IG Autoren fordert Abgabe für Dropbox und Co.

  • Cloud: Auch für Dropbox und Co. sollen Gebühren entrichtet werden.
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    Cloud: Auch für Dropbox und Co. sollen Gebühren entrichtet werden.

Statement in Autorenzeitung ruft Gegner auf den Plan

Vertreter der Urheber fordern offenbar nicht nur eine Abgabenerhebung beim Verkauf von Festplatten, sondern wollen Konsumenten auch für die Verwendung von Dropbox, SugarSync und Co. zur Kasse bitten.

Statement aus Autorenzeitung

Dies geht aus einem Facebookposting der Plattform für ein modernes Urheberrecht hervor, die wiederum ein Statement der IG Autorinnen Autoren in der Zeitung "Autorensolidarität" zitert. Der Wortlaut: "Wir wollen nicht nur die Festplattenabgabe, wir wollen auch eine Abgabe für die Nutzung der Cloud, und wir wollen sie für jede Nutzung unserer Arbeit."

Diskussion zu Urheberrechtsnovelle startet morgen

Der Geschäftsführer der IG hat die Initiative "Kunst hat Recht" ins Leben gerufen. Diese nimmt wiederum ab morgen an der Diskussion zur Urheberrechtsnovelle im Justizministerium teil.

Die Plattform für modernes Urheberrecht spricht sich entschieden gegen die "Handy- und Computersteuer" aus. "Der Konsument wird mit der Festplattenabgabe für dumm verkauft", sagt etwa Plattformsprecher Damian Izdebski im Gespräch mit dem WebStandard. Man fordert einen breiteren Dialog mit allen "betroffenen Gruppierungen". (red, derStandard.at, 10.12.2012)

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Diese kleinen Raupen Nimmersatt (wohin soll ich für diesen Werkgebrauch überweisen?)...

Irgendwann treiben es diese Figuren (deren Arbeiten mit ganz wenigen Ausnahmen sowieso niemand auf Festplatten oder in der Cloud hat oder gar nützt) hoffentlich doch noch zu weit und verlieren dann alle diese Pfründen auf einen Schlag und müssen zum Hungertuch greifen (weil man dann eine Entschädigung an einer tatsächlichen Nutzung ihrer Werke festmacht). Erinnern mich langsam an die Ilsebill in "Von dem Fischer un syner Fru" (gemeinfrei).

Hurra ist die Sicherung für die Künstlerinnen da!

Es gibt prekäre vom ORF angestellte KünstlerInnen die auf Werkvertrag nicht pensionsversichert sind, siehe:
http://barbarakaufmann.wordpress.com/2012/12/0... otestmude/
Viele sind der Ansicht, dass die bedarfsorientierte Mindestsicherung ab 66 (denn bald ist das das angeglichene Pensionsalter für Frauen) eh reicht um ein Altern mit Essen und Wärme in Würde zu genießen. Da aber das definitiv nicht reichen wird, müssen Einnahmequellen zur Sicherung der KünstlerInnen lukriert werden. Jedes Medium von Dropbox, GoogleDrive, Microsoft Skydrive, Harddisk, CDs, DVDs, Bluereays, USB-Sticks, Smartphone und Kameraspeicherkarten wird ein ganz wenig belastet und schon heißt es: "Hurra ist die Sicherung für die Künstlerinnen ist da!"

Liebe Autoren und Autorinnen,

laßt Euch (und uns) nicht von den Verwertungsgesellschaften über den Tisch ziehen - Direktvermarktung ist in Zeiten des Internets eine Alternative, die Euch uns KonsumentInnen näher bringt und die "Zwischenhändler" mit ihren immer monströser werdenden Verwaltungs- und Konsumentenbestrafungs-Apparaten obsolet macht.
Eine echte AutorInnen-Gewerkschaft, die nicht von den Medienkonzernen gekauft ist, als erster Schritt wäre mal toll.

The Oatmeal macht's vor, wie man als Kreativer/Autor mit Internet bzw. Technologie umgeht.

Die Schmarotzer melden sich wieder zu Wort.

Ich würde ja gerne wissen, ob Künstler von solchen Vereinen wirklich Geld bekommen?

Zu viele Systemparasiten sind unterwegs,

einerseits die AKM, die IG-AutorInnen, und zu schlechter letzt die Austro-mechana. Für die Filmwirtschaft gibts die VAPler, die GIS, die ORG, allesamt zuviele Systemparasiten. Würde man diese einzelnen Dachverbände zu einem Kültürverein, oder maximal 2, also einen für Musik, einen für Film zusammenfassen, wäre viel geholfen, um diesen Urheberparasitenwildwuchs etwas zu bereinigen, aber überall, wo SchlipsträgerInnen am Werk sind, werden die Gelder an ihresgleichen verteilt, anstelle den hart malochenden Künstlern zu überweisen. Von wegen nonprofit, die stopfen sich durch überbordene Verwaltungen selbst die Taschen voll. Diese Liste ließe sich beliebig auf andere Lebensbereiche ausdehnen. Freundschaft und Korruption hoch 5.

