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Wien - Alfons Mensdorff-Pouilly sei "der Mann mit dem Eurofighter-Geld", behauptet der grüne Abgeordnete Peter Pilz. "Auch Mensdorff war ein Geld-Briefträger" in der Eurofighter-Affäre, lautet der Vorwurf von Pilz. Mindestens 2,4 Millionen Euro sollen von EADS Deutschland an eine Firma des im Burgenland ansässigen Lobbyisten geflossen sein. Vom britischen Rüstungskonzern BAE Systems seien insgesamt 12,6 Millionen Euro an eine Mensdorff-Firma geflossen. In der Eurofighter-Causa werde Mensdorff derzeit aber nicht als Beschuldigter geführt, erklärt die Staatsanwaltschaft.
Ab Mittwoch muss sich Mensdorff-Pouilly im Wiener Straflandesgericht in einem Geldwäscheprozess verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 59-Jährigen vor, dass er von BAE Systems Millionen zu Bestechungszwecken erhalten habe, um damit Beschaffungsvorgänge in Zentral- und Osteuropa zugunsten des britischen Rüstungskonzerns zu beeinflussen.
Für Mensdorff geht es um bis zu fünf Jahre Haft, der Prozess ist vorerst auf zehn Verhandlungstage anberaumt. Für die Staatsanwaltschaft könnte es schwierig werden, dem Lobbyisten ein strafbares Verhalten nachzuweisen: Das Rüstungsunternehmen BAE Systems dürfte kaum an einer Aufklärung der inkriminierten Vorgänge interessiert sein. Der Konzern hatte 2010 gegen die Übernahme von Bußzahlungen von umgerechnet 326 Millionen Euro die Einstellung sämtlicher gegen ihn anhängiger Verfahren in Großbritannien und den USA erwirkt.
Davon profitierte auch Mensdorff-Pouilly, der zu diesem Zeitpunkt in London in U-Haft saß und - nachdem die Ermittlungen in England gegen ihn fallengelassen wurden - im Nachhinein von der britischen Justiz eine Haftentschädigung von 430.000 Euro zugesprochen bekam.
Wichtige Zeugen sind nicht mehr greifbar: Timothy Landon, ein ehemaliger Geheimagent, der Mensdorff die Rutsche zu der Geschäftsverbindung gelegt haben soll, ist bereits 2007 an Lungenkrebs gestorben. Josef Bernecker, ehemaliger Chef der österreichischen Luftwaffe, der im Ruhestand in Mensdorffs Wiener Büro einen Schreibtisch hatte, ist im Vorjahr verstorben. (APA/red, DER STANDARD, 10.12.2012)
Zwei Monate bedingt für Fälschung von Beweismittel - Freispruch auch zu falscher Zeugenaussage - Mitarbeiter Kurt D. ebenfalls freigesprochen - Urteile nicht rechtskräftig
Korruptionsstaatsanwaltschaft befasst sich unter anderem mit Anschaffung von neun Millionen Grippemasken im Jahr 2006
Das britische Verfahren gegen Mensdorff kostete und brachte viel Geld
Der Richter hält das Ergebnis für "unbefriedigend", doch die Indizien haben nicht ausgereicht: Der Lobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly wurde vom Vorwurf der Geldwäsche freigesprochen. Dennoch setzt es zwei Monate bedingte Haft.
Für Bestechung sei Mensdorff "die richtige Adresse", hieß es am vorletzten Prozesstag
Grünen-Abgeordneter: Freispruch wegen falscher Zeugenaussage "nicht generalpräventiv, sondern generalermunternd"
Früherer Mitarbeiter belastet Alfons Mensdorff-Pouilly - Ex-OMV-Chef Ruttenstorfer bestätigt Zahlungen auf zwei verschiedene Konten
Geldwäsche sei nicht nachweisbar gewesen - Strafe für Beweismittelfälschung für Unbescholtenen zu hart
Hohe Erwartungen an den fünften Prozesstag der Causa Mensdorff: Die Befragung des "Kronzeugen" Mark Cliff stand auf dem Plan. Doch ihn und eine zweite Zeugin plagt das schlechte Erinnerungsvermögen. Die Staatsanwaltschaft wird sich wohl auf frühere Aussagen stützen müssen
Bestätigte weder Mensdorffs Verwicklung in "Drittzahlungen" noch "Schmiergeld"-Besprechung bei BAE Systems
Kein einziger Zeuge der BAE zu Aussage bereit, dadurch entfallen drei Verhandlungstage
Nach vier Verhandlungstagen schärft sich das Profil der Beteiligten: Loyal, ohne Fragen zu stellen
Der Prozess gegen Mensdorff-Pouilly geht in die Feiertagspause - Fortsetzung im Jänner
Die Erkenntnis Mensdorff-Pouillys: Er war sein Geld mehr als wert. Dennoch musste der Angeklagte Antworten schuldig bleiben
