Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Banken müssen Vollmacht prüfen, sagt Lukas Aigner.
STANDARD: Wie sind Derivate-Verluste wie in Salzburg möglich?
Aigner: Die Produkte sind hochkomplex, vor allem wenn hinter den Optimierungen zahlreiche Einzelelemente wie Fremdwährungs- und Zinsoptionen stehen. Wenn die Positionen ins Minus kommen, arbeiten die Banken oft Restrukturierungen aus, um die Verluste zu kompensieren. In der Regel wird dann immer mehr Risiko genommen, um das Minus aufzuholen. Das ist, wie wenn man den Einsatz im Kasino verdoppelt.
STANDARD: Kann es sein, dass die Bank nur mit einer einzelnen Person Kontakt hat?
Aigner: Die Bank hat erhöhte Sorgfaltspflichten. Sie muss prüfen, ob der Ansprechpartner vertretungsbefugt ist und im Rahmen seiner Vollmacht handelt. Wenn sie wissen hätte müssen, dass das Organ vis-à-vis nicht im Rahmen der Befugnis tätig ist, kann sie wegen Beitragstäterschaft belangt werden. Deshalb ermittelt die Staatsanwaltschaft auch im Falle des Linzer Franken-Swaps gegen die Bawag. Die Bank kann sich nicht blindstellen.
STANDARD: Ist es glaubwürdig, dass ein Land bei Verlusten in dieser Größe nicht informiert wird?
Aigner: Ich kann nur abstrakt sprechen. Bei den Gemeinden ist der Gemeinderat zuständig, exekutiert werden die Geschäfte vom Bürgermeister. Die Banken haben oft verlangt, dass für die Abwicklung der Derivate Subvollmachten ausgestellt werden. (Andreas Schnauder, DER STANDARD, 10.12.2012)
Lukas Aigner (38) ist Finanzexperte in der Kanzlei Kraft & Winternitz.
Schwarze Anliegen müssen ausverhandelt und grüne No-Gos aus dem Weg geräumt werden
Parteipräsidium beschloss Partner für Koalitionsverhandlungen - Entscheidung der Grünen fällt Mittwochabend
Koalitionsgespräche mit ersten inhaltliche Verhandlungen von ÖVP, Grünen und Team Stronach gestartet
"Schattenportfolio" um zwei Drittel verkleinert - Plus auf 97 Millionen angewachsen - Risiko der Geschäfte konnte deutlich reduziert werden
ÖVP-Chef will aber keine Rückschlüsse auf Bundesebene ziehen
SPÖ muss auf Standfestigkeit der Grünen hoffen
Disziplinarverfahren gegen den Leiter der Finanzabteilung läuft weiter
380-KV-Leitung, Murkraftwerk und leistbares Wohnen als Verhandlungsthemen
Salzburgs Grüne akzeptieren die Vorgabe der ÖVP und verhandeln auch mit dem Team Stronach die Bildung einer Dreierkoalition. Die Stronach-Leute selbst wollen sich aber nicht endgültig binden. Es gebe auch andere Optionen, lassen sie die Schwarzen und Grünen wissen
Zweite Gesprächsrunde folgt - Parteipräsidium soll am Montag beschließen, wer zu konkreten Koalitionsverhandlungen eingeladen wird - Verhandlungsstart mit 16. Mai fixiert
Parteispitze fürchtet Aufwertung des Team Stronach
Keine Änderung der Mandatsverteilung - 490 Wahlkarten wurde ausgezählt
Astrid Rössler wird dem Landesausschuss heute Abend Gespräche mit ÖVP und Team Stronach empfehlen - Zustimmung offenbar nur mehr Formsache
Grüne und FPÖ mit einem Mandatar mehr
Parlamentsklubchef Lugar will auch im Bund in die Regierung - am liebsten gemeinsam mit den Grünen
Rauch: "2013 schon jetzt das Jahr der ÖVP" - SPÖ: Verluste auf Finanzskandal zurückzuführen
In Salzburg sollen am Donnerstag Detailverhandlungen für neue Regierung starten
Gutachten schließt Fälschung auf Bankvollmacht aus
Die ÖVP verhandelt mit den Grünen, spricht aber auch mit der SPÖ und dem Team Stronach
Vollmacht von ÖVP-Politiker Eisl aus 2001 aufgetaucht - Ex-Finanzlandesrat hatte riskante Spekulationsgeschäfte in seiner Amtszeit bisher zurückgewiesen
Die Stadt Salzburg wird grün regiert, im Land wird noch verhandelt
Salzburger Landtag beschließt zum Abschluss des Finanz-U-Ausschusses Minimalkonsens
ÖVP und SPÖ unterbreiten Koalitionsvorschläge ohne den jeweils anderen
Dass Almbauern Förderungen zurückzahlen, kann sich Salzburgs ÖVP-Chef Wilfried Haslauer nicht vorstellen
ÖVP schafft trotz Verlusten Platz eins, SPÖ verliert extrem, Grüne mit Rekord-Zugewinn auf Platz drei, FPÖ trotz Plus nur Vierter, Stronach drinnen
Diese Wahnsinnsgeschäfte und Zockereien müssen von der realen Bankgeschäften komplett entkoppelt und kontrolliert werden. Unverantwortlich, dass mit Steuergeldern Casinomässig gesielt und verspielt wird.
Diese Casinobanken muss die Politik an die Kandarre nehmen. aber solange Merkel mit der Deutschen Bank und deren Tochtergbanken die erfolgreichste Zockergemeinde vertritt, wird sich nix ändern. Die Politik muss eingreifen und zumindest für die ms trades Steuer verlangen.
MIKE LIELACHER zum finanzexperten des landes salzburg machen und mit umfassenden vollmachten ausstatten.
entweder wird salzburg wieder hochweiß oder sie müssen die stadt an die chinesen verkaufen und jedem einwophner eine mozart perücke aufsetzen.
sonst wären die Casinos schon längst pleite
Die kleingedruckten "Spielbedingungen" liest ja keiner durch, was man auf ein Plein usw. setzen darf.
Nur in der Politik herrscht, was Geld betrifft totale Narrenfreiheit und eine Blauäugigkeit, die man eher mit Blödheit beschreiben muß.
Salzburg ist der Beweis.
Ha,ha,ha, aber zum Zeitpunkt der "Investitionszockereien" natürlich noch nicht...
Diese weltweiten Wettsysteme mit Geldprodukten, die meist garnichts an realen Werten innehaben, gehört unterbunden, das ist Glückspiel. Also : Regulieren aber subito, ein aufruf an die Politik, dieses System, so wie es jetzt entfesselt weiterhin agiert, bringt uns um.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.