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16 Milliarden werden in den USA, elf in China und vier in Europa investiert
Mit dem Ende der Autoproduktion wird auch das Zentrallager aufgegeben. Dort sind rund 420 Mitarbeiter beschäftigt
Notfalls wolle man auch gegen die Schließung klagen, so der Betriebsratschef. Das Werk soll Ende 2014 geschlossen werden
General Motors will bis 2016 vier Milliarden Euro in den Rüsselsheimer Autobauer stecken
Die dritte Schicht soll schon bald wegfallen. Die Getriebeproduktion läuft laut Unternehmen schon Ende 2013 aus
Nun droht das Aus für die Autoproduktion in Bochum bereits Ende 2014, wenn der Kündigungsschutz ausläuft
Der deutsche Autobauer denkt darüber nach, die Produktion einzelner Modelle von Korea nach Europa zu verlagern
Im monatelangen Ringen um den Sparkurs beim verlustreichen Autobauer gibt es eine Grundsatzeinigung
Konzernmutter General Motors will die zentrale Fertigungsplanung am Opel-Stammsitz Rüsselsheim aufgeben, im Bochum wurde derweil protestiert
is aber auch nett, dass der Minister Rösler auf einmal ein Fachmann der Geschäftspolitik und Konzernstrategie von Opel ist.
Wenn es eh alle Politiker viel besser wissen, wieso verstaatlichens dann nicht gleich Opel? ;)
Aber prinzipiell stimmts natürlich - in der Vergangenheit wurden viele unnötige Managementfehler gemacht, die damaligen Manager bleiben ungestraft, während der Arbeiter am Fließband (der aktuell keine schlechten Autos baut) dafür büßen muss.
weil sie mit ihrem opel unzufrieden waren, werden in bochum keine autos mehr gebaut werden... weil ihr einzelfall natürlich repräsentativ ist... wie das?
zur info:
a) die qualitätsprobleme opels sind seit längerem überwunden
b) bochum ist nur ein produktionsstandort opels. rüsselsheim besteht ja weiter, eisenach auch.
Ich hab vor etlichen Jahren auch einen Opel gefahren. Das reicht, nie wieder. Klappern, rosten und Elektronik unter aller Würde. Service ist sehr teuer. Ich hab noch keinen Opel-Fahrer getroffen, der von seinem Auto begeistert war. Bei den Japanern ist das genau das Gegenteil. Die Masse ist voll happy damit!
Opel hat zum einen die Qualität extrem verschlechtert (besonders unter dem "genialen" José Ignacio López) und so wirklich jeden Trend der letzten 20 Jahre verschlafen. Das ist bei den Kunden nicht gut angekommen und so ein Desaster kann man dann nicht einfach mit ein paar tollen Modellen aufholen.
GM hat sich im Konkurs von allem getrennt was nicht profitabel war. Nur Opel wurde behalten (obwohl schon Verhandlungen liefen). Offenbar war langsames Ausbluten lukrativer für GM als ein Verkauf. Die Verluste die Opel schreibt werden wahrscheinlich für GM nicht schlagend, aber innerhalb des Konzerns wird - für Opel unsichtbar - sicherlich trotzdem einiges verdient (Opels werden ja weltweit als andere GM-Marken verkauft).
Fürs alleine Autos machen ist Opel einfach zu klein. Und das schlimmste das einem passieren kann ist ein sich super verkaufendes Auto mit dem kein Deckungsbeitrag (geschweige denn Gewinn) eingefahren wird.
- insignia: "Der Insignia bestätigt seinen Vorjahressieg mit der zweitbesten Einzelwertung 2011. fahrzeuge ohne relevante mängel über klassendurchschnitt"
- astra: "Der Astra ist das Fahrzeug mit dem besten DMI aller Fahrzeuge und somit Gewinner 'Beste Einzelwertung 2012" und sogar der vorgängerastra schneidet gut ab.
- corsa: "Der Corsa der vierten Generation präsentiert sich als Musterknabe mit einer der niedrigsten Mängelquoten bei den Kleinwagen [...] in allen Baugruppen und Laufleistungsbereichen". 79,7% ohne relevante mängel vs. einen klassendurchschnitt von 59,4% bei einer laufleistung von 50-100.000 km
aber ich habe mit opel nichts zu tun und würde mir nie einen opel kaufen.
ich habe nur obige behauptung widerlegt und sie können ähnliche zitate von mir bzgl. renault oder andere hersteller finden, denen hier gerne schlechte qualität angedichtet wird.
Die meisten Personen aus meinem Umfeld, die oft jahrzehntelang der Marke Opel die Treue gehalten haben, sind innerhalb der letzten 5 Jahre zu anderen Herstellern abgesprungen. Und der letzte opeltreue Nachbar hat extremen Ärger mit der Einspritzung. Für mich ist das kein Zeugnis von hochwertiger Technik bei den aktuellen Modellen.
Ich persönlich würde keinen Opel mehr kaufen. Ganz abgesehen von den "hoch motivierten" Arbeitern, die mit vielen Sorgen und Ärger am Band stehen müssen und dabei logischerweise nicht die beste Arbeit abliefern können bzw. wollen.
Das Steuergerät der Einspritzpumpe wird bei Opel gerne mal kaputt kostet original etwa 1000 Euro.
Um 1000 Euro kannst du dir ein nagelneues High-End-Smartphone kaufen - das Teil hat mehr Rechenleistung als die Damals für den Flug zum Mond gebraucht haben.
Die sind einfach nicht ganz dicht mit deren Preisgestaltung.
die meisten hersteller machen das meiste geld im after sales und nicht im neuwagenverkauf. ausserdem hast du hier einen guten teil des preis von der arbeitszeit, die bei den werkstätten teuer verrechnet wird.
der smartphonevergleich ist wohl hanebüchen. ob ein in china zusammengebautes smartphone mit einer lebensdauer von vielleicht drei jahren (davon das dritte jahr sowieso technisch obsolet) den preis von 1000 euro eher rechtfertigt, ist mehr als fraglich
Grade der Fall des Steuergeräts der Einspritzpumpe ist absurd.
Effektive Arbeitszeit sind hier 10 Minuten: 4 Schrauben am Gehäuse der Einspritzpumpe runter, Steuergerät raus, neues rein, 4 Schrauben reindrehen - done). Ja - es gibt Fahrzeuge wo man den halben Motor ausbauen muss, um an die einspritzpumpe zu kommen, aber bei einem Astra G ist das nicht der Fall.
Und dass diese winzige 08/15-Platine eine fast 4-stellige Summe kostet, ist mehr als lächerlich. Besonders wenn der Defekt idR. _eine_ gebrochene Lötstelle an einem der Bond-Drähte ist.
http://www.remmington.info/testproceed.html
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