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vergrößern 800x533Hobbit Bilbo Beutlin (Martin Freeman, Mi.) erhält Besuch von schön frisierten, trotzdem etwas ungehobelten Zwergen.
"Der Hobbit" erreicht die Kinos mit bewährten Helden - gestochen scharf und rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft.
Wien - Auf schnelle Wiedererkennbarkeit hat man bei Der Hobbit, dem lange erwarteten Prequel zur so erfolgreichen Herr der Ringe-Trilogie, am stärksten vertraut. Einige der Figuren tauchen darin wie alte Freunde auf, vorausgesetzt natürlich, man hat sie je zu solchen gezählt: der verschmitzte Zauberer Gandalf (Ian McKellen), die Elfin Galadriel (Cate Blanchett) und natürlich auch Gollum.
Die Charaktere sind aber nicht das einzige Signal dafür, dass die Weichen bei dem 500 Millionen Euro schweren Franchise - das gebrandete Weihnachtsspielzeug liegt bereit - auf Kontinuität gestellt sind. Guillermo del Toro, der bildermächtige Regisseur von Hellboy und Pan's Labyrinth, wurde schließlich doch von Peter Jackson abgelöst; und der Neuseeländer inszeniert Teil eins der neuerlich als Trilogie angelegten Verfilmung so, als müsste er seine J. R. R. Tolkien-Vorherrschaft eigentlich nur noch in Zement gießen. Seine Detailverliebtheit reicht bis zu säuberlich geflochtenen Zöpfen in Bärten. Sie gehören zu Zwergen, die nun mit Gandalf und dem Hobbit Bilbo Beutlin (Martin Freeman) zu einer patriotischen Mission antreten; ihr vom Drachen Smaug in Beschlag genommenes Zuhause, den Berg Erebor, versuchen sie zurückzuerobern.
Jackson gilt nicht umsonst als einer der größten Nerds im Filmgeschäft, und so betritt auch Der Hobbit technologisch wieder Neuland. Es handelt sich um den ersten Film, der mit 48 Bildern pro Sekunde gedreht wurde - also mit doppelt so vielen wie gewohnt. Das Resultat ist gewöhnungsbedürftig, zumal für Zuschauer, die mit Kino zuallererst das körnige Material von Film verbinden. Die Bilder sind noch viel schärfer, das Licht wirkt noch viel härter als schon bei digitalen HD-Filmen. Auch wenn die Bewegungen nun angeblich mehr der natürlichen Wahrnehmung angeglichen sind und jedes Feuerchen ein bisschen echter flackert, darf man sich ruhig fragen, was damit bei einem Fantasyfilm gewonnen ist.
Rülpsende Fabelwesen
Die einzige Antwort darauf gibt Der Hobbit natürlich selbst. Nach einem kurzen Prolog führt er in die Grube des Bilbo Beutlin, ein bieder gepflegtes Heim, in das eines Nachts ein ganze Schar von Zwergen einfällt. Eine geschlagene Stunde des beinahe dreistündigen Films beschreibt Jackson nun ein Gelage, bei dem nicht nur die Nerven des Gastgebers strapaziert werden. Die herzhaft-derbe Zwergen-Männergemeinschaft feiert sich hier mitsamt zweier Gesangsnummern selbst. Der Naturalismus des Films erweist sich dabei als eher bescheidener Gewinn, hat man doch den Eindruck, in einem Big-Brother-Pub mit rülpsenden Fabelwesen eingeschlossen zu sein. Doch zumindest ist da auch Gandalf, der nicht nur optisch alle ein wenig überragt.
Nach der Party beginnt die eigentliche Arbeit. Das Abenteuer, dem sich auch der zögerliche Bilbo Beutlin anschließt, führt den Film auf jene Bahnen zurück, auf denen sich Jackson schon bei der Herr der Ringe-Saga versiert bewegt hat. An jeder Ecke lauert neue Gefahr, Der Hobbit wird damit zum Hindernislauf, der dramaturgisch konventionell wie ein Stationendrama gebaut ist. Jackson hat sich für jede Szene eine Attraktion einfallen lassen, die Tolkiens Wesen zu entsprechender Größe verhilft. Und Größe ist hier wirklich wörtlich gemeint, verharrt der Film doch auf Zwergen- bzw. Hobbitniveau. Es warten so hungrige wie hässliche Trolle, giftige Riesenspinnen, Felsenriesen und ein komisch designter Goblinkönig mit Riesengoderl.
