Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Val d'Isere - In Beaver Creek spielte der US-Amerikaner Ted Ligety seine Stärke aus und fuhr den Sieg sicher nach Hause, in Val d'Isere lieferte Marcel Hirscher auf dem Weg zu seinem 13. Weltcuperfolg eine beeindruckende Vorstellung. Kein Weltcup-Riesentorlauf ist in dieser Saison wie der andere. Ligety sprach Sonntag eher von einem "Super-Slalom" denn einem Riesentorlauf. Hirscher konterte mit dem Verweis auf Beaver Creek, als man zwischen den Toren sogar in die Hocke gehen konnte.
Nicht ohne Grund wies FIS-Renndirektor Günter Hujara in der Mannschaftsführersitzung am Samstag darauf hin, dass sich die Kurssetzer an das Abkommen, im Riesentorlauf die Torabstände bei 25, 26 Metern auszulegen, zu halten haben, und nur in Ausnahmefällen auf 30 m erweitern können.
Suche nach dem Mittelweg
In Beaver Creek klagten die Techniker wegen zu großer Torabstände, in Val d'Isere die Riesentorlauf-Spezialisten wegen zu geringer. Der steile Hang und das enge Gelände lassen allerdings nicht so viele Möglichkeiten zu, muss doch eine Mindestanzahl an Toren untergebracht werden. Für das neue Material - Ski länger und schmäler, die Kurvenradien größer - war es allemal eine Bewährungsprobe, oder vielmehr die Athleten.
"Neutral betrachtet war sicherlich das hier das eine Extrem und Beaver Creek das andere. Das ist das Minimum, das andere ist das Maximum. In Beaver Creek hatten wir im zweiten Durchgang fast durchgehend an die 30 Meter Torabstände und sind zwischen den Toren teilweise in die Hocke gegangen. Das ist auch nicht okay. In Val d'Isere hätten es drei Meter Abstand mehr aber auch getan", gab Hirscher zu und meinte, der Mittelweg wäre das Beste.
Extreme Abstände
"Ich finde, so 25, 26, Maximum 27 m, da gehört das Riesentorlauffahren hin. Aber da spielen immer auch die persönlichen Interessen und Qualitäten mit, ob jemand seine Stärken mehr ausspielen kann oder weniger. Ich persönlich tue mir leichter, umso mehr es zusammenrückt. Ich verstehe Romed (Baumann/Anm.), dass er hier jammert. Ich verstehe aber auch mich, dass ich in Beaver Creek jammere", meinte der Titelverteidiger im Gesamt- und Disziplinweltcup.
Die extremen Setzungen in die eine oder andere Richtung sind möglicherweise auch dafür verantwortlich, dass alle Rennen bisher mit großen Abständen entschieden wurden. Hirscher hatte Sonntag mit 1,16 Sekunden Vorsprung auf den Deutschen Stefan Luitz und 1,42 auf Ligety gewonnen. In Beaver Creek lag Ligety 1,76 vor dem zweitplatzierten Hirscher. Zum Auftakt in Sölden fuhr der US-Weltmeister überhaupt in einer eigenen Liga.
