Wiener Volksbefragung: Gerüchte um Olympiabewerbung

Vorerst gibt es noch keine Bestätigung aus dem Rathaus

Wien - Die Fragen zur Wiener Volksbefragung im kommenden Jahr sollen zwar erst am Freitag beschlossen werden, trotzdem sorgen bereits am Dienstag Gerüchte für Aufregung. So berichten die Gratiszeitung "Heute" und die Tageszeitung "Österreich", dass die rot-grüne Stadtregierung die Bevölkerung auch fragen möchte, ob sich Wien für Olympische Sommerspiele bewerben soll. Offizielle Bestätigung gab es vorerst keine - inoffiziell hieß es aber im Rathaus gegenüber der Nachrichtenagentur APA, dass eine derartige Frage sehr wohl angedacht sei.

Für Wien wäre die Austragung Olympischer Spiele eine Premiere. Den Berichten zufolge geht es um eine Bewerbung für die Sommerspiele 2024 oder 2028. Winterspiele hat es in Österreich bereits 1964 und 1976 in Innsbruck gegeben. 

Juraczka hält Bewerbung für gute Idee

Der Wiener ÖVP-Obmann Manfred Juraczka hält eine Bewerbung für "grundsätzlich eine gute Idee". In einer Aussendung gabe er allerdings zu bedenken, dass es in Wien bisher nicht einmal adäquate Trainingsmöglichkeiten für heimische Leichtathleten gebe. Außerdem verwies er auf die missglückte Sanierung des Stadthallenbads.

Bisher ist noch wenig über die Volksbefragung bekannt. Fix ist lediglich, dass die Wiener zum Thema Parkraumbewirtschaftung um ihre Meinung gebeten werden. Auch dem Wohnen ist vermutlich eine Frage gewidmet. (APA/red, derStandard.at, 11.12.2012)

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