Dass die Kontrahenten in 3-D Anschaulichkeit gewinnen, ist bei dieser Art von Produktion schon fast keine Erwähnung mehr wert. Was allerdings beim Jackson'schen Prinzip von Malen nach Zahlen auf der Strecke bleibt, ja womöglich von Beginn eine geringe Rolle spielt, ist die Magie solcher fantastischer Erzählungen. Denn die steckt weniger im überzeugenden Husarenstück als in der kleinen Geste, die Emotionen freisetzt. Der Hobbit ist diesem Moment in einer Szene am nächsten, die nicht unbedingt auf Schauwerte zielt. Es ist das erste Aufeinandertreffen von Bilbo Beutlin mit Gollum, tief im Inneren des Nebelgebirges.
Statt Waffengewalt entscheidet hier Cleverness über den Gewinner eines Duells, wird es doch in Rätseln ausgetragen. Da stimmt dann plötzlich alles. Im Gesicht von Gollum, der viel dem Darsteller Andy Serkis verdankt, findet der Film zu einem Ausdruck, in dem die Technik zu dem wird, was sie immer sein sollte: eine Hilfestellung, und nicht mehr. (Dominik Kamalzadeh, DER STANDARD, 11.12.2012)
Ab Mittwoch (Previews) im Kino
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Paul Rudd über seine Rolle als strauchelnden Familienvater in Judd Apatows Komödie "This is 40" sowie über das Geheimnis von Socken und Unterhosen
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Die österreichische Filmkomödie "Zweisitzrakete" und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
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Fanatische Hobbyfilmer und ein Bankdirektor, der auf unkonventionelle Weise dafür sorgt, dass er sein Geld bekommt: ein Setbesuch in Oberbayern, wo Gerhard Polt seinen neuen Spielfilm "Und Äktschn!" dreht
Ein kluges Porträt als Ringkampf: Veronika Franz und Severin Fiala haben in "Kern" den gleichnamigen Schauspieler und Regisseur gefilmt
"Nerven Bruch Zusammen", der neue Dokumentarfilm von Arash T. Riahi, begleitet Frauen, die existenzielle Krisen gemeinsam meistern
Margarethe von Trotta hat der Philosophin Hannah Arendt ein filmisches Denkmal gesetzt, in dessen Mittelpunkt der Prozess gegen Adolf Eichmann steht
Rund um eine schicksalhafte Begegnung entwirft Paul Thomas Anderson in "The Master" ein Zeitbild der USA in den Fifties. Großes Kino mit Joaquin Phoenix und Philip Seymour Hoffman
Mehr als dreißig Jahre nach der ersten Bühnenversion kommt Erfolgsmusical jetzt ins Kino
Lasse Hallströms "Der Hypnotiseur" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Fünfter Auftritt eines Actionveteranen: Bruce Willis in "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben"
"Findet Nemo" nun in einer 3-D-Version und weitere Filmstarts der Woche
Der skrupellose Spekulant ist als Filmfigur wieder interessant geworden: Der junge US-Regisseur Nicholas Jarecki entwirft in seinem Thriller die spannende Charakterstudie eines Undurchschaubaren
Taylor Hackfords (Ein Offizier und Gentleman) Actionfilm mit Jason Statham in der Hauptrolle und weitere Filmstarts der Woche
Der französische Filmregisseur Pierre Schoeller verknüpft in "Der Aufsteiger" ("L'Exercice de l'état") das Leben eines Politikers mit den Machenschaften einer heutigen Mediendemokratie
Die Regiebrüder Paolo und Vittorio Taviani haben Häftlinge beim Shakespeare-Spielen begleitet
Naomi Watts in den Wellen von Juan Antonio Bayonas Tsunami-Katastrophenfilm "The Impossible"
Arnold Schwarzenegger kehrt für den Neo-Western "The Last Stand" als Sheriff auf die Leinwand zurück
Sherry Hormann Berliner Liebeskomödie "Anleitung zum Unglücklichsein" und die weiteren Filmstarts der Woche
US-Regisseurin Kathryn Bigelow erzählt in ihrem kontroversen Drama von der Suche nach Osama Bin Laden: Ein Film über die Verhärtung einer Heldin und ihres Landes
Merchandising-Produkte lösten Proteste aus, weil sie laut Bürgerrechtlern die Sklaverei verharmlosten