Mensdorff verteidigte sich in den Anklagepunkten gefälschtes Beweismittel und mehrfache Falschaussage in U-Ausschüssen
Antrag aus erster Instanz zurückgewiesen - Gericht muss erforderliche Informationen noch erheben und dann noch einmal entscheiden
Am Mittwoch wurde Alfons Mensdorff-Pouilly einvernommen - Kurt D. wollte nicht aussagen - derStandard.at berichtete live
Mensdorff-Pouilly wurde einvernommen - Angeklagter beschrieb im Detail, wofür Brodmann-Gelder verwendet wurden
Ehemaliger Vertrauter spricht vor britischer Anti-Korruptionsbehörde von "Schmiergeldern" an Rüstungskonzern
Er sei kein Graf, kein Lobbyist - und keinesfalls korrupt, stellte Mensdorff-Pouilly klar. Geldflüsse von BAE hätten mit Bestechung nichts zu tun gehabt
Alfons Mensdorff-Pouilly muss sich wegen Geldwäsche, falscher Zeugenaussage und Vorlage eines gefälschten Beweismittels verantworten
Wo die Millionen konkret landeten, konnte laut Strafantrag nicht aufgeklärt werden
Korruptionsexperte Andrew Feinstein über den Waffenlobbyisten, der ab morgen vor Gericht steht
Peter Pilz und Günther Kräuter sehen Mensdorff als Schlüsselfigur in der Eurofighter-Causa
Dieser besagte Graf (Unverfrohrenheit), der 2. Nationalratspräsident (Engstirnigkeit) und ein ehemaliger Innenminister (Bestechlichkeit) werden dem bürgerlichen Lager dieser Republik 2013 ein Waterloo bescheren, über das unsere Ur-Urenkel noch staunen werden. Und das alles vor der Hintergrund einer Selbstherrlichkeit - erstaunlich!
mindestens in Ungarn und in Tschechien. Deswegen wurde in GB gegen BAE ermittelt.
Pilz weiß das natürlich. Aber damit lässt sich halt kein politisches Geschäft machen. Also wird der Saab-Lobbyist Graf Gripen zum Eurofighter-Grafen umgelogen.
Nun, der Herr Graf hat auf vielen Hochzeiten getanzt. Wie er überhaupt während der Schwarz/Blauen Regierung bei Staatsgeschäften völlig unabkömmlich war. Er war sozusagen der "Fachmann für alles", obwohl, wie er selbst sagt, er nur ein Landwirt ist.
Offensichtlich ist der Faktor Bauernschläue auch bei komplizierten Staatsgeschäften ein Erfolgsgarant, speziell, wenn es um lukrative Nebenkosten geht.
Diese Menschen gehören auf öffentlichen Plätzen geteert und gefedert, ihr ganzes Vermögen und Besitz eingezogen und in das Budget eingespeist.
Schauen wir mal, ob er dann noch immer so unverschämt an Galadinner teilnimmt und in die Kamera grinst als ob nichts gewesen wäre.
Liebe Standard Zensur - erklären sie mir bitte, was an diesem Posting so verwerflich und schrecklich ist. Irgendwie traurig, Methoden wie in China.
dann fordern Sie von der Justiz Folter und damit massive Menschenrechtsverletzungen.
Solche Forderungen wird der Standard halt nicht tolerieren.
Wenn das Teeren und Federn aber nur eine Metapher wofür auch immer gewesen sein sollte, was anzunehmen sein dürfte, dann müssten Sie Formulierungen wählen, die diese Absicht erkennen lassen.
...für BAE die Verhandlungen geführt - also dem Konzern, der die Vertriebsrechte für den Gripen hat und ebendiesen in Österreich verkaufen wollte.
Und für den Konkurrenzverein EADS war er Geldträger?
Ist mir jetzt nicht auf Anhieb schlüssig, wie das zusammenhängen soll...
der eine unbekannte aber mit Sicherheit hohe Anzahl von Menschleben durch seine Tätigkeit als Waffenhändler am Gewissen hat, mit langwierigen und wenig aussichtsreichen Gerichtsprozessen auhalten soll.
Oder ob man nicht ebenso Gesetze einfach brechen und sein Menschenleben gegen das von vielen eintauschen sollte.
Diese Menschen gehören auf öffentlichen Plätzen geteert und gefedert , ihr ganzes Vermögen und Besitz eingezogen und in das Budget eingespeist.
Schauen wir mal, ob er dann noch immer so unverschämt an Galadinner teilnimmt und in die Kamera grinst als ob nichts gewesen wäre.
... die unternehmen in diesem marktsegment bekanntermaßen besonders unter druck stehen sind deshalb solche gelder unter garantie wahrscheinlich nicht geflossen.
also ich glaubs jedenfalls nicht. und befinde mich in guter, um nicht zu sagen, bester gesellschaft!
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