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Wir lieben die Franzosen für ihr Talent, so ziemlich alles in Delikatessen zu verwandeln, was vier Beine hat und kein Tisch ist. Umso mehr verwundert, was vergangene Woche auf der Titelseite von Le Monde zu lesen war: Ausgerechnet Frankreich wird seit geraumer Zeit von einer Wildschwein-Invasion beängstigenden Ausmaßes heimgesucht, die Jäger erklären sich für machtlos.
Bei Teutates! Die wandelnden Festtagsbraten scheinen jeden Respekt vor den Galliern verloren zu haben: Einmal wird ein Juweliergeschäft am helllichten Tag von einer Rotte Wildschweine verwüstet, dann sorgen sie im Zentrum einer Provinzstadt für eine ausgewachsene Panik oder wühlen sich unter den Sicherungszäunen einer TGV-Hochgeschwindigkeitsstrecke durch, worauf sie prompt überfahren werden - nicht ohne selbst dabei massive Schäden anzurichten. Allein 2009 gab es 26.000 Kollisionen mit Wildschweinen im Straßenverkehr.
Nun vermehren sich Wildschweine vielerorts stärker als bisher, auch in Österreich. Dass sie aber ausgerechnet im Heimatland von Asterix und Obelix so massiv überhandnehmen können, ist doch bemerkenswert.
Nobeljuwelen, Hochtechnologie, Autos: Es sieht ganz so aus, als ob sich die Wildschweine gegen alles verschworen hätten, was Frankreich einmal groß gemacht hat. Ein Schluck vom Zaubertrank wäre jetzt dringend nötig. (Severin Corti, DER STANDARD, 10.12.2012)
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Das geht nicht so einfach. Wildschweine sind in aller Regel intelligenter als Jäger. Auch müsste man bei intensivierter Jagd eine Bestandreduzierung der Weidetiere (Rinder, Pferde) befürchten. Sehen ja wie Wildschweine aus und lassen sich leichter abknallen.
Stimmt.
Wildschweine geben keine Trophäen mit denen man prahlen kann.
Deshalb kommt die Gruppe, die auf ein striktes Jagdrecht pocht auch ihrer Pflicht nicht nach, die mit diesem Recht einhergeht.
Deshalb sollte man in Europa das Jagdrecht reformieren und den Abschuss von Wildschweinen zum Allgemeinrecht erklären.
Nicht nur in Frankreich richten Wildschweine beträchtlichen Schaden an.
Man errechnet, daß Durchschnittsösterreicher INSGESAMT, also seit Tschernobyl über 30 Jahre kumuliert, eine Zusatzexposition von 1 Millisievert erhalten haben, bei einer NATÜRLICHEN Exposition von je nach Region 0.8 - 2.5 mSv pro Jahr, die Mehrbelastung sich also im Bereich von 1/20 - 1/40 der natürlichen Dosis bewegt.
Ich selbst esse sehr gerne Schwammerl und Wild und mußte mich aus beruflichen Gründen jahrelang einer jährlichen Inkorporationsmessung unterziehen, bei der NIEMALS relevante Spuren von Radiocäsium gefunden wurden.
bin veganer 4er ordnung - ich friss nix das einen schatten wirft;-)
aber im ernst - ich würd mich inzwischen doch recht stark dafür aussprechen, daß nur mehr menschen fleisch essen, die auch bereit sind die tiere eigenhändig umzulegen und die führung durch einen schlachthof eine pflichtveranstaltung für sämtliche schulklassen wird, weil das ganze inzwischen doch recht existenzgefährdende ausmaße annimmt
die jagd an sich völlig unsinnig, man soll doch die natur alles selber regeln lassen etc.. so liest man hier immer wieder in den foren.
aber kaum geht es ans eigene leder bzw. auto oder geld, wird nach den jägern geschrien...
halali!!
einfach hunde im garten laufen lassen. wenn sich die ferkel unter dem hochsicherheitszaun dürchwühlen, werden sie beim spielen am genick gepackt und getötet. man trägt sie dann in den wald und deponiert sie beim fuchsbau.
'
Hehe, späte Rache...!
;-)
Der natürliche Freßfeind des Wildschweines ist der Wolf. Wer den Wolf jedoch ausrottet, darf sich über die Wildschweinplage nicht wundern. Und das Wildschwein ist viel zu intelligent, als dass es sich vom menschlichen Jäger jemals im Bestand kontrollieren lässt. Die Ferkel haben ja sogar durchschaut, dass sie vor Jagdgesellschaften am besten in menschliches Siedlungsgebiet flüchten. Wo nicht geschossen werden darf.
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