Fall Kührer: Nach Festnahme keine weiteren Erkenntnisse

    10. Dezember 2012, 17:32
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    Der Beschuldigte weist weiterhin die Anschuldigungen von sich

    Korneuburg - Der Beschuldigte im Fall Julia Kührer weise weiterhin alle Anschuldigungen von sich, sagte Friedrich Köhl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Korneuburg, am Montag zur APA. Demnach wurde der 51-Jährige, über den am Freitagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft die U-Haft verhängt worden war, am Wochenende nicht einvernommen. Befragungen können laut Köhl durch den Staatsanwalt, Haftrichter und die Polizei erfolgen.

    Der Anwalt des Verdächtigen habe 14 Tage Zeit für die angekündigte Beschwerde beim Oberlandesgericht Wien, so Köhl. Diese wurde noch nicht eingebracht: "Wir prüfen das gerade", sagte Rechtsanwalt Farid Rifaat.

    Fünf Jahre vermisst

    Der Beschuldigte Michael K. war bereits Ende Juni 2011 nach dem Auffinden der Überreste des seit fünf Jahren vermissten Mädchens in einem Erdkeller auf seinem Grundstück im Weinviertel ins Visier der Ermittler geraten. Vergangenen Mittwoch wurde er neuerlich festgenommen. 

    DNA-Spur auf Decke

    Zuvor war in einer aufwendigen Analyse eine DNA-Spur auf einer Decke sichergestellt worden, in die die Leiche der 16-Jährigen eingewickelt war. "15 von 16 Merkmalspuren stimmten mit dem Profil des Verdächtigen überein", sagte Ernst Geiger, Ermittlungsleiter im Bundeskriminalamt (BK), am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Damit gebe es einen ersten Sachbeweis. (APA, 10.12.2012)

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