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Der Wiener Kernphysiker Helmut Rauch wird mit dem Kardinal-Innitzer-Preis 2012 ausgezeichnet.
Wien - Der Wiener Kernphysiker Helmut Rauch erhält den Kardinal-Innitzer-Preis 2012. Der 73-jährige langjährige Ordinarius für Kernphysik an der Technischen Universität (TU) Wien und Leiter des Atominstituts der Österreichischen Universitäten wird von Kardinal Christoph Schönborn am 15. Dezember in Wien den Preis für sein "herausragendes wissenschaftliches Lebenswerk" erhalten, berichtete die Kathpress am Dienstag.
Helmut Rauch studierte nach der Matura in Krems Technische Physik in Wien, wo er 1965 an der TU als einer der ersten Studenten am Atominstitut dissertierte und sich 1970 für das Fachgebiet Neutronen- und Reaktorphysik habilitierte. Zwei Jahre später wurde Rauch ordentlicher Universitätsprofessor für Experimentelle Kernphysik an der TU und stand dem Institut für Kernphysik bis 1996 vor. Die Leitung des Atominstituts hatte Rauch bis 2005 inne. Als Vizepräsident und später als Präsident des Wissenschaftsfonds FWF engagierte sich der Physiker in den 1980er und 1990er Jahren auch für die Förderung der Grundlagenforschung.
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nie den Stall verlassen, vielleicht wärs was aus dem Noblen Preis geworden, wenn er anderswo seine Kanten hätte schärfen können, immerhin ist er mit seiner Neutroninterferenz der Vorgänger vom allgegenwärtigen Zeilinger. Jetzt muß er sich mit dem Innitzer Preis begnügen. Vielleich fällt ihm noch was ein und er bekommt den Tempelton Preis, der zahlt sich wenigstens aus.
erstens war er in jülich und grenoble, zweitens - warum sollte er österreich verlassen, wenn er hier professor wurde und sein eigenes institut geleitet hat?
ich bin auch gegen hausberufungen - es ist kein gutes zeichen für eine uni, wenn sie ihre professoren zum großen teil selbst ausgebildet hat und keine frischen gedanken von außen einkauft. aber man kann es mit dem auslands-zwang auch übertreiben. wenn das österreichische bildungssystem ausnahmsweise mal gute leute hervorbringt, muss man sie dann mit aller gewalt auf fremde kontinente vertreiben? darf man ihnen nicht auch in der heimat eine professur bieten?
Helmut Rauch ist der aktivste Vertreter der Atomlobby in Österreich. Seine völlig unkritische Haltung gegenüber der Nutzung der Kernenergie konnte weder durch Tschernobyl noch durch Fukushima erschüttert werden. Es stellt sich die Frage, welches Signal durch diese Preisverleihung gesetzt werden soll. Zutiefst enttäuschend.
Zur Behauptung ich sei Teil der Atomlobby möchte ich eidesstattlich mitteilen, dass ich von der Atomlobby weder einen Schilling noch einen EURO erhalten habe. Die Kernenergie wird aber trotz aller Unkenrufe in Zukunft ein wesentlicher Teil der Energieversorgung sein, egal ob wir das in Österreich wollen oder nicht.
eine reichlich einseitige um nicht zu sagen sagenhaft dümmliche Stellungnahme: Kernphysik ist unglaublich viel mehr als "Atomlobbyismus" (Sie meinen wohl Kernkraftwerklobbyismus), man denke nur an die modernen Bild gebenden Verfahren in der Medizin..
Sie unterstellen eine Schlussvolgerung die nie gemacht wurde. Rauch ist in der Tat ein Befuerworter der Atomenergie. Als Kernphysiker koennte er aber ganauso gut auch gegen Atomenergie sein. Das eine hat mit dem Anderen nur wenig zu tun. Rauch, Badurek und co haben bahnbrechende Arbeiten auf dem Gebiet der Neutroneninterferometrie etc geleistet. Kernphysiker sind nicht automatisch fuer Kernenergie.
... und wohl auch dafuer, dass er tiefkatholisch ist. Sie haben Energyman unterstellt, dass er Kernphysiker mit Atomlobby gleichsetzt. Das hat Energyman aber nicht getan. Es stimmt sehr wohl, dass die Auszeichnung fuer Leistungen auf dem Gebiet der Kernphysik vergeben wurde. Und es stimmt auch, dass Rauchs Meinung zur Atomenergie dabei keine Rolle spielen sollte.
Andere als "dümmlich" zu bezeichnen, selbst aber Probleme mit Texterfassung zu haben. In meinem Beitrag ist keine Verurteilung der Kernphysik an sich zu finden, sondern nur diejenige von konkreten Aktivitäten von Herrn Rauch. Die Kernphysik an sich ist nicht schlecht und gegen Forschung ist nichts einzuwenden. Sehr wohl jedoch gegen eine blinde Unterstützung einer gescheiterten Technologie, die nichts bringt und unsere Umwelt massiv gefährdet. Die Abschätzung der Technologiefolgen ist ein wichtiger Aspekt der Wissenschaft und auf diesem Gebiet hat Herr Rauch kardinal versagt. Ich finde es empörend, dass er dafür noch ausgezeichnet wird. Was möchte uns die katholische Kirche wohl damit sagen?
wirklich ärgerlich ist ihr posting. ich schlage vor nachzugooglen was H.R. eigentlich tatsächlich so publiziert hat (= das Lebenswerk eines Wissenschafters). Sie werden draufkommen dass das nix mit Kernkraftwerken zu tun hat. Seine - auch von mir nicht geteilte Meinung zur Kernenergie - ist seine privatmeinung, die zumindest ich ihm zugestehe.
Seine Meinung mit seinem Lebenswerk (also dem Ergebnis von zig-tausend Arbeitsstunden) zu verwechseln ist - hmm - nicht richtig, mMn durchaus etwas respektlos.
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