Steven Spielberg hat mit "Lincoln" kein staatstragendes Präsidentenporträt, vielmehr ein spannendes Lehrstück über politische Mehrheitsfindung gedreht. Daniel Day-Lewis begeistert in der Titelrolle des für zwölf Oscars nominierten Films
Kein Plot, kein Suspense. Da hilft selbst Ryan Gosling nicht. Ruben Fleischers Film erschöpft sich in den Oberflächlichkeiten edler Tücher. Der Rest ist Geballer
"The House at the End of the Street", ein durchwachsener Softhorrorfilm mit Jennifer Lawrence
Action mit Anliegen: Robert Zemeckis' Pilotendrama "Flight" mit Denzel Washington
"Quartett", das Regiedebüt von Dustin Hoffman - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Mit "Der Fall Wilhelm Reich" widmet der österreichische Filmemacher Antonin Svoboda dem ebenso heftig verehrten wie verfolgten Grenzgänger Reich nun auch einen Spielfilm. Klaus Maria Brandauer verkörpert den Titelhelden
Eine Wal-Trainerin, die sich schwer verletzt, und ein Alleinerzieher, der sich durchboxt: Jacques Audiard lässt in "Der Geschmack von Rost und Knochen" zwei ungewöhnliche Charaktere aneinander Halt finden
Das Kinodebüt von Henning Backhaus, der an der Wiener Filmakademie bei Michael Haneke studiert, wirkt erzählerisch etwas unentschlossen
Der zweite Teil von Ulrich Seidls filmischer Trilogie über weibliche Glückssuchende und weitere Filmstarts der Woche
In Ben Lewins Film findet ein gelähmter Mann zu sexueller Erfüllung. Helen Hunt und John Hawkes zeigen in den Hauptrollen, dass es dafür Pragmatismus und Humor braucht
Der großartig übersteuerte neue Film von US-Regisseur David O. Russell ist eine als Liebesfilm getarnte Komödie
Krimiheld "Jack Reacher" debütiert im Kino. Mit Christopher McQuarrie ("The Usual Suspects") hat ein Drehbuchroutinier die Adaption besorgt, Tom Cruise legt den maulfaulen Einzelgänger aber allzu simpel an
Manuel von Stürlers Dokumentarfilm und weitere Filmstarts der Woche
Jan-Ole Gersters Film "Oh Boy" schickt einen netten Scheinstudenten durch die Berliner Erlebniswelt
Ang Lee hat aus Yann Martels Roman "Life of Pi" eine kitschige Wunderkammer des Kinos gebaut: In spektakulären 3-D-Bildern entwirft er eine Parabel übers Geschichtenerzählen
Die fesselnde Musiker-Doku "Searching for Sugar Man" begibt sich auf die Spuren des Detroit-Phänomens Sixto Rodriguez
Dan Bradleys Action-Trash-Remake "Red Dawn" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Ken Loachs erbaulich-simple Whisky-Komödie "The Angel's Share" wurde in Cannes mit dem Jury-Preis ausgezeichnet
Harald Friedls Dokumentarfilm "What Happiness Is" führt nach Bhutan
Das US-Cop-Drama "End of Watch" begleitet Jake Gyllenhaal und Michael Peña auf Streife durch das berüchtigte South Central L.A.
"Die Hochzeit unserer dicksten Freundin" / "Bachelorette" und die weiteren Filmstarts der Woche
Benh Zeitlins viel beachtetes Gegenwartsmärchen "Beasts of the Southern Wild" startet am Freitag in Österreichs Kinos
Der Dokumentarfilm "Trains of Thoughts" von Timo Novotny sieht und hört sich in sechs Metropolen in der U-Bahn um. Musik: Sofa Surfers
Die Kunst und die Stadt aus dem Blickwinkel einer neugierigen Flaneurin: US-Independent-Regisseur Jem Cohen hat einen schönen Film über (Wien-)Bilder gedreht, die über das Museum hinaus wirksam sind
Eine neue schwarze Komödie von Barbara Gräftner - und die weiteren Filmstarts der Woche
US-Schauspieler Paul Dano ist eines der ungewöhnlichsten Gesichter seiner Generation. In "Ruby Sparks" spielt er nun einen Schriftsteller, der sich in eine von ihm erfundene Frau verliebt. Porträt eines Mannes, der weiß, was er will
Martin McDonaghs Komödie "7 Psychos" - und die weiteren Filmstarts der Woche
Mehr als nur opulentes Ausstattungskino: "Anna Karenina" von Joe Wright gibt Tolstois russischem Liebesdrama eine surreale Dimension, die das Innerste gnadenlos an die Öffentlichkeit zerrt
Im neuen, klugen Film des Franzosen François Ozon, "In ihrem Haus", entspinnt sich ein raffiniertes Spiel des Fabulierens
