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Sie soll allein an allem schuld sein: Die Leiterin des Referates 8/02 " Budgetangelegenheiten" im Amt der Salzburger Landesregierung, Monika R. Nach Darstellung von Landesfinanzreferenten David Brenner (SPÖ) habe die Sachbearbeiterin im Alleingang rund 340 Millionen Euro mit riskanten Fremdwährungs-Swaps verspielt. Gedeckt habe sie die Verluste mit gefälschten Unterschriften und Protokollen.
Vor Auffliegen des Desasters war die 45-Jährige - für sie gilt die Unschuldsvermutung - nur Insidern bekannt. Die gebürtige Oberösterreicherin wird als fleißig und top-informiert beschrieben.
Unklar ist übrigens nicht nur die Motivation für ihr Handeln, sondern auch Monika R.s aktueller beruflicher Status: Obschon angekündigt wurde, dass sie fristlos entlassen worden sei, war sie am Sonntag auf der Landeshomepage noch als Referatsleiterin zu finden. (neu, DER STANDARD, 10.12.2012)
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... Referatsleiter auf:
http://www.salzburg.gv.at/dienstste... /20802.htm
Was die operative Tätigkeit der Veranlagung mit der planenden der Budgetierung in ein und derselben Hand verloren hat, entzieht sich auf den ersten Blick dem unkundigen Verstand.
Aber in Tirol ist es genauso:
https://portal.tirol.gv.at/TirolGvAt... 0736&cid=1
Vielleicht wäre es an der Zeit, die beiden Funktionen zu trennen?
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