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Bonn/Köln - Die verdächtige Tasche vom Bonner Hauptbahnhof enthielt Metallbehälter mit einem "potenziell zündfähigen Material". Dies ergab eine erste Auswertung, wie die Polizei Köln am Montagabend mitteilte. Bei dem Material habe es sich um ein Pulver gehandelt. Ob die am Montagmittag aufgefundene Konstruktion explosionsfähig war, könne noch nicht gesagt werden. "Es konnte bislang noch kein Zünder aufgefunden werden", sagte eine Sprecherin.
Die Ermittlungen dauerten an. Mit weiteren Untersuchungsergebnissen sei am Abend aber nicht mehr zu rechnen. Polizeibeamte suchten am späten Abend im Bahnhof weiter nach Spuren.
Nach dem Fund der Tasche war am Nachmittag Bombenalarm ausgelöst worden. Nach der Räumung des Bahnhofs wurde die Tasche mit Hilfe eines Spezialgeräts mit einem Wasserstrahl geöffnet. Dabei wurde ein "verdächtiger Gegenstand" zerlegt. Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes nahmen anschließend die Einzelteile unter die Lupe. Verletzt wurde niemand.
Tatverdächtige gebe es derzeit nicht, sagte ein Polizeisprecher in Köln. Auch seien die Hintergründe völlig unklar. "Es gibt im Moment noch nichts", sagte er. (APA, 10.12.2012)
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