Clint Eastwood kämpft in Robert Lorenz' Sozialmärchen "Back in the Game" auch gegen den Lauf der Zeit
Die deutsche Antwort auf "Das Fest" von Thomas Vinterberg: "Was bleibt", der neue Film von Hans-Christian Schmid, setzt nicht auf die auffällige Geste, sondern auf die Kleinigkeiten, in denen sich für moderne Menschen das Schicksal erfüllt
Andrew Dominiks ins Jahr 2008 verlegte Adaption eines George-V. -Higgins-Thrillers und weitere Filmstarts der Woche
Hüseyin Tabaks sehenswerter Kinderfilm "Das Pferd auf dem Balkon" nach einem von Milan Dor geschriebenen Drehbuch
Holprig: Stefan Ruzowitzkys US-Thriller "Cold Blood" / "Deadfall"
Barbara Albert erzählt in "Die Lebenden" von einer jungen Frau, die sich in der Vergangenheit umsieht, um die Gegenwart besser bewältigen zu können
Pierce Brosnan in Susanne Biers "Love Is All You Need" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Vier Jahre nach seinem Leinwanddebüt geht das von Millionen Teenagern verehrte neuromantische Traumpaar Bella Swan und Edward Cullen mit "Breaking Dawn - Bis(s) zum Morgengrauen (Teil 2)" ins Finale
Dem iranischen Filmemacher Jafar Panahi ist es für 20 Jahre untersagt, in seinem Beruf zu arbeiten
Der österreichische Regisseur Florian Flicker stellt mit "Grenzgänger" seinen neuen Kinofilm vor: eine Dreiecksgeschichte nach klassischem Vorbild
Tom Tykwer hat "Cloud Atlas" mit den Geschwistern Wachowski ("Matrix") inszeniert. Der deutsche Filmemacher übers Regieführen zu dritt im 24. Jahrhundert
Der portugiesische Regisseur Miguel Gomes verbindet in seinem preisgekröntem Film "Tabu" eine verbotene Liebe in den Kolonien mit einer Ode an das frühe Kino
Dietrich Brüggemanns Twentysomethings-Berlin-Komödie "3 Zimmer/ Küche/ Bad" und die weiteren Filmsstarts der Woche
Schauspiel-Star Ben Affleck hat mit "Argo" einen höchst unterhaltsamen Politthriller realisiert, der von einer ungewöhnlichen Verschränkung zwischen Hollywood und Weltpolitik erzählt
Matthias Glasners im äußersten Norden Norwegens situiertes Drama "Gnade" und weitere Filmstarts der Woche
Gustav, Clara Luzia, Luise Pop und Teresa Rotschopf machen Musik: Mirjam Ungers "Oh Yeah, She Performs!" ist eine energetische Hommage an vier alternative Stars
Charmanter US-Film: "The Perks of Being a Wallflower" / "Vielleicht lieber morgen"
"Robot & Frank", das Spielfilmdebüt des US-Regisseurs Jake Schreier, erzählt die etwas konstruierte, letztlich aber gefühlvolle Geschichte eines demenzkranken alten Mannes und seines elektronischen Helfers
Im 23. James-Bond-Abenteuer "Skyfall" richtet sich die Bedrohung gegen den Geheimdienst selbst
Nur falsche Töne: Detlev Bucks Kehlmann-Adaption "Die Vermessung der Welt"
"Knistern der Zeit", Sibylle Dahrendorfs Dokumentarfilm über Christoph Schlingensiefs Operndorf-Projekt
Peter Fonda im Familiendrama "Smitty" - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
Tragikomödie über die Erfahrung des Alterns: Hauptdarstellerin Isabella Rossellini ist der große Pluspunkt von Julie Gavras' zweitem Kinofilm "Late Bloomers"
Markus Imhoofs Dokumentarfilm "More than Honey" untersucht das Bienensterben
Oliver Stone malt sich in seinem markigen Thriller "Savages" eine comichaft übersteigerte Variante des Drogengeschäfts aus. Mit der Realität hat das wenig zu tun, Spaß bereitet es trotzdem
"96 Hours - Taken 2" mit Liam Neeson und weitere Filmstarts der Woche
Stadtführungen in Polen, Hausbesuche in Wien: Mit Dariusz Kowalskis "Richtung Nowa Huta" und Michael Schindeggers "Nr 7" kommen zwei heimische Dokumentarfilme ins Kino, die für die Filmemacher prägende Orte einer näheren Betrachtung unterziehen
In "Abraham Lincoln: Vampirjäger" wird der 16. Präsident der Vereinigten Staaten mit der Axt auf den blutsaugenden Plantagen-Adel losgeschickt. Ein unentschiedener Blockbuster zwischen Kostümklamotte und Metzelfilm
