Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Prishtina/Belgrad - Radojko Stefanovic war froh, dass es ziemlich schnell ging. Der Serbe aus Prokuplje war der Erste, der am Montagmorgen in den Genuss der sogenannten "integrierten Grenzkontrolle" zwischen Serbien und dem Kosovo kam. Das Übereinkommen, wonach serbische und kosovarische Polizisten (im Übrigen teilweise ebenfalls Serben) gemeinsam die Grenze kontrollieren sollen, war bereits im Februar 2012 noch unter der alten serbischen Regierung getroffen worden.
Nun wird es endlich umgesetzt. De facto wurden die Container, in denen die Grenzpolizisten sitzen, einfach näher aneinandergerückt. "Keiner weiß, was die Umsetzung des Abkommens in der Praxis eigentlich heißt, die technischen Details wurden nicht veröffentlicht", sagt der kosovarische Analyst Shenoll Muharremi. "Aber es gibt jetzt wieder den Krieg der Interpretationen. Belgrad sagt etwas und Prishtina sagt etwas anderes." Gemeinsam ist man nur der Meinung, dass es einen Fortschritt bei der Normalisierung der Beziehungen gibt.
Tatsächlich konnten am Montag alle Seiten in die neue Grenzkontrolle hineininterpretieren, was ihnen politisch opportun vorkam. Der Bürgermeister von Nord-Mitrovica, Krstimir Pantic, sagte etwa, dass "alle Forderungen der Serben des Nordkosovo erfüllt wurden".
Die serbischen Bürgermeister im Nordkosovo hatten Ende vergangener Woche ihre Blockade gegen die Grenzkontrolle nach Intervention des serbischen Premiers Ivica Dacic aufgegeben. Trotz Verzögerungen wurde die Kontrolle deshalb am Montag am umstrittenen Übergang Jarinje im Nordkosovo umgesetzt. Dacic gab sich zufrieden. Man habe gezeigt, dass man "den Mut aufbringt, den Frieden und unsere nationalen Interessen zu schützen". Auch die EU-Rechtsstaatsmission Eulex zeigte sich sehr zufrieden.
Bei dem Grenzabkommen geht es um ein Symbol der Zusammenarbeit. Die EU verlangt von Serbien eine "Normalisierung der Beziehungen zum Kosovo". Dafür soll Serbien ein Datum für Beitrittsverhandlungen bekommen. Bis Jahresende sollen weitere zwei Grenzübergänge gemeinsam kontrolliert werden. Der Zoll im Nordkosovo wird allerdings wie bisher erst in Mitrovica und nicht an der Grenze eingehoben.
Im Nordkosovo kam es am Montag zu keinen Zwischenfällen. Allerdings war in der Nacht auf Samstag ein Vertreter der kosovarischen Behörden in Nord-Mitrovica angeschossen worden. Adrijana Hod~ic, Leiterin des kosovarischen Büros im Norden: "Es ist ruhig, aber wir müssen vorsichtig sein." Für die Bürger sind vor allem die hohen Versicherungskosten für Autos, die an der Grenze eingehoben werden, ein Problem. Darüber soll im EU-geführten Dialog gesprochen werden. (Adelheid Wölfl, DER STANDARD, 11.12.2012)
In Göttweig trafen am Wochenende die Premiers Serbiens und des Kosovo aufeinander. Gemeinsam mit Österreich machte man Druck auf Brüssel, doch endlich ein Datum für Beitrittsverhandlungen und Annäherungsabkommen an die EU herauszurücken.
Erstes Treffen von Ivica Dačić und Hashim Thaçi seit Monaten
Die Serben im Nordkosovo werden einlenken und das Abkommen zwischen Serbien und dem Kosovo akzeptieren müssen, sagt Ex-Staatssekretär Oliver Ivanovic
Florim Limaj ist Bruder des früheren Verkehrsministers Fatmir Limaj
Nazmi Mustafi Aufgabe war Korruptionsbekämpfung
EU drängt Dacic und Thaçi zu ersten konkreten Aktionen
Belgrad hatte in der Vorwoche einen Lösungsplan für Nordkosovo abgelehnt
Kosovos Vizepremierministerin Edita Tahiri: Serbien ist weit davon entfernt, seine Denkweise zu ändern
Bei dem Treffen der Premierminister Ivica Dacic und Hashim Thaçi am Dienstag geht es um die Umsetzung des Nordkosovo-Abkommens. Läuft alles gut, könnte Serbien ab Jänner den EU-Beitritt verhandeln.
