon pleite ohne sobotka ?

Pro Salzburger...

...sind doch nur ca. 5-600 Euro versenkt worden. Bekommen haben das Geld irgendwelche Banker, die die Kohle dann umgehend wieder bei den Festspielen und beim Schifahren wieder ins Land bringen.

So gesehen - a guats Gschäft.

Beförderung für die Beamtin die diese Marketingmaßnahme so umsichtig exekutiert hat, Wirtschaftnobelpreis für das Land Salzburg und seine Protagonisten.

dem vernehmen nach war ja die örtliche filiale einer grossen österreichischen genossenschaft nicht ganz unbeteiligt. da bleibt das geld eh im land.

"kluge Veranlagung"

Sagt der, der bei der offenbar dämlichen Veranlagung mit schlappen 340 Mio Verlust offenbar jahrelang zugesehen hat. Ist es denn zu fassen?

Genau Dasselbe sagt der Spielsüchtige auch:

Morgen hol' ich's mir wieder zurück.

Das ist ja ein bekanntes Schema

Man will aufhören zu zocken, möchte aber noch einmal setzen, weil man grad einen guten Lauf hat.

Ich habe vor rund 20 Jahren einmal das Salzburger Spielcasino besucht, bin dort mit den Eintrittsjetons eingestiegen

und war dann nach einigen unwesentlichen Gewinnen schon beim letzten Jeton, habe es dann aber doch geschafft, innerhalb etwa einer halben Stunde 6500 Schilling zu gewinnen, hab dann wieder 1500 verloren und hab das Casino mit netto 5000 ATS verlassen.

Vermutlich haben es die Landeszocker ähnlich geplant. Der Unterschied: Bei mir war es mein eigenes Geld und bei denen ist es das Geld das sie dem Steuerzahler (also auch mir) vorher abgenommen haben.

Zockerei

wollen die sich in die Gegend von Griechenland begeben? Geht schneller als sie denken, aber das Volk macht da nicht mit!!!

Sind Sie

beim letztenmal gefragt worden ? :-(

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