Programmierer als "Poeten", Microsoft als "espritloser" Branchenriese: Ein Jahr nach seinem Tod kehrt Apple-Vordenker Steve Jobs mit einem Interview aus dem Jahr 1995 zurück - auf die Kinoleinwand
Dem US-Regisseur Rian Johnson ist mit "Looper" ein verblüffend origineller Science-Fiction-Film geglückt
Das 3D-Tierabenteuer "Madagascar 3 - Flucht durch Europa" und weitere Filmstarts der Woche
Lange galt Jack Kerouacs Beatnik-Bibel "On the Road" als unverfilmbar. Walter Salles hat es nun mit einem Zugang versucht, der die Aufbruchseuphorie des Romans in rauschhafte Miniaturen zerlegt
In der sehenswerten Marlen-Haushofer-Verfilmung "Die Wand" verkörpert Martina Gedeck eine Frau, die in der Natur ihre Instinkte wiederentdeckt
Ed Moschitz hat für seinen Dokumentarfilm "Mama illegal" drei Frauen sieben Jahre als illegale Arbeitskräfte im Ausland begleitet
Leo Bretholz und Bluma Shapiro haben den Holocaust überlebt. "See You Soon Again" zeigt sie als unermüdliche Zeitzeugen
Wenn jeder zum möglichen Schuldigen wird: Der Filmemacher Michael Palm beschäftigt sich in seinem dokumentarischen Filmessay "Low Definition Control" damit, wie optische Verfahren zunehmend unsere Leben regulieren
"Bombay Beach", eine US-Doku mit lyrischen Qualitäten - und die weiteren Filmstarts der Woche im Überblick
"Wie beim ersten Mal": Meryl Streep und Tommy Lee Jones leiden als entfremdetes Leinwandpaar
Das Animationsabenteuer "Lotte und das Geheimnis der Mondsteine" und weitere Filmstarts der Woche
Der Animationsfilm "Chico & Rita" erzählt mit klassischer Zeichentechnik ein Liebes-Melodram im Takt des Latin Jazz
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Ben Stiller und Co kämpfen in der US-Komödie "The Watch" gegen Aliens
Das bewegte Bilderbuch "Samsara" von US-Kameramann Ron Fricke und weitere Filmstarts der Woche
Drew Goddards Film "The Cabin In The Woods" setzt auf eine klassische Ausgangssituation und hat dabei den Bruchteil eines handelsüblichen Blockbusters gekostet
In Leos Carax' surrealem Filmdrama "Holy Motors" verkörpert Denis Lavant elf Rollen
Episodisches aus der Ewigen Stadt: Woody Allens Filmkomödie "To Rome With Love" ringt erfolglos damit, Klischees von italienischen Verhältnissen in der Liebe neuen Schwung zu verleihen
Simon Wests All-Star-Actionfilm "The Expendables 2" und weitere Filmstarts der Woche
Der brasilianische Regisseur Fernando Meirelles und seine Schnitzler-Variation "360"
Sam Fells und Chris Butlers Gruselanimationsfilm "ParaNorman" und weitere Filmstarts im Überblick
Das Sci-Fi-Abenteuer "Total Recall" hat nach 22 Jahren eine Neuverfilmung erfahren. Arnold Schwarzenegger wird von Colin Farrell als Held mit künstlichen Gedächtnislücken beerbt, und die Zukunft hat früher interessanter ausgesehen
(Zu) erbauliches Wohlfühlkino: Die kanadische Erfolgskomödie "Starbuck"
"Was passiert, wenn's passiert ist" mit Cameron Diaz - dazu die weiteren Filmstarts im Überblick
Ein bisserl Drama umspielt notdürftig fast nackte Kerle: Gemeinsam mit einem Neueinsteiger lernt man in Steven Soderberghs neuem Kinofilm "Magic Mike" eine Männer-Strip-Truppe näher kennen
Der Brite Stephen Frears hat mit "Lady Vegas" eine US-Gaunerkomödie gedreht
Mit "Prometheus" kehrt Ridley Scott zum Anfang der "Alien"-Saga zurück und fragt nach dem Ursprung der Menschheit
Julie Delpys persönlicher Rückblick auf die 70er: "Familientreffen mit Hindernissen"
Die Schwedin Noomi Rapace sucht in Ridley Scotts Science-Fiction-Film "Prometheus" nach der Herkunft der Menschheit
Pixar entdeckt aufmüpfige Heldinnen fürs Kino: "Merida - Legende der Highlands"
Johnny Depp in Bruce Robinsons Verfilmung des Hunter-S.-Thompson-Romans "Rum Diary"
Christopher Nolan schließt seine "Batman"-Trilogie mit einem überambitionierten Finalstück ab
Zwei Filme, die auf unterschiedliche Weise Gewalt und Schrecken im Kinosaal verbreiten: Michael Hanekes "Funny Games U.S.", das Remake seines Antithrillers, und "[Rec]", eine virtuose spanische Horrorvariation.
