Kernphysiker Helmut Rauch für Lebenswerk geehrt

11. Dezember 2012, 13:42
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Verleihung am 15. Dezember - Publizistikpreis an Elisabeth Nöstlinger-Jochum

Wien - Der Wiener Kernphysiker Helmut Rauch erhält den Kardinal-Innitzer-Preis 2012. Der 73-jährige langjährige Ordinarius für Kernphysik an der Technischen Universität (TU) Wien und Leiter des Atominstituts der Österreichischen Universitäten wird von Kardinal Christoph Schönborn am 15. Dezember in Wien den Preis für sein "herausragendes wissenschaftliches Lebenswerk" erhalten, berichtete die Kathpress am Dienstag.

Helmut Rauch studierte nach der Matura in Krems Technische Physik in Wien, wo er 1965 an der TU als einer der ersten Studenten am Atominstitut dissertierte und sich 1970 für das Fachgebiet Neutronen- und Reaktorphysik habilitierte. Zwei Jahre später wurde Rauch ordentlicher Universitätsprofessor für Experimentelle Kernphysik an der TU und stand dem Institut für Kernphysik bis 1996 vor. Die Leitung des Atominstituts hatte Rauch bis 2005 inne. Als Vizepräsident und später als Präsident des Wissenschaftsfonds FWF engagierte sich der Physiker in den 1980er und 1990er Jahren auch für die Förderung der Grundlagenforschung.

Würdigungspreise

Würdigungspreise gehen heuer im Bereich Naturwissenschaft an den Grazer Biochemiker Rudolf Zechner und im Bereich Geisteswissenschaft an den Wiener Historiker Alfred Kohler. Den Würdigungspreis für Verdienste im Bereich wissenschaftlich fundierter Publizistik erhält die ORF-Journalistin Elisabeth Nöstlinger-Jochum.

Der nach Kardinal Theodor Innitzer (1875-1955) benannte Wissenschaftspreis wird seit 1962 von der Erzdiözese Wien verliehen. (APA, 11.12.2012)

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    Der Wiener Kernphysiker Helmut Rauch wird mit dem Kardinal-Innitzer-Preis 2012 ausgezeichnet.

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