Australische Polizei warnt vor Apple Maps

10. Dezember 2012, 08:45

Stadt um 70 Kilometer versetzt - Bereits sechs gestrandete TouristInnen mussten gerettet werden

Die Unzulänglichkeiten von Apple Maps dürften mittlerweile hinlänglich bekannt sein - immerhin sah sich Apple nach der Vorstellung von iOS 6 einer regelrechten Welle an Spott und Empörung ausgesetzt. Ein aktueller Fall demonstriert nun, dass Fehler in solchen Karten Auswirkungen haben können, die weit über die Bezeichnung "kleines Ärgernis" hinausgehen.

Fataler Fehler

So hat sich die lokale Polizei der australischen Stadt Mildura nun eine offizielle Warnung vor Apple Maps ausgegeben. Grund dafür ist, dass Mildura dort um satte 70 Kilometer falsch eingezeichnet ist - und zwar mitten in einem Nationalpark. Mittlerweile habe man bereits sechs durch diesen Fehler gestrandete Personen retten müssen, so die Behörde. Diese seien zum Teil 24 Stunden lang ohne Essen und Wasser im Nichts gestrandet gewesen.

"Potenziell lebensbedrohlich"

Andere Betroffene hätten wiederum weite Distanzen zu Fuß zurücklegen müssen, um überhaupt Hilfe rufen zu können, gibt es in dieser Gegend doch kaum Mobiltelefonempfang. Dies in einer Umgebung, in der die Temperaturen auf bis zu 46 Grad Celsius ansteigen können, entsprechend spricht man auch von einem "potenziell lebensbedrohlichen Problem".

Kontakt mit Apple

Die Polizei von Mildura hat nach eigenen Angaben bereits direkt Kontakt mit Apple aufgenommen, um den Fehler so schnell wie möglich beheben zu lassen. Eine Stellungnahme von Apple gibt es bislang nicht.

Konsequenzen

Die Schwierigkeiten mit dem eigenen Kartenservice hatten in den letzten Monaten bereits zu einer offiziellen Entschuldigung durch Firmenchef Tim Cook geführt. Zudem soll es in diesem Zusammenhang zu internen Streitigkeiten gekommen sein, die den endgültigen Ausschlag für den Abgang von iOS-Entwicklungschef Scott Forstall gegeben haben sollen. (red, derStandard.at, 10.12.12)

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"Aaaaapple, Aaaaaple bis in den Tod" für fanatische Fanboys/girls

;-)

Bezüglich Google Maps und Internetverbindung:

In Google Maps gibt es die Möglichkeit, einen Kartenausschnitt aus beliebigen Region offline verfügbar zu machen:

http://derstandard.at/133963922... ndy-nutzen

Hier eine einfach Anleitung:
http://createordie.de/cod/news/... 63431.html

Man kann somit z.B. eine Fläche vom Süden Vorarlbergs bis vor München und von St. Gallen (Schweiz) bis knapp vor Innsbruck offline nutzen ...

Mit Android Handys hätten die Australier somit einen beachtlich große Fläche auch ohne Datennetz nutzen können - für den Notfall ...

In Ovi Maps gibt es die Möglichkeit, ...

... einen Kartenausschnitt von ganz Australien offline verfügbar zu machen, oder von der ganzen Welt wenn genug Speicher an Board ist. Und das bereits in einem Symbian System. Und da sind die Städte auch noch am richtigen Fleck!
Aber wer will schon ein Nokia Handy mit einem alten OS, HD Kamera, HDMI Anschluss, UKW Sender, Samba Client, usw. wenn man ein Apferl haben kann?

Okay ich hatte mich vermutlich undeutlich ausgedrückt. Ovi Maps ist eine Offline Navigation, bei dieser Software lädt man das Kartenmaterial von beliebigen Ländern in sein Handy - so, wie man es bei herkömmlichen Navis üblich ist.

Da Google Maps jedoch genau das Gegenteil ist, wird für dessen Benutzung eine aktive Internetverbindung vorausgesetzt. Aber für den Notfall kann man sich wie oben beschrieben einen gewissen Ausschnitt offline verfügbar machen/downloaden.

Ich habe auf meinem privaten Androiden NAVIGON-EU App drauf. Aber nicht jeder zahlt zw. 50-90 EUR für eine offline Navigations-App. Google's Navigation dagegen ist praktisch auf jedem Android-Handy vorinstalliert, bzw. *gratis* wenn man es so will ...

Genau DAS hab ich auch gedacht.

hat apple sich den fehler schon patentieren lassen?

Anscheinend nicht ......

Police warn of safety concerns from Google Maps

http://au.news.yahoo.com/technolog... ogle-maps/

Nein.

Aber der Fehler ist bereits behoben. Seit gestern.

Konkret war es so, dass die Stadt Mildura hieß, und mitten im Nationalpark auch ein "Mildura Rural City" ist, also zwei Orte, die gleich heißen.

Somit, wie: Stadt New York und das Cafe um die Ecke, das Cafe New York heißt.

Es wurde nun ausgebessert, wenn man nach Mildura sucht, dann auch wirklich die Stadt kommt.

Natürlich liegt der Fehler bei den Australiern, wie können die auch zwei Städte fast gleich benennen. Da kann doch Apple nichts dafür.

Naja, die Redaktion hat es getestet und bekam es noch immer falsch angezeigt.

Und warum sind die Leute dort fast verhungert/verdurstet wenn dort eh auch eine Stadt war?

Steht bei den Apple Maps auch etwas wie:

"Walking directions are in beta. Use caution – This route may be missing sidewalks or pedestrian paths."

Haben

die Apfelkarten villeicht dafür Atlatis schon auf drauf, dann werd ich mir auhc mal ein Obst-Navi kaufen.
Und wenn interessiert schon eine Statd in Aus-tralien ? eh nur Touristen und Landbesetzter, die Aborigines hams da ja schon längst ausgesiedelt.

Könnten Sie bitte mal versuchen das ganze in zumindest halbwegs korrekten Sätzen zu argumentieren? Das ist ja unfassbar ....

naja

Sie können Sätze nicht von Buchstaben unterscheiden, die Sätze sind ja richtig formuliert, aber bei meiner 25 Jahre alten Tastatur wollen die Tasten nicht mehr so richtig... können Sie mir eine zu Kaufnachten schenken ?

Natürlich ist der moderne Bürger von heute mit seinen smarten Mobiltelefon und/oder Tablet unterwegs.
Aber trotzdem ist eine klassische Land- und Straßenkarte noch immer die bessere Lösung wenn man in fremden Ländern unterwegs ist.
Back to old school maps!

hmmm naja, auch wenn ich ihrer Auffassung sehr gut folgen kann und dies auch im Selbstversuch gemacht habe hat die technische Navigation doch so seinen Reiz (Verlaufen - GPS - Karte - Weg finden)

Ach du heilige SCH€I$$E!!!

Hoffentlich benutzt der Weihnachtsmann nicht Apple Maps... ;)

naja die bewohner von irgendeinem winzigen dorf mitten im nichts werden sich freuen wenn sie die geschenke für eine grössere stadt bekommen...

hab grad nicht die zeit um alle 7 seiten durchzulesen, aber ich frag mich, ob vögelchen schon die australische polizei als inkompetent und dumm hingestellt hat.

Ne, der ist anscheinend am Weg hierher verloren gegangen.

Da sieht man's wieder:
Auch Apple Maps haben ihre Vorteile.

ok danke, dann spar ich mir die restlichen seiten.

apple...

hat sicher ein patent auf falsche karteneinträge....

Peinlich.

Für Apple, UND für die Touristen...

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