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Es ist eine weite Reise von La Paz bis Curahuara de Carangas. Zahlreiche Touristen fahren trotzdem in die Stadt, um diese einmalige Kapelle zu sehen. Errichtet wurde der Sakralbau 1608 mit dem Ziel, die indigene Bevölkerung dazu zu bewegen, zum römisch-katholischen Glauben zu konvertieren und um ihnen die Bibelgeschichte zu erklären.
Von außen wirkt die Kapelle klein und unscheinbar. Die wahre Pracht zeigt sich erst, wenn die Türen aufgehen und die reich bemalten Innenräume sichtbar werden. Der gesamte Innenraum wurde von einheimischen Künstler ausgestattet, die mit ihren Malereien nicht nur die neue Religion der Conquistas verewigten sondern auch zahlreiche Symbolen der indigenen Welt. Das Paradies etwa ist ein Abbild des bolivianischen Tieflandes mit tropischen Pflanzen und Tieren und nicht, wie in der christlichen Welt, eine himmlische Wolkenwelt. Die dargestellten Engel symbolisieren alte Götter, einige der wichtigsten Gottheiten der Inkas werden durch christliche Symbole und Darstellungen transportiert. Neben dem Paradies gibt es Malereien vom letzten Abendmahl und vom jüngsten Gericht. In der Kapelle befindet sich die Statue von Santiago de Curahuara de Carangas, des Stadtheiligen. Er symbolisiert den Donnergott Illapu, der bei der Schlacht der Inka gegen die Spanier in Cuzco laut Inka-Legende in die Haut Santiagos geschlüpft sein, um den Spaniern bei ihrem Kampf zu helfen.
Durch das trockene, kühle Klima haben sich die Malereien über vier Jahrhunderte gut erhalten. Heute ist die Kapelle, die Platz für etwa 200 Menschen bietet, vor allem ein beliebter Ort für Trauungen oder Taufen. Die Stadt Curahuara de Carangas liegt Department Oruro, etwa 260 Kilometer von La Paz entfernt. (red, derStandard.at, 10.12.2012)
Ganz La Paz wählte unter zahlreichen Teilnehmern die schönsten Masken aus. Pepino, Ch'uta und Cholita sind offizielle Repräsentanten des Karnevals in La Paz
Die größte Salzwüste der Welt liegt in Bolivien. Cornelia Brunner hat die Region mit dem Jeep erkundet
Bis zum letzten Moment war es nicht sicher, ob Eva und Gerald einen Flieger nach Österreich bekommen - aber alles der Reihe nach
Potosí müsste eigentlich eine reiche Stadt sein, hätten nicht die Spanier das ganze Silber ausser Landes geschafft
Da reden nämlich die Kirchenbauarchitekten den Pfarrern ein, dass man nicht gleich, wenn der Bau fertig ist, Kust in der Kirche braucht. Das kann man ja auch viel später noch ....
... und so bleiben moderne Kirchen kahl. Den später möchte keiner mehr für die Kust auch noch spenden.
kann man ja eine Ausnahme machen und gegen die eigene heilige Schrift verstoßen. Oder so.
Katholizismus und Christentum sind halt zwei grundverschiedene Dinge. Hilft nur austreten.
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