Düsseldorf belegt Elferpunkt-Dieb mit Stadionverbot

Fortuna erhofft sich abschreckenden Effekt

Köln - Der Elfmeterpunkt-Dieb von Düsseldorf erhält Stadionverbot und muss eine Spende an das Sozialprojekt "Elfmeterstiftung" leisten. Darauf einigte sich der Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf mit dem Mann, der beim Relegationsrückspiel gegen Hertha BSC (2:2) während des Platzsturms den Punkt aus dem Rasen gestochen hatte.

Die Fortuna erhofft sich nun einen abschreckenden Effekt. "Es ist nicht normal, Tornetze zu zerschneiden, Tore zu zerstören, Rasen herauszubuddeln oder Eckfahnen zu stehlen. Wir hoffen, dass das jetzt jedem klar ist. Wir sind auch von zahlreichen Fans nach den Relegationsspielen fortwährend aufgefordert worden, gegen die Sachbeschädiger vorzugehen", sagte Finanzvorstand Paul Jäger. Allerdings seien die Düsseldorfer Verantwortlichen "keine Unmenschen", niemand solle in den Ruin getrieben werden.

Die "Elfmeterstiftung" betreut Kinder mit Rückenmarksverletzungen. Schirmherr ist Fortunas Innenverteidiger Jens Langeneke. (SID, 11.12.2012)

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