AIG verkauft Flugzeugleasing-Sparte

10. Dezember 2012, 08:30

Der US-Versicherer AIG verkauft seine Flugzeug-Leasingsparte ILFC zum größten Teil an eine Investorengruppe aus China

Der US-Versicherer AIG verkauft seine Flugzeug-Leasingsparte ILFC zum größten Teil an eine Investorengruppe aus China. Bis zu 90 Prozent der Anteile gingen an ein chinesisches Konsortium, das vom New China Trust geführt werde, teilte AIG am Sonntagabend mit. Die Investoren würden 80,1 Prozent von ILFC für 4,23 Milliarden Dollar übernehmen. Sie hätten zudem eine Option auf weitere 9,9 Prozent der ILFC-Aktien.

Der Versicherungskonzern erklärte, er wolle mindestens zehn Prozent der Anteile an ILFC behalten. Die Zentrale der International Lease Finance Corp (ILFC) werde in Los Angeles bleiben. Das Unternehmen verfügt über mehr als 1.000 Flugzeuge und ist einer der größten Kunden der Flugzeughersteller Boeing und Airbus. (APA/Reuters, 10.12.2012)

Share if you care
6 Postings

was? jetzt schon? nachdem aig der größte bailout in der geschichte der menschheit in den enddarm geblasen wurde?

und der amerikanische staat ein gutes geschäft mit dem verkauf der aktien gemacht hat?

ja, auf kosten seiner bürgen, die das bezahlt haben - ganz großes kino.....und wer noch immer glaubt "kapitalertrag" wäre ein geschäft und kein diebstahl, wer noch immer glaubt, daß geld arbeiten kann, hat halt das system nicht durchschaut, und nicht erkannt, daß jeder cent zins, und jeder cent dividende/kursgewinn von irgendjemanden ERARBEITET und ABGEFÜHRT werden muss, dem dieser betrag dann fehlt - meist von allen, die noch für ihr geld arbeiten

der amerikanische staat hat mit steuergeld (aka geld der bürger) aig vor dem untergang gerettet. danach hat er die aktien des unternehmens mit gewinn verkauft, und könnte also, einmal ganz simpel gerechnet, den bürgern steuererleichterungen in derselben höhe gewähren - den gewinn also an seine bürger weitergeben, womit diese dann auch von der aktion profitiert hätten. dass das nicht passiert, ist die schuld des staates, nicht des unternehmens.
und das system nicht durchschaut haben leute wie sie, die nicht verstehen, dass das banken- und kapitalsystem den sinn hat, fristen- und kapitaltransformation durchzuführen und das sinnvoll und notwendig ist.

hätte, könnte, wäre, wari - im endeffekt ist folgendes passiert:

die verluste wurden sozialisiert, die gewinne wie immer privatisiert - und das war der ganze zauber....

und auch das geld für den kursgewinn ist, entgegen deiner grundanahme, nicht am baum gewachsen sondern wurde von vielen fleissigen händen erwirtschaftet, um dann in richtung kapitalhalter umverteilt zu werden.....

ihre kommentare zeugen von einer profunden unkenntnis der finanzmärkte. kursgewinne haben an der börse nur sehr wenig mit den tatsächlich erwirtschafteten zahlen zu tun - tatsächlich ist es so, dass selbst hohe gewinne zu kursVERLUSTEN führen können, wenn die investoren mehr erwartet haben. es hängt also zu einem gutteil von erwartungen ab, wie sich der kurs entwickelt, und viel weniger von den "fleißigen händen", als sie glauben.

ihre kommentare sind ziemlich substanzlose phrasendrescherei; die mühe, sich mit dem einzelnen fall zu beschäftigen, sparen sie sich einfach und geben stattdessen ein paar stehsätze von sich.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.