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Eine Burgenländerin ist Opfer einer Phishing-Attacke geworden: Unbekannte Täter buchten vom Konto der 51-jährigen Frau 10.000 Euro ab, nachdem diese versucht hatte, zu Hause mithilfe ihres Laptops eine Überweisung durchzuführen, berichtete die Landespolizdirektion Burgenland am Dienstag.
Die Frau habe erzählt, sie sei wie immer direkt bei der Telebanking-Seite ihrer Bank eingestiegen und habe kein Mail oder einen zugeschickten Link geöffnet, so ein Ermittler zur APA. Dann hätten sich plötzlich immer wieder neue Fenster geöffnet, die 51-Jährige wurde zur Eingabe der Pin- und Tancodes aufgefordert. "Das hat sie alles gemacht", so der Beamte.
Die Burgenländerin versuchte zunächst, am Abend des 2. Dezember eine Überweisung durchzuführen. Der Vorgang dauerte etwa eine halbe Stunde, wobei sich alle fünf Minuten neue Fenster öffneten, schilderte der Ermittler. Dann sei am Bildschirm die Info aufgetaucht, dass das Internetbanking-System zwölf Stunden abgestellt werde.
Am Tag darauf probierte es die Frau noch einmal - mit dem gleichen Ergebnis. Als sie vier Tage später die Zentrale der Bank aufsuchte und die Kontoauszüge überprüfte, erkannte die 51-Jährige das Ausmaß des Schadens.
Der illegale Zugriff samt der Abbuchung wurde laut Polizei von einem vorerst unbekannten Computer durchgeführt. Auch wie die Täter die Attacke durchführten, war zunächst nicht bekannt.(APA, 10.12. 2012)
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. . . versuchte zunächst eine Überweisung durchzuführen. Der Vorgang dauerte etwa eine halbe Stunde, wobei sich alle fünf Minuten neue Fenster öffneten . . . Dann sei am Bildschirm die Info aufgetaucht, dass das Internetbanking-System zwölf Stunden abgestellt werde . . .
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