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vergrößern 689x682Die "Whistleblowing"-Plattform "tell.me" ist hier erreichbar.
Dubiose Geldflüsse an Parteien, umstrittene Ostgeschäfte und die Manipulation von Aktienkursen: Die Telekom Austria zeigte sich in den letzten Jahren nicht von ihrer besten Seite. Dieses Bild soll künftig der Vergangenheit angehören - das Unternehmen hat sich Sauberkeit verordnet. Dafür geht die Telekom neue Wege: Am Montag stellte sie ihre "Whistleblowing"-Plattform vor. Das Hinweisgeberportal ist über die Corporate Website telekomaustria.com erreichbar.
Ziel des "tell.me" genannten Systems ist es, "Mitarbeitern wie auch externen Personen die Möglichkeit zu geben, der Unternehmensspitze Informationen über Ungereimtheiten anonym zukommen zu lassen", wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärte.
"Studien zeigen, dass Whistleblowing in der Praxis die wichtigste Quelle für Information über Unregelmäßigkeiten ist. Deswegen sehen wir, neben anderen Informationskanälen, Whistleblowing als eine besonders gute Möglichkeit, um potenzielles Fehlverhalten im Unternehmen aufzudecken", erklärt Martin Walter, Compliance Officer der Telekom Austria Group, den Einsatz des neuen Systems.
Das System übermittelt die Informationen des Hinweisgebers über ein Formular an das Unternehmen, Dokumente können beigefügt werden. Die Lösung stammt vom deutschen Systemhaus Business Keeper AG und soll Anonymität garantieren. "Die Anonymität und der damit verbundene Schutz des Hinweisgebers sind oberste Priorität der Whistleblowing-Plattform", erklärt die Telekom Austria. Mitarbeiter können sie über das Intranet nutzen.
Neben der neuen Plattform hat die Telekom auch den "code of conduct", also die Verhaltensfibel, ausgebaut. Den Regeln zufolge sind etwa Spenden an Politiker oder die mediale Einflussnahme mittels Inseraten verboten. (sum, derStandard.at, 10.12.2012)
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Für die TA könnte es auch langsam ungemütlich werden, schließlich gibt es noch einige Geldflüsse die man erst mal erklären muss. Das sollte natürlich bestmöglich vorbereitet und glaubwürdig sein, sonst wird's peinlich und es wird tatsächlich noch wer verurteilt. Das kann's natürlich nicht sein.
Drum fragt man erst mal intern nach, was die Belegschaft weiss und was sie ggf. vor Gericht aussagen könnte. Was kein Vogerl über die Plattform zwitschert, das wird auch sonst niemand erfahren und man darf es verschweigen.
Die Chefetage vermutlich, die noch für fast jeden größeren Skandal verantwortlich war?
Aber eine gute Idee, um präventiv eine Vertuschungsaktion zu starten oder seine Verteidigung aufzubauen, noch bevor der Staatsanwalt die ersten Ermittlungen beginnt.
...ist gut!
Ich war in ähnlicher Firma beschäftigt.
Um einen Beurteilungsbogen für den Vorgesetzten korrekt ausfüllen zu können, war es notwendig, solche Felder auszufüllen:
Wie lange sind Sie in der Firma?
In welchem Bereich sind Sie tätig?
Technisch oder Verwaltung?
etc.
Jeder Dösel könnte sich zusammenreimen um wen (oder welche Gruppe von Leuten) es sich handelt.
"...Diese Bewertungen werden natürlich anonym behandelt..."
Zum Selbstschutz bewertest du
--> gar nicht
--> mit Sehr gut
Die Wahrheit traut sich keiner zu schreiben.
Mag sein das das hier behandelte Thema andere Anonymitätsvorkehrungen trifft, doch ich trau dem ganzen nicht.
*schüttel*
Stuhl
Dann sollte man aber auch die Kehrseite von anonymer Personenbewertung erwähnen...
Eine konstruktive Feedbackkultur wäre auf allen Ebenen die beste Lösung, das erfordert aber Offenheit. Leider wird dem zu wenig Wert beigemessen (oft vom Unternehmen).
...mir vorstellen, dass, wenn es auf beiden Seiten ehrlich zugeht, man eine konstr. Feedbackkultur zusammenbrächte.
