Spanische Universitäten protestieren gegen Sparpolitik

11. Dezember 2012, 09:38

"Werden finanziell nahezu erstickt"

Madrid - Die Rektoren der 50 öffentlichen spanischen Universitäten haben erstmals gemeinsam gegen die Sparpolitik der Regierung protestiert, die den Etat des Bildungssystems im Euro-Krisenland schwer belastet. In einer Erklärung, die in allen staatlichen Universitäten verlesen wurde, forderten die Rektoren am Montag eine "ausreichende und nachhaltige Finanzierung".

Sie kritisierten den "unersetzlichen Schaden", den der Haushaltsentwurf für 2013 der Lehrtätigkeit und der Forschung zufüge. Die spanischen Universitäten würden finanziell nahezu "erstickt".

"Ohne Investitionen im Bereich der Hochschulen, der Forschung, der Entwicklung und der Innovation werden die Universitäten nicht mehr lebensfähig funktionieren können. Ohne Kenntnisse kann es keinen Fortschritt geben", erklärten die Rektoren. (APA, 11.12.2012)

Share if you care
2 Postings
Wird's was helfen?

Sicherlich nicht.

ja, wir protestieren. geld muss her! nein, wir haben keine ideen, woher. - äh doch, die andern sollen sparen.....

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.