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Salzburg - Im Zusammenhang mit dem Salzburger Finanzskandal - eine Referatsleiterin soll 340 Millionen Euro verspekuliert haben - sind nun auch die strafrechtlichen Ermittlungen angelaufen. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat am Wochenende das Bundesamt zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK) mit den Ermittlungen beauftragt, sagte WKStA-Sprecher Erich Mayer zur APA. Die Ermittler haben am Montag in Salzburg mit den Erhebungen begonnen.
Bereits heute seien die ersten Einvernahmen erfolgt. Zudem sei Datenmaterial im Amt der Landesregierung sichergestellt worden. Die Ermittlungen vor Ort werden laut Mayer aber noch einige Tage andauern. Erst wenn die Unterlagen gesichtet und bewertet sind, könne auch geklärt werden, ob ein Festnahmeauftrag erlassen werde. Derzeit würde nur aufgrund der anonymen Anzeige ermittelt, daher müsse der Verdacht erst konkretisiert werden. Die Anzeige des Landes ist Mayer Angaben zufolge bei der WKStA noch nicht eingelangt.
(APA, 10.12.2012)
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