Erneut verbrennen sich junge Tibeter selbst

9. Dezember 2012, 09:33
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Zwei 23-Jährige starben an ihren schweren Verletzungen

Aus Protest gegen die chinesische Herrschaft haben sich erneut zwei junge Tibeter mit Benzin übergossen und angezündet. Die beiden 23-Jährigen starben an ihren schweren Verletzungen, berichteten die Medien und exiltibetische Organisationen am Sonntag.

Der Mönch Kunchok Phelgyal zündete sich im Kloster Sumdo in Ruo'ergai (Dzoege) in der Provinz Szechuan an, teilte die in London ansässige Organisation "Free Tibet" mit. "Er starb noch an Ort und Stelle", hieß es. Der 23-jährige Pema Dorjee starb vor den Toren des Klosters Shitsang in der westlichen Provinz Kansu, berichtete der US-Sender Radio Free Asia am Sonntag.

Es waren bereits die 30. und 31. Selbstverbrennung seit Anfang November. Die drastische Zunahme der Selbstverbrennungen ist aus Sicht der exiltibetischen Regierung in Indien ein Zeichen für die politische Unterdrückung, wirtschaftliche Marginalisierung und kulturelle Assimilierung der Tibeter. (APA, 09.12.2012)

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