Michael Pfeifenbergers fahriges Jugenddrama "011 Beograd"
Ein Film über eine Mehrstufenklasse zeigt, was Schule alles sein kann
Der französische Dokumentarist Raymond Depardon zeigt das "10. Pariser Strafgericht" als gesellschaftliches Panoptikum
"102 Dalmatiner" kehren ins Kino zurück
Elf internationale Filmemacher haben mit kurzen Filmen auf 09/11 reagiert: Wegen der Vielfalt der Standpunkte - sehenswert
Corneliu Porumboius scharfsinnige Filmsatire "12:08 östlich von Bukarest"
James Franco über die Oscars und seine Hauptrolle in Danny Boyles Kletterer-Drama "127 Hours"
James Franco in Danny Boyles Outdoor-Drama "127 Hours" - und die weiteren Filmstarts der Woche
Wo geht's hier zur nächsten Kamera? Robert de Niro in "15 Minuten Ruhm"
Bruce Willis, Mos Def, Verfolger und die Straßen von New York: Richard Donners solider Cop-Thriller "16 Blocks"
Delphine und Muriel Coulin erzählen in ihrem Spielfilmdebüt "17 Mädchen" von einem außergewöhnlichen Fall von Teenagerrebellion: Eine schwangere Schülerin findet Nachahmerinnen
Xaver Schwarzenbergers Andreas-Hofer-Epos mit Tobias Moretti
"2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß", eine aufwühlend entlarvende Familiengeschichte von Malte Ludin
Das Regiedebüt der französischen Schauspielerin Julie Delpy ist eine flotte (Liebes-)Komödie über kulturelle Missverständnisse zwischen Amerikanern und Franzosen
Julie Delpy erforscht in ihrem Komödiensequel "2 Tage New York" erneut die Liebe
Roland Emmerich zerstört im Katastrophenfilm "2012" wieder einmal das Weiße Haus und den Rest der Welt
Keine Enttäuschung: "2046", der neue Film von Wong Kar-wai, präsentiert sich als meisterliches Melodram
Robert Luketic' Thriller "21" über Jungmathematiker, Blackjack und Las Vegas
Darstellerische Höchstanstrengungen: Alejandro Gonzáles Iñárritus zersplittertes Film-Melo "21 Grams"
Ein Paranoiathriller als präzise, komplexe Alltagsgeschichte: "23" gehört zum Besten, das das deutsche Kino zuletzt hervorgebracht hat
Der chinesischer Filmregisseur Jia Zhangke thematisiert mit "24 City" das Arbeiterleben in Chinas Fabriken
"2634 M": Eine junge Regisseurin dokumentiert den riskanten Exodus über die Krimmler Tauern
"28 Days Later" - ein apokalyptischer Horrorfilm des Briten Danny Boyle
Routinierte Genrevariation: Juan Carlos Fresnadillos Horrorfilm "28 Wochen später"
Jetzt im Kino: Russell Crowe und Christian Bale kommen einander in James Mangolds Western "3:10 to Yuma/Todeszug nach Yuma" näher
Exil-Iraner sehen sich als "Barbaren" verunglimpft, Bush-Kritiker halten "300" für eine üble Manifestation des "patriotischen Militarismus" - Slavoj Zizek über den Hollywood-Kassenschlager
Ein Lederhosenfilm fürs neue Jahrtausend: US-Regisseur Zack Snyder lässt in der Comic-Verfilmung "300" tapfere Spartaner in Hotpants gegen eine persische Übermacht antreten - Mit Kolumne
In ihrem Spielfilm "35 Rum" entwirft die Französin Claire Denis das konzentrierte und betörende Bild eines verschworenen Familienverbands
In Jacques Rivettes neuem Film "36 Ansichten des Pic Saint-Loup" kehrt Jane Birkin in die Manege eines Zirkus und damit auch endlich ins Kino zurück
Jan Kounens Groteske nach Beigbeders Roman - Weitere Kinostarts: "Hellboy", "Nanny Diaries", "Das Lächeln der Sterne", "Schlimmer geht's nimmer" und "Der Mondbär"
Überirdischer Fatalismus trifft auf leidliche irdische Sinnesfreuden: In Harald Sicheritz' neuem Film "3faltig" plant Gott den Weltuntergang
Ein ziemlich schematisches Midlife-Crisis-Drama "42plus" von Sabine Derflinger und die Probleme des österreichischen Films
Venezuela im Wandel: der Film "5 Fabriken" von Oliver Ressler und Dario Azzellini - Mit Gewinnspiel
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Otto Waalkes legt mit "7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug" ein, äh, märchenhaft komisches Mittelalterswerk vor - Der Komiker und sein Co-Autor im STANDARD-Gespräch
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Mit seinem aktuellen Dokumentarfilm begibt sich Nikolaus Geyrhalter auf die Spuren der Rallye Paris-Dakar - Der Regisseur im Interview
Ein mäßig packender Thriller von Pete Travis mit Dennis Quaid, Forest Whitaker und Sigourney Weaver
François Ozons "8 Frauen", ein Krimi-Kammerspiel mit illustrer weiblicher Starbesetzung und Gesangsseinlagen
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Nicolas Philiberts Dokumentarfilm "Être et avoir" zeigt den Prozess des Lernens in einem Idealfall einer Volksschule
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Das Filmmuseum zeigt mit der Schau "Kino wider die Tabus", wie auf der Leinwand endlich jene Zonen des Körpers zu ihrem Recht kamen, die bis dahin schamvoll verhüllt waren
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Udo Maurers Doku, eine globale, aber nicht unbedingt globalisierungskritische Perspektive
Habe vorher den Standard-Artikel und etliche Kommentare hier sowie externe Kritiken gelesen.
