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Wien - Zensur oder keine Zensur - das ist zumindest die Frage, die sich Blogger und Journalisten im Anschluss an das abgesagte Konzert der Band Die Hinichen im Wiener Gasometer seit vergangenem Samstag stellen.
Die Vorgeschichte: Der grüne Kultursprecher Klaus-Werner Lobo hatte nach einem Hinweis über die Inhalte des "Prolo-Rock-Kabaretts", wie sie sich selbst bezeichnen, Kontakt mit dem Veranstalter Josef Sopper aufgenommen und ihn verwarnt: Lieder wie Wir mischen auf im Frauenhaus, Der Neger am Mittelmeer oder Gruppensex im Pensionistenheim seien menschenverachtend und entsprächen nicht den Subventionsvereinbarungen mit der Stadt. Denn der Gasometer und die Szene Wien, beide geleitet von Sopper, erhalten 712.000 Euro Kulturförderung. Das Konzert wurde daraufhin von Sopper abgesagt. Die IG Autoren bezeichnete das als "Zensur der Ära Metternich" .
Lobo selbst ist erstaunt über die Reaktionen im Netz, die seine Kritik ausgelöst hat. "Bei Rassismus oder Antisemitismus würde man schneller einsehen, dass das nicht von Steuergeldern gefördert werden darf. Doch Sexismus und Gewaltverherrlichung wird toleriert." Den Vergleich mit Metternich empfinde er als geistig beschränkt. "Was ist Kulturpolitik sonst, als Schwerpunkte zu setzen mit dem wenigen Geld?", fragt sich Lobo. Er habe nicht in laufende Programme eingegriffen.
Schon 2002 sorgten die Hinichen für Aufregung: Texte wie "Die Fotzen, ja die ghörn verdroschen, zuerst aufs Aug' und dann in'd Goschn" sowie der Aufruf, das Frauenhaus zu stürmen waren der Leiterin der Linzer Einrichtung zu viel. Sie erstattete Anzeige, die jedoch fallen gelassen wurde. Jetzt erwägt sie erneut rechtliche Schritte.
Mittlerweile hat sich auch die FPÖ eingeklinkt, die in einer Aussendung vom "grünen Natursekt-Freund" Lobo schreibt, der den Veranstalter erpresst habe. Es handle sich um ein "traditionelles Konzert, das aus ideologischen Gründen untersagt wurde".
Jutta Stanzel, Mitglied und Managerin der Band, argumentiert, die Liedtexte seien satirisch gemeint und sollen aufrütteln. Auf die Unterstützung der FPÖ könne sie verzichten. "Außerdem haben wir die Subventionsgelder gar nicht beansprucht." (Julia Herrnböck, DER STANDARD, 11.12.2012)
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Man kann sie leicht so zu Anti-FPÖ Aussagen umformen, damit gar das Strache-Milieu die Botschaften versteht:
Fiats die Blauen nida
Jeda Blaue (und jeda Strache-Darm)
Weißt a Hirn host, wia da Strache
(qualitativ eng an das "Original" der Hinichen angelehnt)
@ falscher prophet
es war einmal.
es hat einmal eine artikelserie gegeben, in der zur allgemeinen erheiterung des geneigten publikums der untergang des männlichen geschlechts vorhergesagt worden ist. spott vom feinsten. lustig, lustig, tralala...
http://www.sueddeutsche.de/wissen/wi... -1.1291351
sie sind mir abgegangen, herr wolf...
http://www.youtube.com/watch?v=f3qgTir8xHg
keine einzige frage beantwortet.
zweites beispiel: sommergespräche 2012 (armin wolf).
ganz ehrlich, wer hat sich besser gehalten?
negativ an den liedern der hinichen ist, dass sie die amtskirche kritisieren (siehe "stoppt die rechten"). da wird doch glatt "kerzlschlicker" als beispiel genannt. wie kann man so dumm und oberflächlich sein? der text zu kerzlschlicker könnte genau so gut von der sozialistischen jugend stammen.
peko baxant, landtagsabgeordneter der spö, bezieht stellung: die freiheit der kunst ist unantastbar (politik soll sich zurückhalten). die darbietungen der hinichen bezeichnet er als schädlich.
http://www.pekobaxant.at/stories/d... bar/#57176
SCHLECHTES VORBILD!!!
http://www.youtube.com/watch?v=bq0UrRD6Jko
"Jutta Stanzel, Mitglied und Managerin der Band, argumentiert, die Liedtexte seien satirisch gemeint und sollen aufrütteln..."
Tun sie aber nicht, im Gegenteil: Sie sprechen die niedrigsten Instinkte an und verstärken frauenfeindliche und menschenverachtende Tendenzen. Die Reaktion seitens FPÖ ist der beste Beweis, dass Lobo richtig gehandelt hat.
"Sie sprechen die niedrigsten Instinkte an und verstärken frauenfeindliche und menschenverachtende Tendenzen"
ja, vorallem die zensurwut der grünen ;)
jetzt einmal im ernst: kannst du diese aussage in irgendeiner form belegen? so statistisch und so? oder ist das dein bauchgefühl?
das ist mir jetzt ein bisserl sehr heftig und ich bin mir nicht sicher ob das jetzt in seiner bedeutung zu verstehen ist oder ob es da mehr deutungsmöglichkeiten gibt und wieso sowas über jemanden behauptet werden darf und wird.
fp- ungustiös wie immer.
es geht um die auftrittsmöglichkeit in einer location, die gefördert wird.
ich bin gespannt, wie argumentiert wird, wenn bushido im gasometer auftritt.
http://www.volume.at/events/ka... m07/19772/
(konzerttermin bushido)
http://www.youtube.com/watch?v=7v1mR6WYBWE
("dreckstück" - text und video)
wenn man logisch denken kann, lässt man beide künstler(gruppen) auftreten oder keine von beiden.
oder die des Geschmacks.
Die Hinichen mit "Kunst" überhaupt in Verbindung zu bringen, ist für mich ein unüberwindbares Abenteuer.
"Die Fut von da Ruth die stinkt a so"...soll bitte was "satiren"?
Satire sollte mMn immer einen Grundthematik haben, die man in weiterer Folge verzerrt darstellen kann.
Reicht die "Fut von da Ruth" dazu?
Auf welchem Niveau?
Darf ich mich wie ein Arschloch benehmen unter dem Hinweis...dass ich ein Arschloch bin?
Macht es dann weniger aus?
Leider geht die Sache wie immer aus. In Zukunft wird man keine Subvention brauchen um sie auftreten zu lassen. Die Diskussion um diesen Mist garantiert volle Häuser, denn dort wo es stinkt laufen die Menschen hin...um zu riechen wie es stinkt.
Dazu reicht die Fut von Ruth !
lobo bezieht sich ausdrücklich auf "stoppt die rechten".
zitat:
"Die Texte der Band haben sich seither nicht gebessert: Titel wie „Die Fotze meiner Frau“, „Die Hure aus dem Gemeindebau“, „Kerzlschlicker“, „Der Neger am Mittelmeer“ gehören zum Repertoire der Truppe."
was für ein problem (a,b,c,d) gibt's eigentlich mit "kerzlschlicker" (c)?
bei beispiel a: geht's um mangelnde intimhygiene (es wird nicht verallgemeinert - bekanntlich gibt's einen song, der strikt paritätisch zu diesem thema beispiele nennt).
beispiel b: nicht verallgemeinernd - persiflage auf "die blume im gemeindebau".
beispiel c: könnte von der sozialistischen jugend stammen.
beispiel d: im wiener dialekt sagt man statt schwarzer seit jahr und tag n.
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