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Caracas - Venezuelas Präsident Hugo Chávez (58) hat einen Rückfall in seiner Krebserkrankung bekanntgegeben. Die Ärzte hätten "einige frische bösartige Zellen" entdeckt, sagte der Staatschef am Samstag in Radio und TV, bevor er zu einer neuen Operation nach Kuba zurückkehrte. Zu seinem Nachfolger bestimmte er seinen Stellvertreter Nicolás Maduro. Im Fall seiner Arbeitsunfähigkeit werde Maduro laut Verfassung bis zu Neuwahlen amtieren. "Sie wählen Maduro zum neuen Präsidenten, wenn Sie nach meinem Gefühl gehen möchten", fügte er hinzu.
Vom Busfahrer zum Kronprinzen von Hugo Chávez - die Karriere von Nicolás Maduro ist beachtlich. Immer lästerte die bürgerliche Opposition über den fehlenden Universitätsabschluss des großgewachsenen Mannes, über seine rüde Sprache und die legeren Klamotten. Doch Maduro bewies, dass er andere Qualitäten besitzt: eine ungezwungene Art, politische Durchsetzungsfähigkeit und vor allem Loyalität.
In den letzten eineinhalb Jahren war Maduro, der am 23. November 50 wurde, in den wichtigen Momenten stets an der Seite des Präsidenten. Die Freundschaft der beiden ist aber schon viel älter. Kennengelernt haben sie einander nach Chávez' gescheitertem Putsch 1992. Maduro war damals Busfahrer, sozialistisch-maoistischer Gewerkschaftsführer, Hobby-Baseballspieler und wegen seiner kräftigen Statur auch ab und zu Bodyguard politischer Gesinnungsgenossen.
Zusammen mit seiner neun Jahre älteren Frau, der späteren Parlamentspräsidentin Cilia Flores, besuchte Maduro Chávez im Gefängnis. Gemeinsam schmiedeten sie Pläne für ein sozialistisches Venezuela. Die Sympathie war gegenseitig, doch im Gegensatz zu vielen anderen Weggefährten, die sich später mit Chávez überwarfen, ergab sich Maduro widerspruchslos der Führerschaft des acht Jahre älteren Offiziers.
Im Kielwasser der chávistischen Revolution wurde Maduro ins Parlament gewählt und avancierte 2005 zum Parlamentspräsidenten. War der Sprössling einer Arbeiterfamilie in seinen Jugendjahren für ausschweifende Rockpartys und stetes Zuspätkommen bekannt, zeigte er als Parlamentspräsident plötzlich Strenge: Die Abgeordneten verdonnerte er zur Stechuhr, wer zu spät kam, musste Strafe zahlen. Das trug ihm den Spitznamen "der Oberlehrer" ein. Zugleich tolerierte er den Nepotismus seiner Frau, die dutzende Verwandte auf die Gehaltsliste des Parlaments setzte. Ein Prozess gegen das Paar wegen ungerechtfertigter Bereicherung wurde eingestellt.
2006 machte Chávez Maduro zum Außenminister. Nach seiner Wiederwahl im vergangenen Oktober, offenbar schon die neuerliche Krebsdiagnose ahnend, ernannte er ihn zum Vizepräsidenten, dem verfassungsgemäß die Nachfolge zusteht. Maduro, der an Asthma leidet, liebt riesige Sandwiches und ist Anhänger des indischen Gurus Sai Baba. Seine Position im System wird auch durch seine Frau gestärkt, die seit kurzem Generalstaatsanwältin ist. (Sandra Weiss, DER STANDARD, 10.12.2012)
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Pedor Casaldaliga, Jon Sobrino oder Christoph Albrecht, wie es über viele Jahrzehnte in America Latina zugegangen ist.
Dagegen ist die Ausbeutung von Geringverdienern und Leiharbeitern ein Lercherl.
Übrigens, die genannten sind alle Jesuiten und Befreiungstheologen, gehören also nicht zu Ratzis neoliberaler Community.
Ist doch nichts gegen Obama
http://www.americanthinker.com/blog/bowi... 20King.jpg
der war zwar in kuba zugange, aber sicher nicht exklusiv, und seine species hat auch heute nachfolger, die erpicht auf die restauration der alten verhältnisse sind, und sie haben einfluss in höchsten kreisen.
In ein paar Jahren ist es soweit.
Die Chinesen werden natürlich alles übernehmen, ich weiß! Oder die Russen! Beide werden nichts Besseres zu tun haben, als ihre Raffinirien so umzurüsten, dass sie auch das schwefelreiche Öl Venezuelas so leicht verarbeiten können wie das schwefelarme vom Golf. Die paar Milliarden ist internationale Solidarität schließlich unter Brüdern wert!
Oder haben wir hier nur eine besondere Form des Wahlbetrugs vorliegen: Der alte todkranke Präsident erzählt dem Wahlvolk, er sei gesund, heimst die Stimmein und tritt ab. So kann der Nachfolger bequem ins Amt kommen, ohne sich einer Wahl gestellt zu haben.
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