Drei Prozent mehr Gehalt für Werbung und Marktkommunikation

Auf Mindestgehälter - Zusätzlich ein freier Tag vereinbart - KV für 10.000 Beschäftigte abgeschlossen

10.000 Beschäftigte in der Werbung und Marktkommunikation in Wien können ab 1. Jänner mit einer Erhöhung der KV-Mindestgehälter um durchschnittlich drei Prozent rechnen, teilte die ÖGB-Teilgewerkschaft GPA-djp am Montag mit.

Die Lehrlingsentschädigungen werden um 3,1 Prozent erhöht, alle Beschäftigten der Branche erhalten zudem im Jahr 2013 einmalig acht Stunden Zeitausgleich, "der unter Berücksichtigung der betrieblichen Gegebenheiten zu konsumieren ist".

Anrechnung von Elternkarenzzeiten

Verbesserungen gibt es bei der Anrechnung von Elternkarenzzeiten: Für Geburten ab 1. Jänner 2013 werden bis zu zehn Monate der ersten Karenz auf Vordienstzeiten innerhalb der Branche und auf Vorrückungen in der Gehaltstabelle angerechnet. Die KV-Partner wollen die Verhandlungen für einen bundesweiten Kollektivvertrag forcieren. Unter den von dem KV Erfassten befinden sich auch zahlreiche journalistisch tätige Personen.

"Dieser Abschluss bedeutet eine Kaufkraftabsicherung", erklärte der Chefverhandler der GPA-djp, Karl Proyer. Das Ergebnis sei wirtschaftlich vertretbar und diene der Rechtssicherheit der Arbeitgeber, meinte Fachgruppenobmann Michael Himmer. (APA, 10.12.2012)

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