"Meiner Meinung nach trennt es sich, wenn es schwierig ist, umso mehr", sagte Hirscher. Der nächste Riesentorlauf steht am Sonntag in Alta Badia auf dem Programm. (APA; 10.12.2012)
29-Jähriger will Karriere fortsetzen
Eingriff am Hüftgelenk des Slalom-Exweltmeisters
Der zweifache Gesamtweltcupsieger und Weltmeister steht immer wieder vor neuen Rätseln
Pinturault vergrößerte bereits Rennprogramm, Neureuther überlegt - Svindal, Ligety arbeiten an Schwächen
Deutscher Sieg im Lenzerheide-Slalom - Hirscher Zweiter und damit in allen Torläufen der WM-Saison auf dem Podest
Weltmeister zeigt Hirscher im Riesentorlauf erneut, wer der Boss ist - Schörghofer Vierter, Nösig Sechster
FIS-Renndirektor steht zu seiner Entscheidung die Teams einzubinden: "Deshalb haben wir den Athletensprecher installiert"
Svindal verzichtet auf einen Slalom-Start - Super-G beim Weltcupfinale in Lenzerheide nach schwerem Sturz von Klaus Kröll annulliert, Steirer operiert - Auch Damenrennen abgesagt: Kleines Kristall an Tina Maze
ÖSV-Läufer kracht in den Fangzaun und wird vom Helikopter abgeholt - Marcel Hirscher praktisch Gesamtweltcupsieger
Absage der Abfahrt von Lenzerheide beraubt Aksel Lund Svindal seiner wohl letzten Chancen. Kleines Kristall hat der Norweger trotzdem sicher
Die Herren starten in Lenzerheide mit dem ersten Speedbewerb - Die Disziplinentrophäe ist noch heiß umfehdet
Der bestrafte Kitzbühel-Favorit wurde offenbar tatsächlich von FIS-Funktionär zur Weiterfahrt aufgefordert
Marcel Hirscher siegt im 100. Versuch zum 17. mal und zum ersten Mal im Slalom von Kitzbühel
Von Zeit zu Zeit veröffentlicht die US-amerikanische Ski-Ikone Videos seiner Trainingseinheiten und Exkursionen. Wer Skisport mag, muss den Stoff lieben
Pietro Vitalini machte den Abflug, Kristian Ghedina die Grätsche und Hans Grugger seinen Frieden
Es herbstelt. Auf die heimischen Gletscher fällt Schnee - Marcel Hirscher, der amtierende Weltcupsieger, spricht über sein Leben
Der ehemalige Rennläufer Marco Büchel über die Vor- und Nachteile als Liechtensteiner und die missionarische Tätigkeit als Ski-Experte für ZDF
obwohl die letzten beiden riesentorläufe anscheinend grundverschieden waren, sind die beiden besten rtl-fahrer der letzten saison (und wohl der gegenwart) immer in die top drei gefahren, und es gab auch noch keinen anderen sieger. also könnens nicht so untypisch sein...
wenn nicht jeder Schwung wie der Klon des vorherigen Schwungs aussieht. Es sind immer die absoluten Top-Fahrer vorne, somit kann es ja nicht so verkehrt sein. Wie gesagt - ich find es auch interessanter anzuschauen, wenn die Fahrer etwas zu kämpfen haben.
Zuerst hat man mal eine Mindestanzahl an Toren die man unterbringen muss. Dann kommt zusätzlich auch noch der Mindestabstand dazu.
Dass die Läufe immer von wem anderen gemacht werden kommt dann auch nochmal hinzu.
Ich würde hier mal wirklich Grundsätze festlegen wie weit ein Tor min. und max im Riesentorlauf von einandern aufgestellt werden muss => abhängig von der Schneebeschaffenheit und dem Gefälle.
Weiters wird in der FIS so viel Geld verpulvert, da wird man sich doch ein paar Verantwortliche leisten können, die immer für die Kurssetzung zuständig sind, anstatt die Trainer dafür einzusetzen.
...sollte man denn die Kurzsetzung stärker standardisieren?
Hier "lamentieren" einzelne Sportler mit etwas unterschiedlichen Stärken und das Ziel einer FIS kann es kaum sein, es dem einen oder anderen "recht" zu machen.
Auch das Setzen durch die Trainer, das punktuell jeweils für einen kleinen Vorteil des "eigenen" Läufers sorgen kann, sehe ich nicht als strukturelles Problem, da sich der Effekt über die Saison ausgleichen sollte.
sondern um die Definition an sich. Was macht denn nun wirklich einen Riesentorlauf aus?
Es verschwimmen die Grenzen der verschiedenen Läufe. Manche Riesentorläufe gleichen einem Super-G andere wiederum sind fast schon ein Slalom.
In Zeiten wo das Ski-Material jährlich angepasst wird, sollte wenigstens eine gewisse Konstanz bei den Disziplinen gegeben sein.
Vielleicht hätte ich schon im ersten Posting erwähnen sollen, dass es mir um den Allgemeinzustand ging der Disziplinen.
Ich schaue gerne Slalom (aufgrund der Technik) und Abfahrt (aufgrund der Geschwindigkeit). Liegt vielleicht auch daran, dass ich mir sicher bin bei den beiden Disziplinen ohne Fehler im Ziel nicht anzukommen.
Super-G und Riesentorlauf ist für mich irgendwie weder Fisch noch Fleisch ;)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.