US-Soldaten befreiten Arzt aus der Gewalt der Taliban

9. Dezember 2012, 09:31
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Sieben Aufständische bei Einsatz getötet

Kabul/Washington - US-Soldaten in Afghanistan haben gewaltsam einen entführten US-Arzt aus den Händen von Taliban-Kämpfern befreit. Bei dem Einsatz im Osten Afghanistans seien sieben Aufständische getötet worden, teilte die NATO-Truppe ISAF am Sonntag mit. Der Arzt Dilip Joseph sei unmittelbar gefährdet gewesen, verletzt oder getötet zu werden, hieß es in der Mitteilung. Der Einsatz unterstreiche den unbedingten Willen der ISAF, die Taliban zu besiegen, erklärte der Oberkommandierende der internationalen Afghanistan-Truppe, John Allen.

Joseph war am 5. Dezember im Bezirk Surobi in der Provinz Kabul von Taliban entführt worden. Einzelheiten zur Entführung wurden zunächst nicht bekanntgegeben. Ein ISAF-Sprecher sagte, Geheimdienstinformationen hätten auf die Gefahr für Joseph hingedeutet. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen war der Arzt in Afghanistan am Aufbau von Krankenhäusern beteiligt.

Surobi wurde bis April dieses Jahres von den französischen Truppen kontrolliert. Im Zuge des beschleunigten Abzugs der französischen Armee aus Afghanistan wurde die Verantwortung für die Sicherheit in dem Gebiet dann an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben. (APA, 09.12.2012)

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