Bin äusserst froh NICHT auf diese Meinungen gehört zu haben, die Standard-Rezension erscheint mir ehrlich gesagt eines Standards auch nicht würdig, ist mir einfach zu pubertär hochtrabend.
Habe den Film bewußt im IMAX Donau Plex angesehen und würde ihn auch nur dort ansehen (keine Ahnung ob und welche anderen Säle in Wien/Länder die gleiche Bildqualität bieten können; schon klar das 48HFR ja eh öfter angeboten wird ..;-)
war tatsächlich ein überwältigendes Ereignis, kann mich nicht wirklich erinnern was mich an Filmen in den letzten 30 Jahren ähnlich beeindruckt haben könnte .. (meiner Meinung nach auch Avatar voll locker vom Thron gestossen ..)
Ich weiß nicht, ob es ein Gewöhnungseffekt war, aber nach der Pause war ich von dem Film begeistert.
Sowohl 48f/s, als auch 3D und Slapstick haben mich in der zweiten Hälfte des Films nicht gestört, sondern begeistert. Außerdem war die Eröffnungsszene einfach unterirdisch grottig: Die flüchtenden Menschen sahen aus, wie aus einer billigen Fernsehproduktion. Generell war es so, dass ich Nahaufnahmen und Super-Totalen genossen habe, das Problem der 48f/s liegt in der Halbtotalen, wo jeder Schauspieler aussieht wie ein Zappelphilip.
Störend war auch die hohe Menge an Jar-Jar-Binks Charakteren!!!
Go watch it!
im gegensatz zur LotR-trilogie, die letztlich an die erzählstränge herangeführt und überzeugt hat, durch weglassen und komprimieren.
hier im gegenteil hinzufügen und ausdehnen. den einbruch der zwergenpartie ins hobbit-heim sehe ich in etwa wie der rezensent, finde freilich 'we must away' ganz schön intoniert. (warum aber sprrrechen die duarrrfffsss mit schottischem akzent?) die troll-episode, in der ein wichtiges motiv - bilbo überlistet durch sprache - erstmals vorkommt, verfälscht watson durch kampfgetöse. radegast der braune als schielender pilz-freak-schamane mit tierkitsch, o weh; die ekel-orks, zu viel, zu schnell, zu laut; mehrere neu erfundene klippenhänger, wozu ... die großen adler allerdings sind im alpenglühen geil.
ich kenne, egal warum, das Buch in und auswendig. Habe den Film am Samstag gesehen und war zutiefst enttäuscht. Wenn man einen Film schon so lange macht, warum bleibt man nicht einfach bei der Geschichte, die gibt doch genug her.
48 f/s ist gewöhnungsbedürftig, ob die Geschichte dem Buch entspricht wird auch den Meisten egal sein aber ich finde auch, daß der Zauber von LOTR nicht mehr da ist. Dieser "in your face" humo, diese zwanghaften Weisheiten von Gandalf, dieser neue Handlungsstrang mit dem Nekromanten und und und - ich bin sehr enttäuscht.
der handlungsstrang mit dem nekromanten ist nicht neu. er kommt nur im hobbit nicht vor. aber in den anhängen zum LOTR kann man nachlesen, daß eben sich Sauron in Dol Guldur erhob. Nur war erst retrospektiv klar, dass es sich um S. handelte. Im Film selbst musste der "unbekannten Macht" halt ein Name gegeben werden, da der Weisse Rat sich über die Natur der Bedrohung eben nicht im klaren war. Nekromant ist jetzt nicht besonders toll, aber es widerspricht nicht der literarischen Vorlage
Ansonsten richtig, wenn auch der Nekromant und Sauron nicht die Gleichen sind, aber das sind alles sematische Details.