Gerne

zahle ich für die von mir erstellten dokumente auf google drive und dropbox. Hab ja vielleicht beim schreiben der dokumente musik gehört, die urheberrechtlich geschützt ist. Zwar über spotify wo ich sowieso dafür zahl, aber immerhin ist spotify ja auf meiner festplatte installiert, für die ich auch abgaben zahl weil ich darauf ja urheberrechtliches material haben könnte .

Bitte nicht vergessen, meinen flickr-pro account zu versteuern.

Ich steh darauf, meine eigenen Werke mehrfach zu bezahlen!

Was ist bloß los mit denen? In welcher Welt leben die denn?

<ironie> Als nächstes kommt dann wahrscheinlich eine Abgabe auf Papierblöcke .. da kann man ja Kopien von Texten anfertigen </ironie>
Wird es nicht langsam Zeit über etwas zeitgemäßere Methoden nachzudenken?

was kommt als nächstes? abgaben auf wohnungen und häuser, weil in diesen urheberrechtlich geschütztes material aufbewahrt werden könnte?

dieses material wird nicht nur aufbewart, bekannte könnten theoretisch en urheberrechtlich geschütztes werk aud ihre regal nehmen un ein paar zeilen daraus lesen, das würde bedeuten das diese zeilen nicht nur von ihnen genutzt wurden: sie ILLEGALER RAUBLESENLASSER

Diese Leute bekämpfen aktiv die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs in wichtigen Zukunftsbranchen. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um einen Angriff auf den allgemeinen Wohlstand und dessen Sicherung auch in Zukunft. Der Verfassungsgerichtshof sollte über ein Verbot dieser Organisation nachdenken.

ja wie soll denn dass gehen?

muss ich jetzt wenn ich mcih auf Dropbox anmelde meinen Pass hinschicken, damit Dropbox überprüfen kann ob ich aus Österreich bin und ob sie damit Abgaben zahlen müssen?

Vorallem wie ist das mit dem Gratis zur Verfügung gestellten Speicherplatz? 10 % von nix ist, ja genau NIX.

Die Konsequenz wird sein, dass die Angebote vercshwinden werden aus Österreich oder Österreicher einfach eine andere Adresse eingeben.

Die Idioten machen mich krank. Am Besten mal deren Laptops beschlagnahmen und mal schauen was sich da drauf alles so findet, bzw. auf den Laptops deren Kinder.

Nur mal so als Frage: Müssen Unternehmen (z.B. Rechenzentrum für die Raiffeisenbank) die Abgabe auch bezahlen?

und wenn der letzte Datenträger besteuert, der letzte Internetservice mit einer Gebühr versehen ist werdet ihr merken dass noch immer keiner eure Musik kauft.

aber dann leben sie leider schon gut von den gebühren.

.. und darum geht's ihnen ja wohl in Wirklichkeit.

Ich fordere Abgaben auf Kinderbuntstifte weil man mit denen ja auch geistiges Eigentum kopieren kann.
Ebenso muss man Papier, der gemeine Gehilfe des raubes von geistigem Eigentums, besteuern.

und Gehirne!!! was diese ständigen Ohrwürmer kosten müssen...

sowie kameras, brenner, scanner und drucker

fyi

da gibt es sie schon längst ...

Um die Sache endlich dicht zu kriegen ist es selbverstl. unerlässlich die Gebühr

auch auf Kabel auszudehnen, die die ganzen Daten von A nach B transportieren. Bzw transportieren könnTen, wobei dieser letzte Schritt entscheidend ist um konsequent zu bleiben. Damit sind USB kabeln, Netzwerkkabeln, Firewirekabeln, aber auch Stromkabeln (auch diese können daten übertragen) gemeint.

Folglich muss selbstverständlich der Datenverkehr auch per Wlan, BlueTooth, UMTS, GPRS, LTE, UKW, ... vergebührt werden.

Wenn man beispielsweise 10€/MB verrechnet (wir orientieren uns am Buchpreis) &dann noch Vernunft walten lässt, wenns um die Auszahlung der eingenommen Gelder geht, d.h. also eine kunstnahe Fachkommision bildet, die die Beziehungsberechtigten ermittelt, dann kann das schon ein historischer Schritt zur Gerechtigkeit sein!

bitte sarcasm tags nicht vergessen, sonst fordert die contentmafia das demnächst wirklich.

daneben

auf meiner dropbox liegen kopien der wichtigen daten und eigene Fotos. wollen die dafür bitte geld?
ich mein sind wir uns ehrlich - wer hat heute noch viel musik oder filme auf der eigenen platte? geht eh alles via youtube. da sollen die erfolgslosen künstler doch einfach dort mal anklopfen.

die erfloglosen bekommen eh nix, nur die etablierten

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