Jedoch, wenn Bonusorientierung, Gemauschel, Buckelei, Denunziantentum etc. herrschen, lässt sich niemand auf ein ehrliches Feedback ein.
In einer so großen Firma bist du eine Nummer, und der Grüne- Tisch- Sitzer ist Gewinnoptimierer. Da gibt's keinen Platz für Querköpfe, die sind viel zu unbequem.
lg
Stuhl
Ohne dass ich mich selbst ueber ein anonymisierendes VPN, einen Proxy bzw. Tor schuetze wuerde ich niemals (sollte ich irgendwelche Infos haben) das Zeugs einfach so von zuhause aus auf eine Platform hochladen.
Wenn die TA es wirklich ernst mein, gibts sie zu den oben genannten Verfahren Hinweise bzw. Anleitungen.
Anleitung? Zum MediaMarkt gehen, einen Ge-Org (sorry für die Werbung) Internetstick für 39€ kaufen und man hat 2 Monate lang Zeit um 5GB an Infos hochzuladen. Alternativ sucht man sich ein offenes WLAN, beispielsweise am Bahnhof, und erledigt es dort.
Das ganze über's Firmennetzwerk abzuwickeln wäre mir auch zu heiß. Selbst wenn die TA nicht wissen möchte wer ich bin - wenn es um gröbere Straftaten geht ist auch die Exekutive daran interessiert, wer woher welche Infos hatte. Mit richterlichem Beschluss ist die Anonymität dann dahin, jeder hinterlässt irgendwo seine Spuren im Netz.
Das ist aber nur wirklich sicher wenn man einen neuen Computer auschliesslich für diese Aktion verwendet, evtl. geht auch ein Computer den man bereits für eine 2te Internetidentität ohne darauf je seinen real name verwendet zu haben (oder Aktivitäten getätigt die im Zusammenhang mit dem real name stehen).
Das stimmt natürlich. Der alte PC im Keller ist schnell neu aufgesetzt, für solche Zwecke würde ich sogar ausnahmsweise eine Raubmordkopie von Windows verwenden die nicht auf meinen Namen läuft. Fortgeschrittene ohne Elektroschrott im Keller richten sich dafür eine eigene Partition am Hauptrechner ein, oder setzen einen virtuellen PC auf.
Was bei einer Internetverbindung alles mitgesendet wird weiss ich aber leider nicht. Falls zusätzliche Hardware-Daten des Geräts übemittelt werden, dann könnte es mit der Anonymität selbst hier schwer werden.
bei der Telekom Austria, vllt. bekomm ich meine 12 € Servicepauschale zurück, schon 2 mal eingehoben worden, überraschend und mM nach ungerechtfertigt.
Kein Wunder, wenn Mio. zum "Lobbyieren" und Schmieren verschwendet werden, müssen halt die Kunden blechen.
Da hatte die "gute, alte Post" einen besseren, zwar langsameren Ruf als alles was so nachher aus ihr - zergliedert, ausgegliedert, erneuert, umgeschachtelt wurde, über Post AG, Mobilkom, Telekom, Aon, A1, ....
Ich weiß wohl, daß die "kleinen" Angestellten mit diesen Machenschaften nichts zu tun haben.
(Es gilt die Unschuldsvermutung).
geben sie uns doch bitte ehrlich, transparent und fair rückmeldung, wo's bei uns nicht stimmt; wir werden dann den verantwortlichen mitarbeiter/inne/n ordentlich den schädel waschen oder erforderlichenfalls ausreissen.
(deren haben wir ohnehin viel zu viele)
Als nächstes launchen die Herren,
* Man's Dorf Pulli
* Karl Heinz Grasser
* Wolfang Doktor Schüssel
ihre WB-Netzwerke. Anonymität - GARANTIERT.
In den meisten Fällen werden Hinweise in anonymen Briefkästen auf Isle of Man, etc. angenommen. Es wird auch Telefonnummern geben, wo diskret bis zu 60 Minuten auf Band sprechen kann.
GARANTIERT Anonym.
EADS arbeitet noch einem anonymen WB-Netzwerk in das worldwide Hinweise eingeworfen werden könne und die römisch-katholische Kirche besetzt ihre Beichtstühle ab sofort 24/7, 0-24 Uhr.
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