Verdächtige Tasche in Bonn enthielt zündfähiges Material

10. Dezember 2012, 23:13

Jedoch kein Zünder gefunden

Bonn/Köln -  Die verdächtige Tasche vom Bonner Hauptbahnhof enthielt Metallbehälter mit einem "potenziell zündfähigen Material". Dies ergab eine erste Auswertung, wie die Polizei Köln am Montagabend mitteilte. Bei dem Material habe es sich um ein Pulver gehandelt. Ob die am Montagmittag aufgefundene Konstruktion explosionsfähig war, könne noch nicht gesagt werden. "Es konnte bislang noch kein Zünder aufgefunden werden", sagte eine Sprecherin.

Die Ermittlungen dauerten an. Mit weiteren Untersuchungsergebnissen sei am Abend aber nicht mehr zu rechnen. Polizeibeamte suchten am späten Abend im Bahnhof weiter nach Spuren.

Nach dem Fund der Tasche war am Nachmittag Bombenalarm ausgelöst worden. Nach der Räumung des Bahnhofs wurde die Tasche mit Hilfe eines Spezialgeräts mit einem Wasserstrahl geöffnet. Dabei wurde ein "verdächtiger Gegenstand" zerlegt. Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes nahmen anschließend die Einzelteile unter die Lupe. Verletzt wurde niemand.

Tatverdächtige gebe es derzeit nicht, sagte ein Polizeisprecher in Köln. Auch seien die Hintergründe völlig unklar. "Es gibt im Moment noch nichts", sagte er. (APA, 10.12.2012)

Viel Schaum wegen einer Packung Waschpulver.

da hat einer die tasche mit der asche eines verstorbenen vergessen

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.