Wahl in Rumänien: Niederlage für Basescu

Kommentar | Adelheid Wölfl, 10. Dezember 2012, 18:31

Der Präsident könnte sich weigern, Wahlsieger Ponta zum Premier zu ernennen

Die Wahlen in Rumänien zeigen dasselbe Resultat wie bereits das Referendum über die Absetzung von Präsident Traian Basescu vergangenen Sommer: Die große Mehrheit der Rumänen will ihn und die ihm nahestehenden Konservativen nicht mehr an der Macht sehen. Grund dafür ist vor allem die Sparpolitik, die zulasten der Ärmsten ging und nicht ausreichend erklärt wurde. Die sozialliberale Koalition, die erst seit Mai die Regierung stellt, hatte wiederum noch nicht genügend Zeit, um sich unbeliebt zu machen und wurde im Amt bestätigt. Die neue klare Mehrheit kann nun politische Stabilität bringen, die das Land vor allem wirtschaftlich dringend braucht.

Offen ist allerdings, ob Basescu, der das Land bisher wie eine Präsidialrepublik geführt hat, die Botschaft verstanden hat. Mit den erstarkten Sozialliberalen in Kohabitation wird sich das Machtgewicht wohl Richtung Regierung verschieben. Basescu könnte sich weigern, Wahlsieger Ponta zum Premier zu ernennen. Zuzutrauen ist es ihm. Hat er doch erst kürzlich gemeint: "Eine Kröte kann man gerade noch schlucken, ein Schwein schwerer."

Die Regierung kann allerdings in diesem Fall mit einem neuen Amtsenthebungsverfahren gegen ihn drohen. Zudem beobachtet die EU-Kommission Rumänien genau. Auch Ponta, der alles andere als zimperlich mit politischen Gegnern umgeht. Entscheidend ist deshalb auch sechs Jahre nach dem EU-Beitritt, dass der Druck aus Brüssel aufrecht bleibt. (Adelheid Wölfl, DER STANDARD, 11.12.2012)

Politische Stabilität?

Ponta wird überwiegend als charakterloser, korrupter Mann beschrieben. Dass er seinen Doktortitel via Plagiat erschlichen hat, gehört zu den kleineren Fehlleistungen. Die EU musste gegen den Mann einschreiten, um das Verfassungsgericht und andere Institutionen zu schützen. Der jetzt wieder gewählte Ministerpräsident wird versuchen, den Rechtsstaat auszuhebeln, u.a. will er das Verfassungsgericht dem Parlament unterstellen. Dieser Standard-Kommentar ist eine oberflächliche Farce angesichts der Realitäten in Rumänien.

Victor Ponto

Victor Ponto, ist ein Georg Soros Produkt, was automatisch in Bestechung, Betrug und Misswirtschaft führen wird. Mark Rich (clencore) Quontom Fund Manager von Georg Soros, war lange Jahre auf der FBI Liste die Nr. 1 der gesuchten Verbrecher und durch hohe Wahl Spenden an Bill Clinton wurde er amnestiert.

Ausserdem ist Wesley Clark Adviser von Victor Ponto, identischer Mann des Georg Soros, der durch viele Betrugs und Bestechungs Geschäfte rund um Öl und Energie im Balkan herumtobt. Damiz Fallic, der Bosnische Super Gangster ist sein Partner, was ebenso Alles sagt. Gute Nacht Rumänien.

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