Was ich meinte und was mich massiv stört ist, daß sich diese Geschichte als Haupthandlungsstrang zu entpuppen scheint und DAS ist NICHT, worum es im Hobbit eigentlich geht.
ich geh schon davon aus, daß die dasselbe sind.
ich finde es auch nicht falsch das in den film reinzunehmen, da ja tolkien selbst schreibt, daß es kein zufall sei, daß der ring gollum verlassen hat, gerade zu der zeit, als sich S. wieder erhob.
und ganz eigennützig: mir sind drei teile lieber, die auch die hintergründe mitnehmen, als nur ein teil, der strikt am kleinen hobbit bleibt ;)
wenn ich was kritisieren würd, dann am ehesten die schauspielerische leistung, bzw. die umsetzung des rätselspiels. da war tolkien nämlich sehr konkret, und das wurde im film m.e. nicht getroffen, aber das nur nebenbei
da könnten wir sicher stundenlang diskutieren :-) Es ist immer alles subjektiv, das mit dem Rätselraten sehe ich allerdings genau so. Auch, daß Bilbo im Film sieht, wie Gollum den Ring verliert und ihn dann einsteckt wirft meines Erachtens ein falsches Licht auf Bilbo, so war das nicht.
Wie auch immer, je mehr Hintergrund, desto besser, das ist richtig - trotzdem ist mir der Film bisher ein bißchen zu frei interpretiert. Ich habe fast 10 Jahre an einem Projekt mit diesem Buch gearbeitet, weswegen meine Meinung auch sehr subjektiv ist und jeder soll sich seine Eigene machen, das ist ja auch gut so.
da das damals ja eine sehr gewalttätige zeit war, verstehe ich nicht, warum das alles so künstlich kindlich daher kommt. die realität war doch, das mittelerde ein extremst brutaler zeitabschnitt war, wo sich die menschen- und orcbarbaren überall aufgeschlitzt haben, die riesenspinnen die menschen massakriert haben, brennende pfeile in den gsichtern steckten und keulen schädel zersplitterten. schwache verfilmung.... auch das buch völlig jenseitig mit dieser unwirklichen darstellung der tatsachen...
tolkien und die millionen anhänger von mittelerde kann man mit sicherheit auf die stufe von rechten geschichtsfälschern stellen.
es hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. Habe ihn gestern in 3D Originalversion gesehen. Die gefürchtete Länge gabs nur zu Beginn (ein wenig) - ohne die Kritik im vorhinein, wärs mir aber wahrscheinlich gar nicht aufgefallen.
Die Verbindungen zu HdR waren gut gezogen und der Film wirkt nicht als Kopie von "Die Gefährten". Die Komik fand ich in guter Balance, bisschen Augenzwinkern aber keine billigen Lacher.
Die Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen, Fehlbesetzungen oder unnötige Charaktere würde ich nicht sehen. Bei Radagast hat ich da noch am ehesten etwas Bauchweh.
Ab dem Gigantenkampf der Berge wurds aber zu hektisch. Die Verfolgungsszenen waren doch etwas unglaubwürdig. Das ist wohl meine einzig echte Kritik am Film.
Kann nur beipflichten, ich hab vor 10 Jahren ca. all die Bücher von Tolkien zu Mittelerde gelesen (vielleicht auch nicht alle), und dachte damals schon, dass der Hobbit für einen Film mehr hergibt, als HdR - und so ist es meiner Meinung auch. HdR ist ein Epos, der Hobbit ist ein Jugendroman, das merkt man dem Film an, es schadet aber nicht, es macht die Angelegenheit witziger und die Charaktere lebendiger. Die Begegnung von Bilbo und Gollum ist super und Bilbo ist sowieso ein sympathischerer Held als Frodo.
Visuell ist der Film sowieso der Hammer, die erste Schlacht zwischen Orks und Zwergen - hab a Ganslhaut kriegt. Also, ab ins Kino!
sehr beliebten Kommentar ab unter all den Freaks hier. Schon Herr der Ringe gehörte zu den schlechtesten Filmen, die ich je gesehen habe (vor allem und insbesondere der dritte Teil, der megakitschige Schluss kann doch nur Gehirnerweichten gefallen haben). Der Hobbit ist da sicher nix besser, wahrscheinlich brauchen viele Menschen diese Flucht in eine kindisch-dümmliche Welt mit vorhersehbarer, laaaaaangweiliger Handlun
wenn man peter jackson durch filme wie "bad taste" oder "meet the feebles" als anarchischen regisseur weit abseits von hollywood kennen und lieben lernen durfte, muß man von seinen späteren aufgeblasenen mit dröhnendem ethnokitsch untermalten jedes risiko vermeidenden filmen enttäuscht sein, wobei die ersten zwei "herr der ringe" im vergleich zum "king kong" remake immer noch meisterwerke eines eskapistischen kinos ohne handschrift waren, aber was zur hölle ist an cgi-massenschlachten bei denen man nicht mitspielen kann unterhaltsam?
sorry.
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