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Washington/Wien - Auf Deutsch ist einer seiner Zweitnamen zwar Baumstachelschwein. Der in Nordamerika beheimatete Urson - mit einem Meter Länge nach dem Biber das zweitgrößte Nagetier in dieser Gegend - ist mit den "richtigen" Stachelschweinen der alten Welt aber nur mehr sehr weitläufig verwandt. Immerhin stimmt der Hinweis im Namen, dass der bevorzugte Aufenthaltsort von Ursons Bäume sind, wo sie sich recht geschickt bewegen, während sie auf dem Boden eher schwerfällig wirken.
Droht am Boden Gefahr, dann flüchtet der Urson im Normalfall auf einen Baum. Steht dieser Fluchtweg nicht zur Verfügung und kommt es zur direkten Begegnung, dann kann es für beide Seiten ziemlich unangenehm werden. Der Urson sträubt dann nämlich sein mit 30.000 Stacheln bewehrtes Fell und schlägt mit dem bis zu 30 Zentimeter langen Schwanz recht heftig zu.
Die nur lose in der Haut des Ursons verankerten Stacheln verhaken sich sofort in der Haut des Angreifers, können nicht mehr entfernt werden und dringen bei jeder Bewegung immer tiefer in das Fleisch ein. Mitunter können die Stacheln sogar durch den Körper hindurchwandern.
Nun hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Jeffrey Karp vom MIT in Cambridge (USA) diese Stacheln unter die Lupe genommen oder besser: unter das Mikroskop gelegt und verschiedenen Tests unterzogen. Dabei zeigte sich, dass die Stacheln ganz feine Schuppen haben, die zum einen das Eindringen in die Haut und in die Muskeln extrem erleichtern, zum anderen aber nach dem Eindringen wie Widerhaken wirken. Wie die Forscher im Fachblatt "PNAS" berichten, bauten sie die Stacheln aus Kunststoff erfolgreich nach - um daraus neuartige Nadeln für die Medizin zu entwickeln. (tasch, DER STANDARD, 11.12.2012)
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...allerdings mit ziemlich fiesen Stacheln. Ich konnte sie in Kanada in der Natur beobachten, aufgrund ihrer Stacheln sind sie eigentlich gar nicht scheu. sie sehen sehr eindrucksvoll aus, die Stacheln sind nämlich lang und mehrfärbig (weiß, braun, schwarz).
Andererseits sah ich dort auch einen Husky nach einer Begegnung mit einem Porcupine - ca. 100 lange Stacheln in der Schnauze.... Der Besitzer meinte nur "...der dumme Hund lernt es wohl nie...!" und entfernte die Stacheln mit der Zange... Es war wohl nicht die erste solche Erfahrung für den Hund.
Genau davon habe ich schon immer geträumt: zuerst rammen sie mir die Nadel rein, dann kann man sie nicht mehr rausziehen, aber keine Angst, sie wandern eh durch.
"Kommen Sie nächste Woche wieder, dann schaut die Nadel hinten raus und wir ziehen sie einfach durch."
Ich wusste, die MedizinerInnen hassen mich.
So einen möcht ich als Haustier! http://en.wikipedia.org/wiki/File... S11952.jpg
Ich verstehe ja dass es sinnvoll wäre wenn Nadeln noch leichter durch die Haut dringen würden, aber der Effekt des "nicht wieder so leicht entfernen könnens" wird ja wohl auch erhalten bleiben. Also ich freu mich schon wenn ich das nächstemal "swusch" die Tetanusimpfung nur so durch Haut segeln lasse und beim Rausziehen dann immer ein kleines Hautstücken dranhabe. Genauso praktisch ist der Venflon der Bombensicher in der Vene liegt und sich sogar noch vorarbeitet, beim Wechsel aber wie ein DumDum Geschoß wirkt. Also irgendwie glaube ich dass die Vorteile da nicht so wirklich überwiegen.
http://www.youtube.com/watch?v=U5I5H7EeC8k
http://www.youtube.com/watch?v=2y4cQEEyuTw
:-)
so viel Stacheln und so viel süß!
H.P:
pitbull edgar says:
fugg this shit
http://pastorron7.files.wordpress.com/2007/05/p... =300&h=247
wenn der Pitbull nicht weiß, dass genug GENUG ist.
Wird uns mit der Erde ähnlich gehen, aber ich hoffe noch, dass ich mich irre.
H.P.
p.s. warum hat ihm der Pitbull auch den Schneeball (siehe Bild oben) wegnehmen wollen!?!? ztztzt ;-)
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