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Nur sechs von 511 Implantaten, die 300 Patienten Ende der 90er-Jahre erhalten hatten, hielten nicht.
Zahnimplantate stellen nach einem Zahnverlust die Kaufunktion und die Ästhetik wieder her und sind zahnschonender als Brücken, für die ein Teil der gesunden Zahnsubstanz abgeschliffen werden muss. Große Entwicklungsschritte in der Implantologie erfolgten ab Mitte der 1980er- und bis Ende der 1990er-Jahre, seither kann von einer Routinephase gesprochen werden.
Um zu prüfen, wie zuverlässig Zahnimplantate sind, hat eine Forschergruppe der Zahnmedizinischen Kliniken (ZMK) Bern eine Langzeitstudie durchgeführt. Die Ergebnisse besagen, dass Behandlungen mit Zahnimplantaten eine hohe Zuverlässigkeit mit einer geringen Komplikationsrate aufweisen.
Die Studie mit einer Laufzeit von zehn Jahren umfasste mehr als 300 teilbezahnte Patienten, bei denen Ende der 90er-Jahre einzelne oder mehrere Zähne durch insgesamt 511 Implantate ersetzt worden waren. Dabei wurden Titanimplantate mit einer damals neuen mikrorauen Oberfläche verwendet, die noch heute im Einsatz sind. Ausschließlich wissenschaftlich gut dokumentierte Implantate wurden miteinbezogen. Die meisten Patienten führten eine gute Mundhygiene durch und wurden regelmäßig mittels Dentalhygienekontrollen betreut. Die involvierten Implantat-Chirurgen waren gut ausgebildet und verfügten über lange klinische Erfahrung.
Die Nachkontrolle dieser Patienten ergab, dass über diesen Zeitraum lediglich sechs Implantate nicht gehalten hatten, was einer Verlustrate von 1,2 Prozent entspricht. Weitere 1,8 Prozent der Implantate zeigten während dieses Zeitraums eine biologische Komplikation in Form einer Infektion.
"Die Resultate haben unsere bereits optimistischen Erwartungen übertroffen", sagt Daniel Buser, Direktor der Klinik für Oralchirurgie und Stomatologie, der mit Giovanni Salvi, stellvertretender Direktor der Klinik für Parodontologie, und Urs Brägger, Leiter der Abteilung für Kronen- und Brückenprothetik, die Studie durchgeführt hat. "Solche Kennzahlen sind für uns wichtig, damit wir den Patienten die Risiken darlegen können." (red, derStandard.at, 11.12.2012)
Bibliographische Angaben:
Daniel Buser, Simone F. M. Janner, Julia-Gabriela Wittneben, Urs Brägger, Christoph A. Ramseier, Giovanni E. Salvi: 10-Year Survival and Success Rates of 511 Titanium Implants with a Sandblasted and Acid-Etched Surface: A Retrospective Study in 303 Partially Edentulous Patients, publiziert in: Clinical Implant Dentistry and Related Research, Dezember 2012, DOI: 10.1111/j.1708-8208.2012.00456.x
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Ich kenne 2 Leute die mit Implantaten Probleme haben. Übrigens wird in Zukunft Porzelan statt Titan verwendet weil sich da keine Bakterien ansiedeln können. Also noch besser ein bisl warten sich Implantate machen zu lassen. Ist übrigens ein Supergeschäft!!!
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