Vorschlag der EU sei nicht annehmbar - Vereinbarung mit dem Kosovo ist Bedingung für EU-Beitrittsverhandlungen
Das Kosovo-Abkommen versetzt die Serben im Norden in Wut und Angst
Vorschlag Ashtons gegenüber Serbien und Kosovo - UNO-Verwaltung Ostkroatiens in den 90er Jahren als Vorbild
Nein zu Vereinbarung - Kosovarische Präsidentin kündigt rasche Umsetzung an - Dacic erwartet Einigung auf Terminplan noch diese Woche
Ashton: "Kluft nur noch schmal, aber tief" - Für Serbien stehen EU-Beitrittsverhandlungen auf dem Spiel
Serben strikt gegen Abkommen Belgrads mit Prishtina
Bei acht Treffen konnten die Ministerpräsidenten keine Lösung finden
Nikolic äußert Skepsis gegenüber Ashtons Vorschlag zu Nordkosovo
Gesprächsrunde in Brüssel gescheitert - Keine Lösung über Frage des Nordkosovo
Berichterstatterin des EU-Parlaments: Alle EU-Staaten sollen Kosovo anerkennen - Uneinigkeit schwächt positiven Einfluss der EU
Thaci will Dialog fortsetzen - Serbien hat von EU vorgeschlagene Lösung für Nordkosovo abgelehnt
Befugnisse im Bildungs-, Gesundheits- und Justizwesen, auch eigene Medien
einen horizontalen Ansatz gewählt, der die Gefahr beinhaltet, dass alle Völker Ex Jugoslawiens über einen Kamm geschert werden. Eines muss jedem klar sein, die Albaner (Kosovaren) bilden weder ethnisch noch sprachlich eine Einheit mit den restlichen Völkern Ex-Jugoslawiens.
Dass Sie es Allen immer so leicht machen.
http://www.europarl.europa.eu/sides/get... tail=4-011
"Die Kommission hat einen horizontalen Ansatz gewählt, der die Gefahr beinhaltet, dass alle Berufsqualifikationen über einen Kamm geschert werden"
Nochmal meine Frage:"Haben Sie so wenig Selbstvertrauen und müssen Sie deshalb ständig wo rauskopieren?"
Immerhin lesen Sie. Das szteigert den Bildungsgrad. Deshalb hab ich noch Hoffnung mit Ihnen
Argumentativ sind sie doch jedem zweiten hier im Forum unterlegen, wo ziehen Sie denn immer wieder diese Sätze raus? ...erkennen sie ihre kindischen Verhaltensmuster nicht ?! - jedenfalls zeigt es uns, wes Geistes Kind sie geblieben sind :-))
eine schöne weihnachtsbescherung.freut mich das die völker zueinander gefunden haben und entlich die probleme angehen.wer weiß wenn sie so weiter machen wäre der nächste friedensnobelpreis ihnen nicht zu nehmen.
also liebe Standard Redakteure ich bin erschüttert!
Wie kann man die "Kosovaren" als eine eigenständige Nation darstellen? Das sind Albaner die in Kosovo leben und aufgewachsen sind. Ich bin Serbe, habe aber nichts gegen Albaner, meinetwegen würde ich ihnen das Kosovo schenken, ist ja nicht sehr nützlich das kleine stück Land.
Also, als Serbe bin ich in Österreich jedenfalls auch kein Serbianer oder sonst was...also es sind Albaner die im Kosovo leben und keine Kosovaren! Tatsache!!
ich muss ihnen als albaner mal zustimmen! man versucht hier in europa die albaner des kosovo als eine eigenständige nation darzustellen.
kosovo ist eine geographische bezeichnung wie vllt kärnten oder tirol usw.. die bewohner des kosovo sind aber albaner. geographisch gesehen sind es kosovaren, von der nationalität sind es jedoch albaner!
unabhängig von serbien sehe ich das kosovo zwar gerne, jedoch ist mir kosovo zu abhängig vom westen. kosovo war niemals ein eigenständiger staat und wird es auch niemals sein. kosovo ist albanisch und muss daher teil albaniens sein. alles andere sind experimente und künstlich! keiner im kosovo ist stolz auf die neue flagge oder die neue hymne. ich kenne keinen der die neue hymne kann! alles unnötig.
Die Jetztige Flagge wird doch auch nur von den Bosnjaken akzeptiert oder???
Hab noch keinen Kroaten oder Serben heiraten gesehen mit der Jetztigen bosnischen Flagge!!!
Wenn man durch die RS fährt sieht man dach auch Selten eine Richtige Bosnische Flagge im gegensatz zu der Rot Weiss Blauen oder???
Darum Verstehe ich nicht wieso man sie Wechseln musste da die Alte Flage zudem ueberhaupt nicht nationalistisch war.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.