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Ramallah/Jerusalem - Die Palästinenser wollen zu Jahresbeginn einen neuen Anlauf zur Wiederaufnahme der brachliegenden Friedensverhandlungen mit Israel unternehmen. Chefunterhändler Saeb Erekat sagte dem palästinensischen Rundfunk am Montag, es handele sich um eine neue palästinensisch-arabische Initiative. Eine arabische Delegation solle den Vorschlag im kommenden Monat an die USA sowie führende Länder wie China und Großbritannien übermitteln.
Die Initiative sehe eine Wiederaufnahme von Gesprächen an dem Punkt vor, an dem sie abgebrochen wurden. Die Verhandlungen sollten höchstens sechs Monate dauern und zur Freilassung palästinensischer Häftlinge, zu einem israelischen Siedlungsstopp und einem Ende der Besatzung führen.
Die Nahost-Friedensgespräche liegen seit einer kurzen Wiederaufnahme im September 2010 brach. Alle Versuche zu einer Wiederbelebung des schwierigen Prozesses blieben bisher erfolglos. Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hatte bereits vergangenen Monat angekündigt, er wolle sich nach der Anerkennung Palästinas als UN-Beobachterstaat um neue Verhandlungen mit Israel bemühen. In Israel stehen allerdings am 22. Jänner Parlamentswahlen an. Bis zur Bildung einer neuen Regierung wird nicht mit der Möglichkeit neuer Gespräche gerechnet. (APA, 10.12.2012)
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dass der Hammas-Chef verkündete, man werde Israel nie akzeptieren und anerkennen: abgesehen von der Realtitätverweigerung in solchen Aussagen: wie und mit wem will man verhandeln, wenn man die Existenz des anderen nicht anerkennt?
Da diese Grundhaltung ja auch von israelischer Seite kommt, die Nichtakzeptanz des anderen, werden diese "Gespräche" genauso fruchtlos sein wie die alle davor.
Mit weiterer Radikalität wird man den Stachel nur immer tiefer ins Fleisch bohren. Im Grunde kann man in Nahost nur auf die Wähler hoffen, da wie dort, aber na ja, wie heißt es so grauslich: wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie schon längst verboten...
die die offizielle Vertretung ist.
Zweitens findens auch bei den Israelis Parteien die einen P-Staat ablehnen.
Drittens hat das offizielle Israel auch keinen P-Staat anerkannt - ihm Gegenteil das offzielle Israel beschwert sich über die Halbanerkennund des P-Staates bei der UNO und sieht das als Friedenshindernis (SIC)!
stiehlt Israel Land. Bieten sie einem Dieb eine Gegenleistung an, wenn er das gestohlene zurückgibt.
Zweitens - Israel will lt. Netanyahu einen entmilitarisierten P-Staat - womit Netanyahu natürlich auch eine Vorbedingung stellt, bzw. ein Verhandlungsergebnis vorwegnehmen will.
Mhm, es wurde doch angeboten, an den letzten Gesprächen anzuknüpfen. Und bei den 2008er-Gesprächen haben die Pal. weitreichende Zugeständnisse gemacht, während Isr. so gut wie gar kein Entgegenkommen zeigte. Und über gewisse Punkte wie z. B Wasser gar nicht erst reden wollte.
"... höchstens sechs Monate dauern und zur Freilassung palästinensischer Häftlinge, zu einem israelischen Siedlungsstopp und einem Ende der Besatzung führen."
Das sind alles nur Forderungen - Aber:
Wo sind die Sicherheitsgarantien für Israel?
Wann kommt endlich die Anerkennung Israels als jüdischer Staat?
Wo bleibt die Anerkennung der unwiderlegbaren jüdischen Geschichte des Landes und insbesondere Jerusalems?
Wann hört die Indoktrination von palästinensischen Kindern auf?
http://www.youtube.com/watch?v=8... e=g-user-u
Warum werden Massenmörder als Helden verherrlicht?
http://www.youtube.com/watch?v=q... e=g-user-u
Immerhin sind gut ein Viertel der Bürger Goyim, der Großteil davon Pal.
Was die Mörder betrifft: vor Kurzem wurde ein isr. Mörder und Terrorist mit einem Staatsbegräbnis geeehrt.
@TH
Im Gegensatz zu allen Nachbarstaaten gibt es in Israel keine Staatsreligion. Unter anderem auch darin unterscheidet sich Israel übrigens von europäischen Staaten wie Liechtenstein, Malta, Monaco (Katholizismus), Dänemark, Norwegen, Island (Protestantismus), Griechenland, Serbien, Bulgarien (Orthodox), UK (Anglican Church), usw.
Der Islam ist Staatsreligion u.a. in: Afghanistan, Ägypten, Algerien, Bahrain, Bangladesch, Indonesien, Jemen, Jordanien, Katar, Libyen, Malediven, Marokko, Mauretanien, Pakistan, Saudi-Arabien, Somalia, Sudan, Tunesien, Vereinigte Arabische Emirate, Iran, Irak. Auch in der PA gilt der Islam als „Staats“religion.
Interessanterweise stört sie irgendetwas gerade an Israel, das aber keine (!) Staatsreligion hat.
Das sind alles Forderungen. Wenn man erfolgreich verhandeln will, muss man aber auch was anbieten können, sonst ist das ganze ein reiner PR-Gag.
Und um einen dauerhaften Frieden erreichen zu können, müssten die Palästinenser in den Verhandlungen eine glaubhafte Perspektive anbieten können, dass Israel nach diesem Frieden dauerhaft in Ruhe, Sicherheit und, eben, Frieden leben kann.
Sonst macht die ganze Sache keinen Sinn.
bleibt bei Israel, die großen Siedlungsblöcke bleiben unter israelischer Herrschaft, kein Militär, kene Waffen, Verträge müssen von Israel genehmigt werden, Das Jordantal bleibt bei Israel, keine Flüchtinge dürfen zurückkehren. Das sind KEINE Forderungen?
das hat wohl niemand gesagt. Das Territorium Palästinas ist definiert. Ob es dann zu Gebietsbtauschen kommt, hängt vom Klima ab.
Und die anderen Bedingungen, von denen Sie hier reden, wären der Verlust der Staatlichkeit. Das wäre dann ein Bantustan.
Die Hamas hat sich da ziemlich deutlich festgelegt und mit der will Abbas eine Regierung bilden. Was soll da die Grundlage für Verhandlungen sein.
Spannend wäre auch ob die PLO endlich Verhandlungen ohne Vorbedingungen will die IL seit langem anbietet; wo doch angeblich Verhandeln immer besser ist als schioessen, hören wir jedenfalls von denen die sonst mit allen Irans und Talibans immer am liebsten Verhandeln wollen. Nur bei Israel, da gilt das natürlich nicht ....
Wenn verlautbart wird, dieses oder jenes Gebiet hat ohnehin bei Isr. zu verbleiben, dann heißt das ja wohl, daß Verhandlungen darüber obsolet sind. Und das ist mMn sehr wohl eine Vorbedingung.
Keine Vorbedingung würde heissen, daß alles verhandelbar ist. Was lt. Netanjahu nicht gegeben ist.
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