WAZ will Kosten um weitere 20 Prozent reduzieren

10. Dezember 2012, 09:57
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Keine Ende der Sparprogramme in Sicht: WAZ spart jetzt auch im Lokalen

Der Zeitungskonzern WAZ soll laut Berichten des "Kontakter" die nächste Sparrunde anvisieren. Trotz massiver Umstrukturierungsmaßnahmen und der Kündigung von 300 Mitarbeitern vor drei Jahren muss auch 2013 der Gürtel enger geschnallt werden.

Zwanzig Prozent der Kosten sollen eingespart werden, besonders die Lokalausgaben stehen auf dem Prüfstand. In einer ersten Maßnahme werden die Redaktionen der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" und der "Neuen Ruhr/Neue Rhein-Zeitung"zusammengelegt, ob die Weiterführung einzelner Regionalausgaben überhaupt noch Sinn macht, soll im Laufe des Jahres entschieden werden.

Neue Holding

Auch bei der Verwaltung sehen die Gesellschafter Einsparungspotential und wollen die derzeit 140 Tochtergesellschaften auf siebzig reduzieren. Zudem soll eine neue Holding gegründet werden, die auf die Bereiche Zeitungen, Zeitschriften, Druckgeschäft und Neue Medien konzentriert ist. (red, derStandard.at, 10.12.2012)

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