Reisebus prallte in Salzburg gegen Lkw: 20 Verletzte

10. Dezember 2012, 17:14
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Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten winterliche Fahrbahnverhältnisse

St. Gilgen - Bei dem schweren Verkehrsunfall auf der Mondseer Straße bei St. Gilgen dürften am Montagnachmittag 20 Personen verletzt worden sein. Ein deutscher Reisebus war gegen 15.30 Uhr im dichten Schneetreiben in einer langgezogenen Kurve gegen einen Schotter-Lkw aus St. Wolfgang geprallt. Die Frau am Beifahrersitz des Busses - offenbar die Reiseleiterin - erlitt dabei schwere Verletzungen, die anderen Insassen wurden mittelschwer bis leicht verletzt oder erlitten Platzwunden.

Schwerverletzte Frau

Welches Fahrzeug ins Rutschen gekommen war, war zunächst noch unklar. Zum Unfallzeitpunkt herrschten winterliche Fahrbahnverhältnisse. "Die Straße war rutschig und mit Schnee bedeckt. Die beiden Fahrzeuge waren aber wahrscheinlich nicht zu schnell unterwegs", sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr St. Gilgen, Mathias Nier. "Derzeit haben wir neben der schwerverletzten Frau acht mittel- bis leicht verletzte Personen, dazu elf weitere Insassen, die Platzwunden erlitten."

Rettungshubschrauber konnte nicht abheben

Die Verletzten wurden vom Roten Kreuz mit insgesamt acht Einsatzfahrzeugen in Krankenhäuser nach Salzburg und Bad Ischl gebracht. Der Rettungshubschrauber habe wegen dem schlechten Wetter nicht abheben, die Schwerverletzte aber gut versorgt werden können, so Nier. "Auch der Lkw-Fahrer hatte Glück. Das Führerhaus wurde erheblich beschädigt."

Zehn unverletzt gebliebenen Fahrgäste wurden zunächst in einem Feuerwehrhaus versorgt und dann mit einem Ersatzbus weiter nach Salzburg gebracht. Insgesamt standen zwei Notärzte, drei Sprengelärzte und mehrere Einsatzfahrzeuge des Roten Kreuz im Einsatz. Die Feuerwehr St. Gilgen und der Löschzug Winkl war mit 48 Mann und sechs Fahrzeugen an der Bergung beteiligt. Die Bergungsarbeiten wurden zwischenzeitlich dadurch verzögert, dass ein Kran zuerst nicht zufahren konnte, weil ein hängen gebliebener Lkw die Zufahrt verstellte. (APA, 10.12.2012)

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